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Die Kontaktpersonen sind bisher alle negativ

18:11 Uhr

4.620 Tests - 365 positiv - 295 genesen 

Noch 58 „aktive“ Fälle im Landkreis

FULDA · Die Gesamtzahl der bisher im Landkreis Fulda bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen beläuft sich am Montag auf 365. Davon gelten 295 Personen als genesen, aktuell sind 58 erkrankt. Zwölf Menschen, bei denen eine Infektion festgestellt worden war, sind verstorben. In den Krankenhäusern des Landkreises Fulda werden derzeit 15 COVID-19-Patienten – mit bestätigter Infektion oder mit Verdacht – behandelt. Die Zahl der Abstriche im Landkreis Fulda beträgt bislang insgesamt 4.620. In Quarantäne befinden sich aktuell 201 Personen.

 

 

13 Kontaktpersonen der zweiten positiv getesteten Person an der Johannes-Kepler-Schule in Neuhof sind nicht infiziert. Die Ergebnisse dreier Tests stehen noch aus. Im Fall eines positiv getesteten Bewohners einer Gemeinschaftsunterkunft in Bad Salzschlirf sind die Tests aller 45 Personen aus seinem Umfeld negativ ausgefallen.


Quelle→  Gesundheitsamt Fulda



Deutschland bekommt medizinische Notfallreserve

23:40 Uhr

1 Milliarde an die Länder

Als Konsequenz aus den Erfahrungen in der Corona-Krise

BERLIN · Als Konsequenz aus den Erfahrungen in der Corona-Krise wird Deutschland eine Notfallreserve für wichtige medizinische Schutzausrüstungen und Medikamente anlegen. Das hat der Koalitionsausschuss am Mittwoch im Kanzleramt in Berlin beschlossen. Darüber hinaus sollen auch dezentral in medizinischen Einrichtungen und beim Katastrophenschutz der Länder Vorräte angelegt werden. Der Bund will die Länder bei der Finanzierung der Erstausstattung mit einer Milliarde Euro unterstützen.


Quelle→  dpa



Koalition einigt sich auf Konjunkturpaket

22:23 Uhr

Die Mehrwertsteuer wird befristet von 19 auf 16 Prozent gesenkt

130 Millionen €uro für Konjunkturpaket

BERLIN · Die große Koalition hat sich auf ein Konjunkturpaket mit einem Volumen von 130 Millionen €uro geeinigt. Die Spitzen von CDU, SPD und CSU einigten sich darauf, dass Ausfälle bei den Gewerbesteuereinnahmen von Bund und Ländern zusammen ausgeglichen werden. Die Mehrwertsteuer wird im Rahmen des Konjunkturpakets zeitlich befristet von 19 auf 16 Prozent gesenkt, es soll einen Kinderbonus in Höhe von 300,- €uro geben.

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Quelle→  dpa



Bewerbungen für Hochschulen sind ab 1. Juli möglich

13:36 Uhr

Die Bewerbungsfrist endet am 20. August

Für das kommende Wintersemester 2020/21

BONN · Für das kommende Wintersemester 2020/21 ist das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren an den deutschen Hochschulen geregelt worden. Am 1. Juli öffnen die Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung, wie die Hochschulrektorenkonferenz und die Kultusministerkonferenz am Donnerstag in Bonn mitteilten. Die Bewerbungsfrist für Abiturientinnen und Abiturienten, die in diesem Jahr ihren Abschluss erreicht haben, endet am 20. August 2020. Diese Frist gilt auch für weitere Studiengänge, für die die Vergabe von Studienplätzen über die Stiftung für Hochschulzulassung koordiniert wird.

 


Die Regelung eröffne trotz der coronabedingt verschobenen Abschlussprüfungen allen Absolventen des aktuellen Abitur-Jahrgangs die Möglichkeit, sich für das Wintersemester zu bewerben, hieß es weiter. Als Vorlesungsbeginn für die Studienanfänger wird der 2. November angestrebt. Derzeit arbeiten die Länder, die Hochschulen und die Stiftung für Hochschulzulassung den Angaben zufolge daran, letzte Detailfragen zu klären. Ab dem 2. Juni informiert die Stiftung für Hochschulzulassung über die geänderten Fristen im zentralen Vergabeverfahren.


Quelle→  dpa



Grünes Licht: Mehrwertsteuersenkung auf Gaststätten-Essen

12:29 Uhr

Befristet auf ein Jahr

Ab Anfang Juli von bisher 19 auf 7 Prozent reduziert

BERLIN · Der Bundestag hat der Absenkung der Mehrwertsteuer für Essen in Restaurants zugestimmt. Befristet auf ein Jahr wird der Satz ab Anfang Juli von bisher 19 auf sieben Prozent reduziert. Damit sollen die Wirte eine Chance bekommen, ihre monatelangen Ausfälle in der Corona-Krise teilweise wieder reinzubekommen. Der Mehrwertsteuersatz auf Getränke wird allerdings nicht gesenkt.


Quelle→  dpa



Versetzt Corona unseren Innenstädten den Todesstoß?

12:07 Uhr

Foto→ Susann Friedrich
Foto→ Susann Friedrich

Es trifft vorallem kleine, liebgewonnene Geschäfte

Jeder Dritte Einzelhändler fürchtet um seine Existenz

TORGAU · Sie sind das Herz unserer Städte: Fußgängerzonen mit Straßencafés und Einkaufsläden. Doch ausgerechnet hier droht Corona hässliche Narben zu hinterlassen. Die Krise könnte vor allem kleine, lieb gewonnene Geschäfte ersticken. Wie deutsche Bürgermeister, Händler und Kunden die Lage deutscher Innenstädte einschätzen. Ein großer Teddybär empfängt die Besucher: Deutschlands ältestes Spielwarengeschäft „Carl Loebner“ in Torgau wurde 1685 gegründet. Jetzt kämpfen die Besitzer ums wirtschaftliche Überleben.


Quelle→  dpa



Warnung vor schneller Zulassung von Remdesivir

12:25 Uhr

Remdesivir GS 6734 · Foto→ Pool New / Reuters
Remdesivir GS 6734 · Foto→ Pool New / Reuters

Wolf Dieter Ludwig

Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Ärzteschaft warnt

BERLIN · Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Wolf Dieter Ludwig, hat vor einer schnellen Zulassung des Arzneimittels Remdesivir gegen Covid-19 gewarnt. „Wir wissen noch viel zu wenig über die Nebenwirkungen“, sagte Ludwig nach Angaben vom Donnerstag dem Norddeutschen Rundfunk (NDR). Remdesivir habe bisher lediglich gezeigt, dass es die Krankheitsdauer um vier Tage verkürzt. „Aber das Mindeste müsste doch sein, dass die Patienten, die es rechtzeitig bekommen, weniger schwer krank werden“, sagte Ludwig.

 


Eine US-Studie bestätigte unlängst eine verkürzte Behandlungsdauer von Covid-Patienten durch das antivirale Mittel Remdesivir. Weniger eindeutig war der Einfluss auf die Sterblichkeit. Remdesivir dringt in Viren ein und verhindert deren Vermehrung. In den USA und in Japan erhielt das Medikament eine Sonderzulassung. Auch die EU-Arzneimittelbehörde EMA könnte das Mittel bald zur Behandlung von Corona-Patienten in Europa vorläufig zulassen.


Quelle→  dpa



So kaputt ist unsere Wirtschaft

21:49 Uhr

Foto→ Armin Weigel · dpa
Foto→ Armin Weigel · dpa

Schwärzester Monat der Nachkriegszeit herausgestellt

Die deutsche Wirtschaft: fest im Griff der Corona-Krise

BERLIN · Die deutsche Wirtschaft: fest im Griff der Corona-Krise. Der März hat sich als schwärzester Monat der Nachkriegszeit herausgestellt. Produktion, Industrieaufträge, Einzelhandelsumsatz – überall wurden wegen der Corona-Krise heftige Einbußen verzeichnet. Die Exporte Deutschlands sind im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,9 Prozent eingebrochen, die Hotelbranche verzeichnete 53 Prozent weniger Gästeübernachtungen. Nicht verwunderlich, dass die EU-Kommission Europas größer Volkswirtschaft in diesem Jahr einen historischen Einbruch beim Bruttoinlandsprodukt vorhersagt.


Quelle→  BiLD



Heil fordert Länder zu strengen Kontrollen auf

21:13 Uhr

Foto→ Hubertus Heil
Foto→ Hubertus Heil

„Unhaltbare Zustände beim betrieblichen Infektionsschutz“

 Es kam in drei Schlachtbetrieben zu Häufungen von Corona-Fällen

BERLIN · Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat seine Länderkollegen laut einem Medienbericht wegen mehrerer Corona-Ausbrüche aufgefordert, den Arbeitsschutz für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft und in der Fleischindustrie streng zu kontrollieren.

 

„Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Situation in Sammelunterkünften und beim Personentransport zu legen“, heißt es darin laut NDR und WDR. Anlass des Schreibens seien Medienberichte über „unhaltbare Zustände beim betrieblichen Infektionsschutz“. Erst am Freitag war öffentlich geworden, dass es in drei Schlachtbetrieben zu Häufungen von Corona-Fällen gekommen ist.

 

In seinem Brief an seine Ministerkollegen in den Ländern weist Heil laut dem Bericht darauf hin, dass sich bereits mehrere diplomatische Vertretungen der Herkunftsländer von Arbeitern bei der Bundesregierung beschwert hätten.

 

Den Sendern NDR und WDR sagte Heil, dass Saisonarbeiter und Werkvertragsarbeiter ebenso vor Corona geschützt werden müssten wie alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die massenhaften Infektionen in den Fleischbetrieben zeigten „diesen akuten Handlungsbedarf“. „Ich erwarte, dass alles Notwendige getan wird, um die Missstände zu beseitigen und die Arbeitnehmer zu schützen.“

Quelle→  dpa



Deutsche Flughäfen verlieren monatlich 500 Mio Euro Umsatz

10:29 Uhr

95 Prozent der Einnahmen seien weggebrochen

80 Prozent ihrer Beschäftigten in Kurzarbeit

BERLIN · Die deutschen Flughäfen nehmen in der Corona-Krise nahezu kein Geld mehr ein. 95 Prozent der Einnahmen seien weggebrochen und „jeden Monat verlieren unsere Standorte eine halbe Milliarde Euro an Umsatz“, erklärte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), Stefan Schulte, am Donnerstag. Er forderte schnellstmöglich Direktzuschüsse und Kredite für die Flughafenbetreiber. Demnach sollen „den Flughäfen zumindest die Vorhaltekosten für ihre Betriebsbereitschaft erstattet werden“, die laut ADV monatlich 170 Millionen Euro betragen. Zur Liquiditätssicherung müssten die Flughäfen außerdem bei den staatlichen Hilfskrediten mitbedacht werden, in erster Linie beim Sonderkreditprogramm der KfW.

 

 

Schulte warnte davor, dass „die Flughäfen in Vergessenheit geraten und keine Hilfen erhalten“, denn zehntausende Arbeitsplätze seien wegen der Corona-Pandemie „akut gefährdet“. Nach Angaben der ADV schickten die Flughäfen in Deutschland 80 Prozent ihrer Beschäftigten in Kurzarbeit.


Quelle→  ADV



Wer sitzt an der Notbremse?

16:22 Uhr

„Die ganze Bundesrepublik ist aufgebaut auf Vertrauen“ 

„Ich vertraue den Bürgerinnen und Bürgern. Vertrauen ist der Grundsatz“

BERLIN · Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde eben in ihrer Pressekonferenz von einem Journalisten gefragt, wer denn die Einhaltung der neuen Regelungen überwachen solle. Wer sitzt an der Notbremse? Merkel antwortete ausweichend: „Die ganze Bundesrepublik ist aufgebaut auf Vertrauen.“ Und: „Ich vertraue den Bürgerinnen und Bürgern. Vertrauen ist der Grundsatz.“ Sonst „können wir einpacken“.

 

Fazit: Merkel wirkte nicht so, als sei sie vollständig überzeugt von dem, was da heute beschlossen wurde ...


Quelle→  dpa



Merkel erklärt ihre 7-Tage-Rechnung

15:47 Uhr

Kontaktbeschränkung sie gelten bis 5. Juni

Treffen „mit Personen eines weiteren Hausstandes“

BERLIN · Kontaktbeschränkung seien ein wesentliches Element, sie gelten bis 5. Juni, so Merkel. Aber es gibt Lockerungen – wir dürfen wieder andere Menschen treffen, die nicht mit uns zusammenwohnen. Treffen „mit Personen eines weiteren Hausstandes“, nannte Merkel das. Das sei aber immer noch eine „ganz klare Beschränkung der Kontakte (…) Bereits getroffene Entscheidungen der einzelnen Bundesländer bleiben davon unberührt.“

 

Merkel weiter: „Wenn wir regionale Unterschiede haben, müssen wir einen Notfallmechanismus haben.“ Festgehalten wurde demnach heute: Mehr als 50 Neu-Infektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis – dann müssen neue Kontaktbeschränkungen her. BILD hatte bereits gestern vorab darüber berichtet. Das gelte dann so lange, bis wieder eine Woche lang weniger als 50 Infektionen in dem Gebiet zu finden sind, erklärte Merkel weiter.


Quelle→  dpa



Freizeitsport: Bund und Länder erlauben Training wieder

14:20 Uhr

Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel

Die Freizeitsportler müssten sich aber an bestimmte Auflagen halten

BERLIN · Bund und Länder wollen den wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wieder erlauben. Darauf verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Freizeitsportler müssten sich aber an bestimmte Auflagen halten.


Quelle→  dpa



Aufatmen in der Gastronomie

19:42 Uhr

Herrlichen Ausblick von der Terrasse der Enzianhütte (Wasserkuppe) · Foto→ Hendrik Urbin
Herrlichen Ausblick von der Terrasse der Enzianhütte (Wasserkuppe) · Foto→ Hendrik Urbin

Einigung der Wirtschaftsminister

Kneipen und Restaurants sollen ab 9. Mai öffnen

BERLIN · Gute Nachrichten die Gastronomie! Wie BILD am Dienstagabend in einer Eilmeldung berichtet, sollen sich die Wirtschaftsminister der Länder mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auf eine schrittweise Wiedereröffnung geeinigt haben.

 

Landgasthöfe, Kneipen und Restaurants wurden Mitte März behördlich geschlossen, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Davon ausgenommen war nur die Lieferung und die Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Gastro-Betriebe sollen in einem Korridor zwischen dem 9. Mai und dem 22. Mai öffnen dürfen - je nach Bundesland und Region unterschiedlich. Die genauen Auflagen, Vorgaben und Regeln sind noch nicht bekannt. Allerdings ist schon jetzt klar: Es gelten besondere Hygienevorschriften. Auch Hotels sollen für Urlauber voraussichtlich Ende Mai öffnen dürfen.

 

Am Mittwoch beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer in einer Schaltkonferenz über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Hauptthema: Tourismus, Gastronomie, Hotellerie und Sport. Es ist nun davon auszugehen, dass die Regierungschefs den Plänen der Wirtschaftsminister folgen.


Quelle→  dpa



Verfassungsgerichtshof kippt Ausgangsbeschränkungen

17:54 Uhr

Symbolfoto→ Pixabay · Succo
Symbolfoto→ Pixabay · Succo

Saarländischer Bürger hatte geklagt und bekam Recht

Wesentliche Teile der Corona-Einschränkungen für verfassungswidrig erklärt

SAARBRÜCKEN · Der Verfassungsgerichtshof hat wesentliche Teile der Corona-Einschränkungen im Saarland für verfassungswidrig erklärt. Die im Zuge der Corona-Pandemie verfügten Ausgangsbeschränkungen müssen nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs im Saarland sofort gelockert werden. Es gebe „aktuell keine belastbaren Gründe für die uneingeschränkte Fortdauer der strengen saarländischen Regelung des Verbots des Verlassens der Wohnung“ mehr, entschieden die Verfassungsrichter am Dienstag laut Medienberichten.

 

Wörtlich erklärte der Verfassungsgerichtshof: „Konkret bedeutet die heutige Entscheidung, dass Treffen von Eheleuten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern, Verwandten in gerader Linie sowie Geschwistern und Geschwisterkindern oder in häuslicher Gemeinschaft miteinander lebenden Personen zuzüglich maximal einer weiteren Person – unter Beachtung des Kontaktreduzierungs- und des Abstandsgebots – im privaten Raum erlaubt sind. Erlaubt ist – ebenfalls unter Beachtung des Kontaktreduzierungs- und Abstandsgebots – das Verweilen im Freien.“

 

Das Gericht reagierte mit der Entscheidung auf den Eilantrag eines saarländischen Bürgers. Dieser hatte Verfassungsbeschwerde eingelegt und eine einstweilige Anordnung gegen die Beschränkung beantragt. Er sah sich laut Gericht in seinem Grundrecht der Freiheit der Person verletzt, schreibt das Nachrichtenmagazin weiter. Ob nun weitere Klagen aus anderen Bundesländern folgen werden, ist ungewiss.


Quelle→  dpa



4 weitere Coronafälle im Main-Kinzig-Kreis

13:39 Uhr

Noch 396 Menschen nachweislich an CoVid-19 erkrankt

Die Lage rund um das Coronavirus erwartungsgemäß ruhig

MAIN-KINZIG-KREIS · Auch am Sonntag bleibt die Lage rund um das Coronavirus erwartungsgemäß ruhig. Das Kreisgesundheitsamt meldet lediglich vier weitere bestätigte Infektionen. Die betreffenden Fälle kommen jeweils zu gleichen Teilen aus Hanau und Maintal. Darüber hinaus gibt es im Main-Kinzig-Kreis keine neuen Befunde. Damit ist die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle auf 572 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 148 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 396 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Unverändert werden derzeit 51 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt.


Quelle→  Kreisgesundheitsamt



Todesfälle nach Alter und Geschlecht

08:00 Uhr


Quelle→  Robert-Koch-Institut



Mortality-Monitor Europa

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*zeitlich versetzt ... die Grafiken & Tabellen geben die Fallzahlen bis vor 14 Tagen an.

Quelle→ EuroMOMO


Neues Finanzierungsmodell für Kliniken

11:30 Uhr

Forderungen des Ärztepräsidenten

BERLIN · Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat für die Zeit nach der Corona-Krise ein neues Finanzierungsmodell für Krankenhäuser in Deutschland gefordert. „Kliniken sind Einrichtungen der Daseinsfürsorge und keine Industriebetriebe. Krankenhäuser müssen dem Patienten dienen, nicht dem Profit. Das muss sich ins kollektive Gedächtnis einbrennen“, sagte Reinhardt der Bielefelder „Neuen Westfälischen“.


Quelle→  dpa



Ab wann bin ich eigentlich „Kontaktperson“?

17:31 Uhr

... und was muss man dann beachten?

BERLIN · Mein Nachbar hat Corona. Bin ich dann automatisch Kontaktperson? Mein Kollege im Großraumbüro hat Corona. Bin ich Kontaktperson? Oder: Ich war in einem Krankenhaus. Bin ich jetzt Corona-Kontaktperson? Antwort: Kann sein. Aber ob man wirklich infektionsgefährdet ist, ist so einfach nicht zu sagen. Denn: Es kommt nicht nur auf den gemeinsam genutzten Raum an. Sondern auf Zeitpunkt, Dauer und Nähe des Kontaktes mit einem Corona-Patienten. Kontaktperson ist zwar nur, wer mit einem bestätigten Covid-19-Fall zu tun hatte. Allerdings gelte ich ggf. auch schon als Kontaktperson, wenn der Infizierte zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Symptome hatte! Denn schon zwei Tage vor dem Auftreten eines ersten Symptoms kann der Corona-Infizierte andere Menschen anstecken. Deshalb gelte ich bereits als Kontaktperson, wenn ich zwei Tage, bevor die Krankheit bei einem Infizierten offensichtlich wurde, mit demjenigen zu tun hatte. Hatte ich drei, vier oder noch mehr Tage vorher Kontakt mit dem Menschen, gelte ich nicht als Kontaktperson.

 

Laut RKI gibt es drei unterschiedliche Kategorien von Kontaktpersonen. Und entsprechend unterschiedliche Empfehlungen für ihr Verhalten ...

 

Kategorie 1 Sie haben sich rund 15 Minuten lang mit einem Menschen unterhalten, der jetzt nachweislich Corona-infiziert ist? Dann ist die Gefahr, dass Sie sich angesteckt haben, recht hoch. Gleiches gilt, wenn Sie vielleicht nicht so lange gesprochen haben – aber mit Körpersekreten eines Infizierten in Kontakt gekommen sind. Laut RKI sollte man dem örtlichen Gesundheitsamt direkt Bescheid geben – und auf jeden Fall zu Hause bleiben. Außerdem sollten Kontaktpersonen der Kategorie 1 zweimal täglich die eigene Körpertemperatur messen, Tagebuch über mögliche Symptome führen. Und schon mal die Namen der eigenen Kontaktpersonen überlegen und notieren.

 

Kategorie 2 Sie hatten weniger als 15 Minuten Face-to-Face-Kontakt mit einem (späteren) Corona-Patienten. Im besten Fall haben Sie auch noch mehr als 2 Meter Abstand gehalten. Zur Kategorie 2 gehören z.B. Menschen, die einfach nur mit nachweislich Infizierten in einem Raum waren. Wenn also irgendein Kollege, Ihr Nachbar oder jemand, den Sie bloß kurz gesehen haben, Corona hat, fallen Sie in diese Kategorie. Beim Gesundheitsamt muss man sich in diesem Fall nicht melden. Die eigenen Kontakte sollten trotzdem auf ein Minimum beschränkt werden.

 

Kategorie 3 Zu dieser Gruppe gehört ausschließlich medizinisches Personal – mit und ohne Schutzkleidung. Ärzte, Pfleger, Krankenschwestern, Praxis-Mitarbeiter sind generell infektionsgefährdeter als andere. Deshalb gelten für sie spezielle Maßnahmen. Zum Beispiel sollen sie sich täglich fragen: Habe ich Symptome? Und die Antworten darauf auch dokumentieren.

 

Das RKI empfiehlt: „Bei Auftreten von Symptomen (auch unspezifischen Allgemeinsymptomen) sofortige Freistellung von der Tätigkeit.“


Quelle→  dpa



Ansteckungsrate in Deutschland gesunken

14:07 Uhr

Wichtiger Wert wurde laut Robert-Koch-Institut unterschritten

BERLIN · Diese Statistik macht Hoffnung. Die Ansteckungsrate mit dem Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gesunken. Laut der aktuellen RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nun weniger als einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 0,7. Das bedeutet, dass die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht. Anfang März lag die wichtige Kennziffer noch bei drei, am 8. April bei 1,3 – jeweils mit einer gewissen Schwankungsbreite. Es seien „wirklich gute Zwischenergebnisse“ erreicht worden, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag in Berlin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Wieler hatte am Dienstag gesagt, um die Epidemie abflauen zu lassen, müsste diese Reproduktionszahl unter 1 liegen, derzeit betrage sie 1,2. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Zuge der Ankündigung erster Lockerungen bei Corona-Maßnahmen am Mittwoch deutlich gemacht, dass schon vermeintlich kleine Änderungen der Reproduktionszahl erhebliche Folgen haben können.


Quelle→  dpa



Europas Automärkte brechen in Corona-Krise ein

13:46 Uhr

In Deutschland gab es 38 Prozent weniger Neuzulassungen

BERLIN · Europas Automärkte sind in der Corona-Krise eingebrochen: Im März wurden EU-weit gut 55 Prozent weniger Neufahrzeuge verkauft, wie der europäische Automobilhersteller-Verband ACEA am Freitag mitteilte. Besonders drastisch war der Einbruch demnach in Italien mit gut 85 Prozent. In Deutschland gab es 38 Prozent weniger Neuzulassungen. Das gab der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin bekannt.


Quelle→  dpa



Zehn-Punkte-Plan für den Arbeitsschutz

13:03 Uhr

Bundesweit und branchenübergreifend einheitliche Arbeitsschutzregeln

BERLIN · Vor der geplanten schrittweisen Öffnung der Geschäfte hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bundesweit und branchenübergreifend einheitliche Arbeitsschutzregeln in Zeiten der Corona-Pandemie vorgestellt. Das Kabinett hat den neuen Arbeitsschutzstandard Covid 19 am Donnerstag verabschiedet. „Auf diese Standards können sich alle verlassen und an diese Standards müssen sich auch alle halten“, so Heil. Es werde zwar Kontrollen geben – im Vordergrund stünden aber „Beispiele und Beratung“. Heil stellte zehn Eckpunkte vor. Einige der wichtigsten Maßnahmen: ein Sicherheitsstandard von mindestens 1,5 Meter Abstand bei der Arbeit – „in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen“. Betriebe müssten dies etwa durch Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umsetzen. Ein weiterer Punkt auf der Liste sind Waschgelegenheiten und Desinfektionsspender, die der Arbeitgeber bereitstellen müsse. Beschäftigte dürften möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben, Schichtwechsel, Pausen oder Anwesenheiten im Büro müssen demnach „durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt“ werden. Bislang gab es keine Rechtsgrundlage für diese Regeln – „die haben wir jetzt“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Stefan Hussy.


Quelle→  dpa



„Auf lange Sicht keine Rückkehr zum gewohnten Unterricht“

09:57 Uhr

Behutsame Wiederöffnung der Schulen

BERLIN · Trotz der prinzipiellen Übereinkunft von Bund und Ländern über eine behutsame Wiederöffnung der Schulen geht die SPD-Vorsitzende Saskia Esken von einem langen coronabedingten Notbetrieb aus. „Es wird auf lange Sicht keine Rückkehr zum gewohnten Unterrichtsgeschehen geben“, sagte die frühere baden-württembergische Landeselternvertreterin dem „Handelsblatt“. „Das Gebot der Stunde heißt also weiterhin digital gestütztes Lernen.“ An diesem Donnerstag befassen sich mehrere Landeskabinette mit der praktischen Umsetzung der Beschlüsse.


Quelle→  dpa



Was darf noch stattfinden ... erste Lockerungen

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wir versuchen so aktuell zu sein wie möglich, dieses funktioniert leider nicht immer. Ob Termine noch stattfinden oder nicht, bitte erkundigen Sie sich weiter telefonisch bei der jeweiligen Institution bzw. Einrichtung. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben am Mittwochnachmittag (15. April 2020) in einer Videokonferenz erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. Bei der Umsetzung müsse Merkel zufolge mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden. Sie betonte: „Wir müssen die Erfolge sichern, die wir erreicht haben.“ Das Corona-Maßnahmen-Paket im Überblick.

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Zweifel an Zulässigkeit einer Vermögensabgabe

05:13 Uhr

Gutachten: Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags

BERLIN · Die wegen der Corona-Krise diskutierte Vermögensabgabe ist einem Bundestags-Gutachten zufolge womöglich nicht zulässig. Es gebe Zweifel daran, ob die Pandemie als Grund für einen solchen Zugriff auf das Vermögen der Bürger ausreiche, schreibt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags in einer Analyse, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Grundsätzlich ist eine einmalige Vermögensabgabe demnach mit der Verfassung vereinbar. Über die Auslegung der nötigen Voraussetzungen gebe es aber keine einheitliche juristische Meinung. So sei umstritten, ob die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf die Staatsfinanzen schwerwiegend genug seien.


Quelle→  dpa



Einkommen von 17 Prozent der Haushalte verringert

16:22 Uhr

Selbstständige mit 41 Prozent besonders betroffen

BERLIN · In Deutschland sind haben einer Umfrage 17 Prozent der Haushalte Einkommenseinbußen wegen der Corona-Krise hinnehmen müssen. Nach der Erhebung des Leibniz-Instituts sind Selbstständige mit 41 Prozent besonders betroffen, berichtete die „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vorab. „Die Schere scheint sich nicht zwischen arm und reich zu öffnen, sondern zwischen angestellt und selbstständig“, sagte der Ökonom des Instituts, Andreas Hackethal, dem Blatt. Nur ein Teil der Deutschen hat der Umfrage zufolge sein Konsumverhalten wegen der Krise verändert. Demnach haben 16 Prozent derer, die Anschaffungen über 250 Euro planten, die Vorhaben fallen gelassen. 28 Prozent hätten ihre Pläne verschoben, 54 Prozent keine Änderung an ihren Plänen vorgenommen. Das Blatt berichtete, 7.000 Haushalte seien für die Erhebung befragt worden.


Quelle→  dpa



Corona könnte auch das Nervensystem schädigen

09:47 Uhr

Mitbeteiligung und Schädigung des zentralen Nervensystems

BERLIN · Vom Sars- und vom Mers-Erreger war bereits bekannt, dass sie Schädigungen des Nervensystems bewirken können. Analysen zeigen, dass das auch beim neuen Coronavirus der Fall ist. Eine mögliche Folge könnte plötzlicher Atemstillstand sein.

 

Eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 kann sich nicht nur mit Fieber, Husten und Atembeschwerden äußern, sondern auch neurologische Symptome verursachen. Das ist das Ergebnis einer Studie chinesischer Wissenschaftler mit Patienten in Wuhan, dem Epizentrum der Pandemie, von dem aus sich das Virus weltweit ausbreitete. Wie die Mediziner im Fachblatt „JAMA Neurology“ berichten, zeigte ein gutes Drittel der von ihnen untersuchten 214 Patienten Anzeichen dafür, dass das Virus das Nervensystem geschädigt hatte. Zu den häufigsten Symptomen gehörten Schwindel und Kopfschmerzen sowie Riech- und Geschmacksstörungen.

 

In den vergangenen Tagen hatten sich bereits Berichte darüber gehäuft, dass Corona-Patienten zumindest zeitweise ihren Geruchs- und Geschmackssinn verloren. Diese Symptome deuteten darauf hin, dass das Gehirn beteiligt sei, sagte der Infektiologe Bernd Salzberger vom Universitätsklinikum Regensburg. „Es gibt bisher aber nur ganz wenige Untersuchungen am Gehirn von Corona-Patienten. Da tappen wir noch im Dunkeln.“

 

Auch die aktuelle Studie aus Wuhan stützt sich lediglich auf die Auswertung der entsprechenden Patientenakten, Laborbefunde und radiologischen Untersuchungen für die 214 Studienteilnehmer mit einer nachgewiesenen Covid-19-Erkrankung. Wie das Team um den Neurologen Ling Mao von der Huazhong University of Science and Technology berichtet, zeigten 78 (36,4 Prozent) von ihnen neurologische Manifestationen, die sich umso schwerwiegender äußerten, je gravierender die Covid-19-Erkrankung insgesamt war.

 

Am häufigsten beobachteten die Mediziner Schwindel (36 Patienten, 16,8 Prozent) und Kopfschmerzen (28 Patienten, 13,1 Prozent). Zudem kam es bei zwölf Patienten (5,6 Prozent) zu Geschmacksstörungen und bei elf Patienten (5,1 Prozent) zu Störungen des Geruchssinns. Sechs Patienten (2,8 Prozent) erlitten einen Schlaganfall.

 

In einem unabhängigen Editorial zur Studie teilen die Neurologen Samuel Pleasure, Ari Green und Andrew Josephson von der Universität von Kalifornien diese Manifestationen in spezifische Symptome (Verlust von Geruchs- oder Geschmackssinn, Muskelschwächen und Schlaganfälle) und unspezifische Symptome (Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Schwindel und Krampfanfälle) ein. Gerade bei den unspezifischen Symptomen bleibe unklar, ob diese Ausdruck der Krankheit selbst seien oder Teil einer systemischen Entzündungsreaktion bei Patienten, die bereits sehr krank waren. Diese Frage müssten künftige Studien untersuchen.

 

„Wichtig ist, dass die Autoren herausfanden, dass die von ihnen untersuchten Patienten mit einigen der häufigsten spezifischen Symptome einschließlich Geruchs- oder Geschmacksstörungen und Muskelerkrankungen dazu neigten, diese Symptome zu Beginn ihres klinischen Verlaufs zu haben“, erläutern die drei Neurologen. Dies unterscheide sich deutlich von den neurologischen Manifestationen bei den SARS-Infektionen 2002/2003, die ebenfalls von einem Coronavirus ausgelöst wurden.

 

Tatsächlich ist von SARS und auch MERS – ebenfalls eine auf einen Coronavirus zurückgehende Erkrankung – bekannt, dass sie Schädigungen des Nervensystems bewirken können. Für beide Infektionen wurde experimentell belegt, dass das Virus über die Riechnerven in der Nasenhöhle ins Gehirn eintreten kann.

 

Im Fall von CoVid-19 wird nun diskutiert, ob etwa ein Atemstillstand auch Resultat neurologischer Schäden sein könnte – beispielsweise bei einer Entzündung des Hirnstamms, wo auch die Steuerung für das Herz-Kreislauf-System und die Atemwege sitzt. Aus neurologischer Sicht sei es wichtig, abzuklären, wie viele der schweren Krankheitsverläufe durch die Mitbeteiligung des zentralen Nervensystems ausgelöst werden, bemerkt etwa Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

 

Angesichts der aktuellen chinesischen Studie sehen die Mediziner Pleasure, Green und Josephson in ihrem Editorial Neurologen künftig „an vorderster Front der Pandemie“. Die Autoren der Untersuchung halten es vor allem für wichtig, dass Ärzte bei Patienten mit entsprechenden neurologischen Symptomen auch eine Covid-19-Infektion in Betracht ziehen, „um eine verzögerte Diagnose oder Fehldiagnose zu vermeiden und eine weitere Übertragung zu verhindern“.


Quelle→  dpa



Vielen Familienunternehmen droht das Aus

01:26 Uhr

Umfrage

DÜSSELDORF · Vielen Familienunternehmen droht wegen der Coronavirus-Pandemie offenbar das Aus. Bei 56 Prozent der befragten Unternehmen reiche die Liquidität unter den aktuellen Bedingungen nur noch maximal drei Monate, zitiert die „Rheinische Post“ aus einer Umfrage des Verbands „Die Familienunternehmer“. Nur 22 Prozent der befragten Unternehmen könnten sich danach ein Jahr lang über Wasser halten.


Quelle→  dpa



Regierung stellt 150 Millionen für Entwicklungsländer bereit

01:20 Uhr

„Die Lage dort sei dramatisch“

BERLIN · Die Bundesregierung will Entwicklungsländer in der Corona-Krise mit zusätzlichen 150 Millionen Euro unterstützen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten, soll diese Summe dem Welternährungsprogramm (WFP) zur Verfügung gestellt werden. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU): „Die ärmsten Menschen in Entwicklungsländern werden durch die Corona-Krise besonders hart getroffen.“ Besonders betroffen seien die Menschen in den völlig überfüllten Flüchtlingslagern, die Lage dort sei dramatisch. „Wir müssen alles tun, um diese Menschen vor dem Hungertod zu bewahren“, sagt Müller. Dem Bericht zufolge gehen allein 30 Millionen Euro in den Libanon und 56 Millionen Euro in die Sahel-Region.


Quelle→  dpa



Abstandsregeln bleiben über viele Monate

14:45 Uhr

„ ... was uns im Alltag noch über viele, viele Monate begleitet"

BERLIN · Die zur Eindämmung der Corona-Pandemie verfügten Regeln wie etwa ein Mindestabstand von eineinhalb Metern untereinander und ein Verzicht aufs Händeschütteln werden laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch für eine längere Zeit gelten. "Das wird definitiv etwas sein, was uns im Alltag noch über viele, viele Monate begleitet", sagt Spahn in Berlin.


Quelle→  RT Deutsch



Dramatisiert und überschätzt?

11:27 Uhr

Wachsende Kritik an Datenbasis des RKI zu Corona-Krise

BERLIN · Die Corona-Statistik des Robert Koch-Instituts ist zu einer Basis für weitreichende politische Entscheidungen geworden. Immer mehr Experten ziehen jedoch die Zählweise und die daraus resultierenden Empfehlungen des Instituts in Zweifel. So sprechen Autoren des deutschen Risk Management Networks RiskNET  in einer Analyse zu COVID-19 von einem "Blindflug" sowie "mangelhafter Datenkompetenz und Datenethik". Statt immer mehr Tests und Maßnahmen sei eine repräsentative Stichprobe erforderlich. Die "Sinnhaftigkeit und Ratio" der getroffenen Maßnahmen müsse kritisch hinterfragt werden. „Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Corona-Virus-Infektion nachgewiesen wurde", so der RKI-Präsident auf die Frage einer Journalistin, damit ist allerdings noch nicht belegt, dass diese auch an Corona tatsächlich gestorben sind. 



So viele Schutzmasken sollen diese Woche bei uns ankommen

14:31 Uhr

Lieferung von insgesamt 40 Millionen Schutzmasken

FRANKFURT/MAIN · Deutschland kann in dieser Woche mit der Lieferung von insgesamt 40 Millionen Schutzmasken rechnen. Das sei so viel wie in den beiden anderen Wochen davor, sagt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Es sei eine ständige Verbindung mit der Lufthansa nach Shanghai aufgebaut. Die Masken würden dort vom TÜV überprüft. Die Lufthansa plant unterdessen den Ausbau ihrer Frachtkapazität, indem sie aus vier Passagierjets des Typs A330 die Sitze ausbaut. Das bestätigte am Mittwoch ein Unternehmenssprecher in Frankfurt. Die Flieger sollen zusätzlich zu den 17 reinen Frachtmaschinen der Lufthansa Cargo und mehreren bereits mit abgedeckten Sitzen genutzten Passagierjets eingesetzt werden.


Quelle→  dpa



Für drei Monate 12-Stunden-Arbeitstage

10:50 Uhr

Ruhezeit von Arbeitsende und -beginn von 11 auf 9 Stunden verringert 

BERLIN · Die Bundesregierung erlaubt für drei Monate in einigen Bereichen Arbeitstage von bis zu zwölf Stunden, um in der Virus-Krise in Notsituationen die Versorgung sicherzustellen. Arbeitsminister Hubertus Heil unterzeichnete eine Rechtsverordnung, mit der das Arbeitszeitgesetz bis Ende Juni gelockert wird, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus dem Arbeitsministerium erfuhr. Details dazu lesen sie hier.

 

Auch die gesetzliche Mindestruhezeit zwischen Arbeitsende und -beginn darf von elf auf neun Stunden verringert werden. Bedingung sei aber, dass dies zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Gesundheitswesens und der pflegerischen Versorgung, der Daseinsvorsorge oder zur Versorgung der Bevölkerung mit existenziellen Gütern notwendig sei, heißt es in der Reuters vorliegenden Verordnung. Die Verordnung, die mit Heils Unterschrift ohne weitere Kabinettsbefassung in Kraft tritt, erlaubt auch Ausnahmen vom grundsätzlichen Beschäftigungsverbot an Sonn- und Feiertagen. Sie begrenzt alle Ausnahmen auf bestimmte Tätigkeiten – etwa das Herstellen, Verpacken und Einräumen von Waren des täglichen Bedarfs oder auch die medizinische Behandlung und Pflege. Auch für Rettungsdienste und Feuerwehr sind Ausnahmen möglich.

 

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mahnte, Arbeitgeber sollten von den Lockerungen nur in unvermeidlichen Ausnahmesituationen Gebrauch machen. Auf Drängen von Verdi seien Beschäftigte etwa in Lebensmittelgeschäften und von Lieferdiensten von der Verordnung ausgenommen.



13 EU-Staaten befürchten Gefahr für Demokratie

00:06 Uhr

Rechtsstaatlichkeit und Grundwerte

BERLIN · Deutschland und zwölf weitere EU-Staaten haben Sorge über Corona-Notmaßnahmen geäußert, die gegen Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Grundwerte verstoßen könnten. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die das niederländische Außenministerium am Donnerstagabend im Namen der 13 Länder veröffentlichte. In Ungarn hatte Ministerpräsident Viktor Orban (56) sich Anfang der Woche wegen der Pandemie weitreichende Befugnisse erteilen lassen, unbefristet per Dekret ohne weitere Mitwirkung des Parlaments zu regieren. Die Verbreitung von Falschnachrichten soll streng bestraft werden, so dass Journalisten um kritische Berichterstattung fürchten. Die Erklärung der 13 Länder nennt Ungarn nicht. Doch heißt es: „Notmaßnahmen sollten auf das Nötigste begrenzt sein, sie sollten verhältnismäßig und befristet sein, regelmäßig überprüft werden und die genannten Grundsätze und internationalen Rechtsverpflichtungen respektieren. Sie sollten nicht die freie Meinungsäußerung oder die Pressefreiheit beschränken.“


Quelle→  dpa



Lufthansa schickt 87.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit

23:39 Uhr

Rund 4.500 Piloten betroffen

FRANKFURT/MAIN · Die Lufthansa schickt wegen der Corona-Krise zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit. Wie die Vereinigung Cockpit am Mittwochabend mitteilte, wurde nach Vereinbarungen über die Mitarbeiter am Boden und in der Kabine nun auch eine Vereinbarung mit den Piloten von Lufthansa und Germanwings getroffen. Den Angaben zufolge beginnt die Kurzarbeit sofort. Zuvor hatte das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, das Unternehmen schicke 87.000 Mitarbeiter in die Kurzarbeit. Laut einem Sprecher der Vereinigung Cockpit sind in Deutschland rund 4.500 Piloten betroffen.


Quelle→  dpa



Soldaten testen Handy-Tracking-Verfahren für Corona-Infizierte

11:24 Uhr

Die Pläne der Bundesregierung für eine Nachverfolgung

BERLIN · Die Pläne der Bundesregierung für eine Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten per Handy werden jetzt konkret. In der Berliner Julius-Leber-Kaserne beteiligen sich am Mittwoch nach Angaben der Bundeswehr etwa 50 Soldaten an einem Test für eine Anwendung des Fraunhofer-Instituts zur Nachverfolgung möglicher Corona-Infektionen. Die schnelle Verfügbarkeit einer solchen Technik gilt als eine Möglichkeit, die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 zu bremsen, wenn es irgendwann Lockerungen der aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben wird. Unter anderem geht es darum, die nur in begrenzter Menge vorhandenen Corona-Tests zielgerichtet einsetzen zu können.

 

„Der Ablauf dieser Kalibrierung besteht aus mehreren Phasen, in denen sich in einem bestimmten, definierten Areal zunächst 2 Personen aufhalten“, teilte die Bundeswehr mit. „Die Anzahl der Personen wird im Laufe der Zeit schrittweise erhöht und nach Erreichen einer festgelegten Zielgröße anschließend wieder schrittweise reduziert werden.“ Die Soldaten müssen sich als Testpersonen an bestimmten Punkten, für eine bestimmte Dauer aufhalten oder sich an einen anderen Punkt begeben. Die Testzyklen finden auf dem Kasernengelände in Gebäuden und im Freien statt. „Selbstverständlich wird auf die Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmer höchsten Wert gelegt und alle mit der nötigen Schutzausstattung ausgestattet“, hieß es dazu. An der Entwicklung der Technologie ist auch das Robert-Koch-Institut beteiligt.


Quelle→  dpa



Bitkom: Coronavirus wird Digitalisierung Deutschlands vorantreiben

11:01 Uhr

Die Krise ist ein Weckruf für die Digitalisierung

BERLIN · Die Folgen der Bekämpfung des Coronavirus können nach Einschätzung des Branchenverbandes Bitkom die Digitalisierung in Deutschland erheblich fördern. „Die Coronakrise hat uns die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt. Die Krise ist ein Weckruf, die Digitalisierung nun massiv voranzutreiben“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg am Mittwoch in Berlin. „Wir haben uns in der Vergangenheit zu viel Zeit bei der Digitalisierung gelassen. Jetzt heißt es, digitale Infrastruktur aufzubauen, Geschäftsprozesse umfassend zu digitalisieren und neue, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln.“

 

Die Digitalisierung wird in der Breite der deutschen Wirtschaft positiv gesehen, erklärte der Verband und verwies auf die Ergebnisse einer Umfrage unter Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten in allen Branchen, die im Januar und Februar noch vor den Ausgehbeschränkungen durchgeführt wurde. Neun von zehn Unternehmen sähen sie eher als Chance, nur fünf Prozent als Risiko. Jedes dritte Unternehmen (34 Prozent) gibt zugleich an, Probleme zu haben, die Digitalisierung zu bewältigen. Aber nur noch jedes zehnte Unternehmen sieht seine Existenz durch die Digitalisierung gefährdet. Vor einem Jahr habe dieser Anteil noch bei zwölf Prozent, vor zwei Jahren sogar bei 24 Prozent gelegen.


Quelle→  dpa



Riesenandrang auf Kurzarbeit

15:31 Uhr

In Deutschland haben 470.000 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt

KIEL · Die Corona-Krise schlägt sich in einem Ansturm auf Kurzarbeit nieder. Wie die Agentur für Arbeit am Dienstag berichtete, haben 17.800 Betriebe in Schleswig-Holstein Anträge auf Kurzarbeit gestellt. Im vergangenen Jahr habe es wöchentlich 7 solcher Anzeigen gegeben, sagte die Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann. Im Land gibt es laut Wirtschaftsministerium 123.000 Unternehmen. In ganz Deutschland haben 470.000 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt. Kurzarbeit soll verhindern, dass Arbeitnehmern sofort die Entlassung droht, wenn ihr Betrieb wirtschaftlich in Schwierigkeiten gerät.


Quelle→  dpa



Dramatische Lage in deutschen Pflegeheimen

16:33 Uhr

Sind von der Verbreitung des Coronavirus betroffen

DEUTSCHLAND · Pflege- bzw. Altenheime in mehreren deutschen Bundesländern sind jetzt von der Verbreitung des Coronavirus betroffen.

  • Wolfsburg, Niedersachsen: Bereits am Samstag wurde bekannt, dass im Hanns-Lilje-Heim seit Wochenbeginn zwölf Patienten nach einer Corona-Erkrankung verstorben sind. In dem Heim für Demenzkranke sind insgesamt 72 von 165 Bewohner infiziert.
  • Halle, Sachsen-Anhalt: In einem Altenpflegeheim in Halle mit 152 Bewohnern sind 13 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein Bewohner starb am Sonntag.
  • Wildeshausen, Niedersachsen: Wie die „Kreiszeitung“ berichtet, sind in der Seniorenresidenz „Atrium am Wall“ insgesamt 41 Personen (Bewohner und Personal) infiziert. Das Virus soll durch Besucher in das Heim gelangt sein.

Quelle→  dpa



Mieter und Immobilien-Besitzer empört über Adidas & Co.

14:16 Uhr

Das Bundesjustizministerium hätte das sehen können

BERLIN · Der Deutsche Mieterbund und der Verband der Immobilien-Besitzer haben sich empört über den Stopp von Mietzahlungen für Ladengeschäfte großer Firmen geäußert. Lukas Siebenkotten, Präsident des Deutschen Mieterbundes (62), sagte zu BILD: „Das ist eine Unverschämtheit sondergleichen. Diese großen Firmen verdienen hervorragendes Geld und berufen sich jetzt auf ein Gesetz, das doch die Kleinen schützen soll. Wir wären nicht auf den Gedanken gekommen, dass ausgerechnet sie ihre Miete nicht zahlen. Das Bundesjustizministerium hätte das sehen können.“ Kai Warnecke (47), Präsident von Haus & Grund, zu BILD: „Die Handelsketten nehmen das Gesetz vorsätzlich zum Anlass, um Mietzahlungen auszusetzen. Das ist absolut missbräuchlich. Es untergräbt die Zahlungsmoral.“ Sollte sich das durchsetzen, „haben wir in zwei Wochen keine funktionierende Wirtschaft mehr. Wir erwarten ein Statement von der Kanzlerin, dass das so nicht geht.“


Quelle→  dpa



Luftwaffe fliegt weitere sechs Corona-Patienten aus Bergamo aus

13:45 Uhr

Foto→ Kevin Schrief · AP
Foto→ Kevin Schrief · AP

Fliegende Intensivstation

BERLIN · Ein Medevac-Airbus der Bundeswehr ist in Köln gestartet, um weitere sechs Corona-Patienten aus dem norditalienischen Krisenort Bergamo nach Deutschland auszufliegen. Jeweils zwei der Kranken sollen in den Bundeswehr-Krankenhäusern in Hamburg, Westerstede bei Oldenburg und Koblenz behandelt werden, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Die fliegende Intensivstation werde auf dem Rückflug zunächst in Hamburg, später dann in Köln Patienten absetzen. Der A310 sei über Nacht desinfiziert worden, nachdem er bereits am Samstag sechs Corona-Kranke aus Bergamo abgeholt hatte.


Quelle→  dpa



Bundeswehr fliegt Patienten von Frankreich nach Ulm

12:24 Uhr

„Frankreich braucht jetzt unsere Hilfe“

BERLIN · Die Luftwaffe fliegt Sonntag Corona-Patienten aus dem elsässischen Straßburg nach Ulm zur weiteren Behandlung im dortigen Bundeswehr-Krankenhaus aus. „Frankreich braucht jetzt unsere Hilfe. Und natürlich stehen wir unseren Freunden bei“, sagte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. „Mit meiner Amtskollegin Florence Parly habe ich deshalb abgesprochen, dass die Luftwaffe schwer kranke Corona-Patienten aus Frankreich zur Behandlung in eines unserer Bundeswehr-Krankenhäuser nach Deutschland holt. Gemeinsam sind wir stärker“. Am Samstag hatte die Bundeswehr bereits Patienten aus dem italienischen Bergamo nach Köln ausgeflogen.


Quelle→  dpa



Bundeswehr zieht Soldaten aus dem Irak ab

11:13 Uhr

Foto→ Jan Butzkies · Bundeswehr
Foto→ Jan Butzkies · Bundeswehr

Die für den Grundbetrieb derzeit nicht zwingend erforderlich seien

BERLIN · Wegen der Corona-Pandemie zieht die Bundeswehr einen Teil der im Irak eingesetzten Soldaten zurück nach Deutschland ab. Es sei mit der Verlegung von Soldaten begonnen worden, die für den Grundbetrieb derzeit nicht zwingend erforderlich seien, teilte das Einsatzführungskommando am Sonntag den Obleuten im Verteidigungsausschuss des Bundestages mit. Die ersten Soldaten seien am Sonntag in Deutschland gelandet. Der Kommandeur der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz ISIS hatte angewiesen, die Ausbildung in dem arabischen Land auszusetzen. „Im Zuge dieser Weisung wurde ebenfalls festgelegt, dass, wo immer möglich, nicht benötigtes Personal temporär das Einsatzland zu verlassen hat“, hieß es in dem Schreiben an die Obleute, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag.


Quelle→  dpa



Experte warnt vor Psycho-Schäden und Gewalt gegen Kinder

06:33 Uhr

„Es ist ein Stresstest für viele Beziehungen und Familien“

CHEMNITZ · Manche knicken schon beim Weihnachtsfest mit Familie ein, jetzt hocken wir noch enger zusammen. Stephan Mühlig von der TU Chemnitz sagt, in China und bei früheren Epidemien habe sich gezeigt, dass monatelange Ausgangssperre zu sozialem Stress führt. Die Folgen: Unruhe, Traumatisierung, Depressionen, Schlafstörungen oder Panikattacken. Psychischer Schaden drohe. Außerdem sei zu befürchten, dass häusliche Gewalt zunimmt, auch gegenüber Kindern, weil doppelbelastete Eltern die Geduld verlieren.

 

Der Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie ...

„Es ist ein Stresstest für viele Beziehungen und Familien. (…) Das Allerwichtigste ist, sich nicht verrückt zu machen. Dazu braucht es vor allem Zuversicht und Grundoptimismus, der auf einer sachlichen und realistischen Beurteilung der Lage beruht.“

 

Mühlig rät, den üblichen Tagesrhythmus beizubehalten, Struktur zu schaffen und emotionale Stabilität. Es brauche Regeln für das Zusammenleben und den Haushalt, die Möglichkeit für jeden, sich auch einmal zurückzuziehen. Spaziergänge und Bewegung an der frischen Luft sowie Indoor-Training für 15 bis 30 Minuten täglich würden die Immunabwehr stärken und beim Stressabbau helfen. Und ganz wichtig: Man solle sich vor Augen führen, dass die Situation von begrenzter Dauer ist, Gesellschaft und Einzelpersonen die Herausforderungen bewältigen werden.


Quelle→  dpa



Auto-Papst Dudenhöffer erwartet drastischen Stellenabbau

04:27 Uhr

100.000 bis 830.000 Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet

AACHEN · In der deutschen Autoindustrie droht aus Sicht von Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer (68) der Verlust von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen durch die Corona-Krise. Die Nachfrage dürfte dieses Jahr um 15 Prozent einbrechen, und nach den Erfahrungen aus der Finanzmarktkrise werde der Aufholprozess mehr als zehn Jahre dauern, schreibt der Professor in einer Studie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In den deutschen Werken gebe es über Nacht Überkapazitäten von 1,3 bis 1,7 Millionen Fahrzeugen. Kurzarbeitergeld überbrücke nur kurze Zeiten. Kein Unternehmen könne ungenutzte Produktionskapazität jahrelang vorhalten. Deshalb seien 100.000 der heute 830.000 Arbeitsplätze bei Autobauern und Zulieferern in Deutschland gefährdet - „unter optimistischen Annahmen“, schrieb Dudenhöffer.


Quelle→  dpa



Neue Corona-Studie

10:58 Uhr

Ohne Gegenmaßnahmen hätte es 40 Mil. Tote geben können

MÜNSTER · In Münster gingen die Bestände an Schutzausrüstung etwa dramatisch zu Neige. "Erste Schließungen von Pflegeeinrichtungen sind bereits angekündigt, wenn nicht bald Nachschub folgt", zitiert die Zeitung aus dem Geheimpapier. Ohne Gegenmaßnahmen hätte die Coronavirus-Pandemie dem Imperial College in London zufolge in diesem Jahr bis zu 40 Millionen Menschen weltweit das Leben kosten können. Das geht aus einer Studie hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. Die Forscher spielten dabei in einem mathematischen Modell mehrere Szenarien durch. Im schlimmsten Fall hätten sich demnach sieben Milliarden Menschen, also beinahe die gesamte Menschheit, innerhalb dieses Jahres mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Daher fordern die Forscher weltweit frühe Maßnahmen zur Unterdrückung der Pandemie, wie sie in vielen Ländern bereits ergriffen wurden. Nur so sei eine Überforderung der Gesundheitssysteme zu verhindern. „Schnelle, entschiedene und kollektive Maßnahmen von allen Ländern sind notwendig, um die Folgen dieser Pandemie zu begrenzen“, sagte Professorin Azra Ghani, eine der Autorinnen der Studie. Entscheidend seien Tests, die Isolierung Infizierter und soziale Distanzierung.


Quelle→  dpa



So wenig verdienen unsere Corona-Helden

10:35 Uhr

Experte fordert höhere Gehälter für systemrelevante Berufe

BERLIN · Die Corona-Krise zeigt, welche Berufe Deutschland wirklich braucht, wenn es drauf ankommt. Mancher wird dafür auch fürstlich entlohnt. Doch wer jetzt an der Kasse sitzt, der überlegt sich vielleicht zweimal, ob sein Lohn das Ansteckungsrisiko wert ist. Das Jobportal „Gehalt.de“ hat sich die Gehälter der systemrelevanten Berufe genauer angeschaut. Demnach müssen sich die, die in Deutschlands Supermärkten jetzt Außerordentliches leisten, mit einem Lohn von gerade einmal 26.800 Euro (Mediangehalt) zufriedengeben – für ein ganzes Jahr Arbeit. Mit anderen Worten: Sie erhalten kaum mehr als 2.000 Euro im Monat – brutto. Der Wert bringt die Kassierer – in der großen Mehrzahl sind es Frauen – nur knapp über der Mindestlohngrenze. Angesichts des enorm hohen Ansteckungsrisikos dürfte selbst der Bonus, den manche Discounter und Supermärkte ihren Beschäftigten jetzt zahlen, nur ein schwacher Trost sein.

Die Gehälter der systemrelevanten Berufe im Überblick ...

  • Chefärztin/-arzt: 142.557 Euro       
  • Oberärztin/-arzt: 121.083 Euro       
  • Fachärztin/-arzt: 80.378 Euro          
  • Apotheker/-in: 54.170 Euro       
  • Online-Redakteur/-in: 40.411 Euro         
  • Krankenpfleger/-in: 38.554 Euro             
  • Erzieher/-in: 36.325 Euro            
  • Heilerziehungspfleger/-in: 35.852 Euro
  • Altenpfleger/-in: 32.932 Euro
  • Arzthelfer/-in: 31.030 Euro        
  • Berufskraftfahrer/-in: 29.616 Euro         
  • Einzelhandelskauffrau/-mann in der Lebensmittelbranche: 28.126 Euro             
  • Kassierer/-in: 26.824 Euro

Quelle→  dpa



„Wie man die Zahl der positiv Getesteten niedrig hält

10:31 Uhr

Foto→ Albrecht Müller
Foto→ Albrecht Müller

Man bindet die Tests an schwer erfüllbare Bedingungen

LANDAU · „Wie man die Zahl der positiv Getesteten niedrig hält: man bindet die Tests an schwer erfüllbare Bedingungen“. Wenn man Risikoperson ist und man hört vom benachbarten Straßburg oder auch in deutschen Medien, dass man über 80 schnell aussortiert wird, dann neigt man dazu, sich nach Möglichkeiten zum Testen zu erkundigen. Ich habe das durch einen Klick auf die für mich zuständige Internetseite getan. Dort komme ich auf diese Information: „Aktuelle Informationen zum Corona-Virus“. Wenn ich dann die relevante Stelle anklicke, nämlich: Ich habe Angst mich infiziert zu haben. Wo kann ich mich testen lassen? Dann kommt der hier angehängte Text. Schauen Sie sich mal die von mir gefetteten Stellen an, vor allem den letzten Absatz.

  • Die Durchführung eines Tests ist streng an bestimmte Kriterien gebunden: Getestet wird nur, wer aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist UND Symptome aufweist, oder wer nachweislich Kontakt zu einer positiv auf das Corona-Virus getesteten Person hatte – und das für mindestens 15 Minuten und in einem Abstand von unter zwei Metern.

Die Bedingungen sind schon beachtlich hoch angesiedelt. Wenn ich mir vorstelle, wie eine weniger fitte ältere Person damit zurechtkommen soll, kommt mir das Grausen.


Quelle→  NachDenkSeiten



"Wer über 75 Jahre alt ist, wird nicht mehr intubiert"

10:15 Uhr

Die Ethik der Corona-Katastrophe

BERLIN · Unsere Ängste sind schneller als das Coronavirus. Noch funktioniert die deutsche Intensivmedizin. Noch sind zahlreiche Intensivbetten frisch bezogen und unbenutzt. Noch herrscht kein Mangel an Beatmungsgeräten und qualifiziertem Klinikpersonal. Doch in Politik und Medizin hat das Nachdenken über jenen düsteren Tag X begonnen, wenn uns das Wörtchen „noch“ abhanden kommt. Wie verändert sich dieses Land, wenn in den Kliniken nicht mehr Leben gerettet, sondern Leben vorsätzlich beendet wird? Halten wir es aus, wenn der demokratische Rechtsstaat mit der Selektion beginnt, die dieses Mal nicht Selektion heißt, sondern Triage?



Krankenhausgesellschaft: Kurve MUSS nächste Woche abflachen

07:48 Uhr

Gerald Gaß appelliert an die Bevölkerung

BERLIN · Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, appelliert an die Bevölkerung, sich an das Kontaktverbot zur Eindämmung des Coronavirus zu halten. „Ich bin zuversichtlich, dass wir es zumindest jetzt einmal für die nächsten zwei Wochen schaffen werden, italienische Verhältnisse zu vermeiden, dass unsere Kapazitäten an den Beatmungsplätzen auf jeden Fall ausreichen werden in den kommenden zwei Wochen“, sagt Gaß im ZDF. Aber: „Die andere Seite muss eben auch funktionieren. Wir müssen Anfang, Mitte nächster Woche sehen, dass sich die Kurve abflacht, damit die Zahl der Patienten nicht, ja, ins Unendliche wächst, denn auch dann ist ein so gutes System wie in Deutschland bei allem Engagement aller Krankenhäuser überfordert.“


Quelle→  dpa



Pandemie könnte Deutschland 1,5 Billionen Euro kosten

05:12 Uhr

Signifikanter BIP-Einbruch erwartet

FRANKFURT/MAIN · Die Corona-Pandemie könnte die Bundesrepublik nach Einschätzung des Deutsche-Bank-Chefvolkswirts David Folkerts-Landau bis zu 1,5 Billionen Euro kosten. In einem „Focus“-Interview sagte Folkerts-Landau, die Kosten zur Bewältigung der Krise dürften bei einer Billion bis 1,5 Billionen Euro liegen. „Deutschland kann das stemmen, denn die Staatsverschuldung ist mit knapp 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) derzeit vergleichsweise niedrig“. Jetzt zeige sich, wie richtig die solide Haushaltspolitik der vergangenen Jahre gewesen sei. Das deutsche BIP werde 2020 um rund sieben bis acht Prozent sinken. „Aber ab dem vierten Quartal geht es wieder aufwärts, für 2021 rechnen wir mit einem spürbaren Plus beim Wirtschaftswachstum.“



Merkel warnt vor Lockerungen

23:52 Uhr

Vor einer Lockerung der Ausgehbeschränkungen gewarnt

BERLIN · Kanzlerin Angela Merkel (65, CDU) hat vor einer Debatte über eine Lockerung der Ausgehbeschränkungen gewarnt. Es sei noch nicht der Zeitpunkt gekommen, um über eine Lockerung zu sprechen, sagte Merkel nach der EU-Videoschalte. Sie müsse die Bevölkerung um Geduld bitten. Es werde sich erst in einigen Tagen zeigen, ob die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus überhaupt Wirkung zeigten. Es müsse daran gearbeitet werden, dass das Gesundheitssystem nicht durch eine zu hohe Zahl an Infizierten überfordert werde.


Quelle→  dpa



Corona schlimmer als Finanzkrise 2008

22:44 Uhr

Der ESM gebe genügend Spielraum, um zu reagieren

BERLIN · Die Auswirkungen der Corona-Epidemie sind nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel größer als die der internationalen Finanzkrise 2008. Sie und die anderen Staats- und Regierungschefs der EU hätten die Finanzminister aufgefordert, binnen zwei Wochen technische Details einer Kreditlinie für die Euro-Zone auszuarbeiten. Für Deutschland sei der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) das Hauptinstrument, um anderen europäischen Ländern in der Coronavirus-Krise zu helfen. Auf die Frage nach Euro-Bonds sagt Merkel, der ESM gebe genügend Spielraum, um zu reagieren, ohne die Grundprinzipien aufzugeben.


Quelle→  dpa



300.000 Corona-Tests

11:47 Uhr

Täglich könnten insgesamt 1.500 Proben ausgewertet werden

BERLIN · In Deutschland werden 300.000 Tests Corona-Tests pro Woche durchgeführt, wie am Freitag auf der Bundespressekonferenz bekannt gegeben wurde. In Nordrhein-Westfalen beteiligten sich ab Montag auch die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter an der Analyse von Tests, wie das Umweltministerium mitteilte. Täglich könnten insgesamt 1.500 Proben von möglicherweise mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Menschen ausgewertet werden. „Mit dieser hohen Kapazität werden sie die an der Überlastungsgrenze arbeitenden humanmedizinischen Labore wirkungsvoll unterstützen“, erklärte Ministerin Ursula Heinen-Esser (CDU).


Quelle→  dpa



Deutsche Ärzte bereiten sich auf Triage vor

17:21 Uhr

Bald auch in Deutschland nicht mehr genug Intensivbetten

FRANKFURT/MAIN · Deutsche Ärzte halten es einem Zeitungsbericht zufolge für wahrscheinlich, dass es bald auch in Deutschland nicht mehr genug Intensivbetten gibt. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, haben sieben medizinische Fachgesellschaften (darunter die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin) einen Katalog mit Handlungsempfehlungen verabschiedet, in welcher Reihenfolge Patienten dann zu behandeln sind.

 

„Wenn nicht mehr alle kritisch erkrankten Patienten auf die Intensivstation aufgenommen werden können, muss analog der Triage in der Katastrophenmedizin über die Verteilung der begrenzt verfügbaren Ressourcen entschieden werden“, zitiert die „F.A.Z.“ aus dem Papier. Es sei „unausweichlich“ eine Auswahl zu treffen, welche Personen akut- oder intensivmedizinisch behandelt werden „und welche nicht (oder nicht mehr)“.

 

In den Empfehlungen der Ärzte heißt es der Zeitung zufolge, eine Intensivtherapie sei dann nicht angezeigt, wenn der Sterbeprozess unaufhaltsam begonnen habe, wenn die Therapie aussichtlos sei, weil keine Besserung oder Stabilisierung zu erwarten sei, oder wenn das Überleben nur bei dauerhaftem Aufenthalt auf der Intensivstation gesichert werden könne. Die Entscheidungen sollten möglichst von zwei intensivmedizinisch erfahrenen Ärzten, einem Pflege-Vertreter sowie gegebenenfalls weiteren Fachleuten getroffen werden.

 

Die Priorisierung solle immer zwischen allen Patienten erfolgen, unabhängig davon, auf welcher Station sie sind. Heißt: Auch wer bereits auf der Intensivstation liegt, kann sein Bett dort verlieren! Eine reine Priorisierung anhand des Alters oder aufgrund sozialer Kriterien sei „nicht zulässig“, heißt es in dem von der „F.A.Z.“ zugänglich gemachten Papier.


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Quelle→  dpa



Corona-Patienten aus Italien in Leipzig

16:36 Uhr

Zweite Maschine mit Corona-Patienten in Leipzig gelandet

LEIPZIG · Die nächsten Patienten aus Italien sind in Leipzig gelandet. Am Mittwochnachmittag kam die Maschine an. Die zwei mit Corona infizierten Männer wurden vom Flughafen mit Rettungswagen direkt in Kliniken gebracht. Bereits am Dienstag wurden zwei Italiener (beide 57) eingeflogen und mit Rettungswagen in die Uniklinik Leipzig (UKL) eingeliefert.


Quelle→  BiLD



besonderen Schutz für Schuldner und Mieter

16:12 Uhr

Bundestag hat besonderen Schutz beschlossen

BERLIN · Der Bundestag hat besonderen Schutz für Schuldner und Mieter beschlossen. Schuldner, die wegen der Corona-Pandemie ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllen können, erhalten die Möglichkeit, ihre Leistung einstweilen zu verweigern oder einzustellen. Für Verbraucher und Kleinstunternehmen soll so gewährleistet werden, dass sie nicht von Leistungen mit Strom, Gas und Telekommunikation abgeschnitten werden. Zudem sind vom 1. April bis 30. Juni Kündigungen von Mietern verboten, die zwei Monate in Folge keine Miete gezahlt haben. Die säumigen Mieter müssen die Mietzahlungen allerdings nachholen.


Quelle→  dpa



Bundestag beschließt Rettungsfonds für große Unternehmen

15:18 Uhr

Schutzschirm insgesamt 600 Milliarden Euro

BERLIN · Der Bundestag hat einen milliardenschweren Rettungsfonds für angeschlagene große Unternehmen beschlossen. Über einen „Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ sollen Firmen mit Kapital gestärkt werden können – der Staat soll sich notfalls wie in der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren auch an Unternehmen beteiligen können. Der Schutzschirm umfasst ein Volumen von insgesamt 600 Milliarden Euro. Unternehmen sollen mit Kapital und Garantien gestärkt werden können. Mögliche Staatsbeteiligungen sollen wieder privatisiert werden, wenn die Krise vorbei ist. Welche Konzerne unter diesen Rettungsschirm schlüpfen könnten, ist derzeit unklar.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte gesagt, notfalls werde der Staat Firmen teilweise oder ganz übernehmen. Wenn Unternehmen größere Bedeutung für das Land hätten, verfüge die Regierung über den geeigneten Instrumentenkasten - allerdings werde die Bundesregierung sehr sorgfältig damit umgehen.


Quelle→  dpa



Kommt das Corona-Tracking schon zu Ostern

14:34 Uhr

Digitale Nachverfolgung von Kontakten, Handy-Tracking

BERLIN · In Südkorea wurde u.a. mit Handy-Tracking von Infizierten erfolgreich gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus gekämpft. Kommt das jetzt auch in Deutschland?

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (39, CDU) zeigt sich im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT überzeugt, man werde nicht „um die digitale Nachverfolgung von Kontakten, also um das Handy-Tracking“ herumkommen. „Wir sehen,“ so Spahn, „dass es einem demokratischen Staat wie Südkorea gelungen ist, mit diesem Verfahren das Virus zu bekämpfen und trotzdem das öffentliche Leben weitgehend aufrechtzuerhalten.“

 

Bis Ostern will Spahn ein Gesamtkonzept erarbeiten. Dazu werde auch gehören, die Älteren „möglicherweise über mehrere Monate zu bitten, ihre Kontakte stark einzuschränken und im Zweifel zuhause zu bleiben.“


Quelle→  dpa



Wirken die Corona-Maßnahmen ?

11:13 Uhr

Foto→ Lothar H. Wieler (RKI)
Foto→ Lothar H. Wieler (RKI)

„Es ist noch völlig unklar, wie sich die Epidemie entwickeln wird“

BERLIN · Es gibt aktuell mehr als 35.000 Infizierte! Wie gut helfen die Kontaktverbote in Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus?

 

Eigentlich hieß es, man könne am heutigen Mittwoch womöglich erste Schlussfolgerungen ziehen. RKI-Chef Lothar H. Wieler (59) sagte in der Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage am Vormittag jetzt aber, dass es „zu früh“ sei, um zu sehen, ob die Maßnahmen bereits greifen. Das Virus breitet sich weiter aus! Von einer möglichen Trendwende, die Wieler am Montag vorsichtig angedeutet hatte, ist heute keine Rede mehr. Daher könne auch derzeit keine Aussage darüber getroffen werden, wann die Einschränkungen wieder gelockert werden.

 

Wieler äußerte sich außerdem zu der Tatsache, dass es in Deutschland bislang relativ wenige Tote gegeben hat. Dies liege zum Teil daran, dass von Anfang an breit getestet worden sei. Deshalb habe man den Erreger vergleichsweise früh entdecken können, und es habe viele milde Fälle gegeben. Zudem seien in Deutschland nicht so viele alte Menschen erkrankt.

 

Wieler betonte aber erneut: „Wir sind am Anfang der Epidemie.“ Natürlich werde die Zahl der Todesfälle steigen. „Es ist noch völlig unklar, wie sich die Epidemie entwickeln wird.“


Quelle→  dpa



2 Wochen krankschreiben lassen

10:54 Uhr

Jetzt telefonisch

BERLIN · Die Krankschreibungs-Regeln in Deutschland werden wegen der Krise weiter gelockert. Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege oder Verdacht auf Corona eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit für bis zu 14 Tage ausgestellt bekommen. Ohne Besuch der Arztpraxis! Ein Anruf beim Mediziner reicht. Die Regelung gilt vorerst bis zum 23. Juni, wie der Spitzenverband gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland mitteilt. Bereits seit etwa zwei Wochen durften Ärzte die Patienten für bis zu eine Woche am Telefon krankschreiben.


Quelle→  dpa



Intensivbetten in Deutschland

14:00 Uhr

Quelle→  Coronazähler

Belegung der Intensivbetten



Am Ende wird es um alles gehen

09:09 Uhr

Foto→ Daniel Stelter
Foto→ Daniel Stelter

Wir sind erst in Phase 2 einer vierstufigen Krise

BERLIN · Am Donnerstag zog die EZB im Kampf gegen eine drohende Rezession eine weitere milliardenschwere Finanzspritze auf. Die Reaktion der Finanzmärkte war eindeutig: Zu wenig, zu zaghaft, ungenügend. Auf den freien Fall folgte am Freitag zumindest in den USA ein erster Erholungsversuch, denn auch die US-Notenbank Fed und die US-Regierung stemmen sich nun mit milliardenschweren Hilfsprogrammen gegen die Krise. Doch ist das Schlimmste damit bereits überstanden?

 

Analysen zeigen, dass sich die Corona-Krise in vier Phasen unterteilen lässt. Momentan sind wir gerade mal in Phase zwei, es wird erst noch weiter bergab gehen. Und am Ende stellt sich die Systemfrage.


Quelle→  FOCUS Money



Kanzlerin muss in Quarantäne

18:33 Uhr

Foto→ Michael Kappeler · dpa
Foto→ Michael Kappeler · dpa

Merkels Arzt hat Corona

BERLIN · Corona-Alarm in der Bundesregierung: Kanzlerin Angela Merkel geht in häusliche Quarantäne! Regierungssprecher Steffen Seibert teilte mit: „Die Bundeskanzlerin wurde nach ihrem heutigen Presseauftritt davon unterrichtet, dass ein Arzt, der am Freitagnachmittag eine prophylaktische Pneumokokken-Impfung bei ihr vorgenommen hatte, mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde.“ Daraufhin habe Merkel entschieden, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben. Sie werde sich in den nächsten Tagen regelmäßig testen lassen, weil ein Test jetzt noch nicht voll aussagekräftig wäre. Auch aus der häuslichen Quarantäne wird die Bundeskanzlerin ihren Dienstgeschäften nachgehen.


Quelle→  dpa



Merkel: Verstöße werden bestraft!

17:36 Uhr

Weitreichendes Kontaktverbot 

BERLIN · Bundesregierung und Länder haben sich auf ein weitreichendes Kontaktverbot geeinigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, warum die neuen Corona-Regeln nötig seien: „Die überwältigende Mehrheit hat verstanden, dass es auf jede und jeden ankommt“, sagte sie.

 

Sie wisse, dass es Verzicht und Opfer bedeute. Gerade Großeltern und Freunde derzeit nicht sehen zu können, sei hart. Aber: „So zeigen wir Fürsorge, (…) so retten wir Leben.“

 

Weil aber vor allem die Abstandsregeln noch nicht von allen im erforderlichen Maße eingehalten würden, seien erweiterte Leitlinien nötig. Verstöße würden bestraft.

 

In ganz Deutschland würden im Grundsatz die gleichen Regeln gelten, sagte Merkel. Diese sind:

 

1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

 

2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter 1 genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

 

3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

 

4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

 

5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Landinakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

 

6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

 

7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

 

8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

 

9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.


Quelle→  dpa



Kontaktverbot beschlossen!

17:30 Uhr

LiVE-Stream

BERLIN · Das Kontaktverbot kommt!


Offenbar gibt es eine Einigung beim Telefon-Krisengipfel im Kanzleramt! Nach BILD-Informationen wollen Bund und Länder eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten.

 

Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Bund und Länder wollen zudem Restaurants und Gaststätten unverzüglich schließen - wo dies noch nicht der Fall ist.

 

„Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause“, heißt in dem Beschluss. Bei Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gelte die Maßnahme ab Montag.


Quelle→  BiLD



Amtsrichter fordern Gesetzesänderung

13:57 Uhr

Gesetzesänderung bei Einweisungen in die Geschlossene

KARLSRUHE · Der Verband der Amtsrichter in Deutschland fordert in der Coronakrise eine Gesetzesänderung bei Einweisungen in geschlossene Psychiatrien oder Fixierungen ans Bett. Bei solchen Entscheidungen sehen die Regelungen bisher zwingend einen persönlichen Kontakt der Juristen vor. Das entspreche aber gerade nicht den Forderungen der Experten zur Verlangsamung der Infektionen mit dem Coronavirus, wie der Verband mitteilte.

 

Kurzfristig sollte daher ein Gespräch über das Telefon oder per Internetvideo ermöglicht werden, fordert der Verband. Im Einzelfall könne der Richter dann entscheiden, ob zusätzlich ein persönliches Gespräch nötig sei. Bereits jetzt würden Anhörungen vereinzelt durch eine Fensterscheibe getrennt geführt, um die Beteiligten zu schützen, sagte ein Sprecher.


Quelle→  dpa



GEMA entlastet geschlossene Betriebe

13:20 Uhr

Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020

BERLIN · Wegen der Coronakrise geschlossene Betriebe, müssen bis auf Weiteres keine Gema-Gebühren für Musik bezahlen. "Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit Gema-Gebühren belastet werden", teilte die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte mit. Das gelte rückwirkend ab dem 16. März.

 

Die drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens seien für die Gesellschaft notwendig und sinnvoll, heißt es in der Mitteilung. Sowohl für die Lizenznehmer als auch die Urheber seien sie jedoch existenzgefährdend. "In Vertretung unserer rund 78.000 Mitglieder wollen wir gemeinsam alles dafür tun, dass unsere Musikkultur eine Zukunft hat", heißt es.


Quelle→  dpa



Doch keine Entwarnung bei Corona-Infektionen

12:33 Uhr

Verwirrung um Fallzahlen vom Robert Koch-Institut

BERLIN · Von einer gemeldeten Verlangsamung von Infizierten-Zahlen in Deutschland kann doch nicht ausgegangen werden. Die Berechnung des Robert Koch-Instituts war unvollständig, etliche Fallmeldungen waren dort nicht eingegangen. Offenbar sind die Zahlen aber nicht belastbar. So sollen die Meldungen einiger Gesundheitsämter in die Statistik am Wochenende gar nicht eingeflossen sein. "Am Wochenende wurden nicht aus allen Ämtern Daten übermittelt, sodass der hier berichtete Anstieg der Fallzahlen nicht dem tatsächlichen Anstieg der Fallzahlen entspricht. Die Daten werden am Montag nachübermittelt und ab Dienstag auch in dieser Statistik verfügbar sein", hieß es dazu nun auf der Website des Instituts.



Ausgangssperre? Heute entscheidet es sich

08:43 Uhr

Um 14 Uhr spricht die Bundeskanzlerin

BERLIN · Heute um 14 Uhr zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU) gemeinsam mit den 16 Ministerpräsidenten der Länder Bilanz!

  • Halten sich die Bürger freiwillig an die Regeln - möglichst zu Hause bleiben, Abstand halten, keine Corona-Partys.

  • Oder muss es härtere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geben?

Sollten sich die Deutschen am Wochenende nicht einsichtig genug gezeigt haben, drohen bundesweite Ausgangssperren!

 



Gottesdienste per Livestream oder Podcast

07:33 Uhr

Keine öffentlichen Gottesdienste in den Kirchen in Deutschland

BERLIN · Aufgrund der aktuellen Corona-Krise finden keine öffentlichen Gottesdienste in den Kirchen in Deutschland statt. Aber es gibt viele andere Möglichkeiten, trotzdem Gottesdienst zu feiern „Evangelische Kirche in Deutschland“ hat einige Angebote für den 22. März, den Sonntag Lätare, zusammengestellt. Zum Beispiel einen Online-Gottesdienst des Berliner Doms (11.00 Uhr), der auf der Facebookseite des Gotteshauses verfolgt werden kann.


Quelle→  dpa



1. Corona-Toter im Saarland

20:42 Uhr

Mann (?) Uni-Klinik Homburg

HOMBURG · Erstmals ist im Saarland ein mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierter Mensch gestorben. Das teilte das saarländische Gesundheitsministerium am Samstagabend mit. Gesundheitsministerium bestätigt ersten Corona-Toten im Saarland! Im Universitätsklinikum in Homburg ist die erste mit dem Coronavirus infizierte Person gestorben. Laut Gesundheitsministeriums handelt es sich um „älteren Mann, der eine Vorerkrankung aufwies“.


Quelle→  dpa



Psychologe zum Corona-Lockdown

19:24 Uhr

"Wir stecken in einem Experiment mit 82 Millionen Teilnehmern"


BERLIN · Die Dynamik der Situation hat mich überrollt, so wie alle anderen Menschen auch, so erklärt Psychologe Ralph Hertwig. Als ich in den letzten Wochen begriffen habe, dass die Fallzahlen exponentiell wachsen, ist mir der Ernst der Lage voll bewusst geworden.

 

Wenn jeder Erkrankte im Schnitt zwei andere ansteckt und die wiederum zwei andere und immer so weiter, kann ein Einzelner indirekt Hunderte oder gar Tausende weitere Fälle auslösen. Deshalb sind wir nun alle gefragt. Ich arbeite von zu Hause und halte möglichst Abstand zu meinen Mitmenschen.

 

Ralph Hertwig, Jahrgang 1963, ist Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Foto→ Arne Sattler

 

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Quelle→  Spiegel Online


Auswirkungen auf den Pferdesport

13:33 Uhr

Fragen, Antworten und Informationen auf den Pferdesport

WARENDORF · Die Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) erschüttern Vereine, Betriebe, Pferdehalter, -sportler und -züchter sowie Turnierveranstalter bis ins Mark und treffen sie mit besonderer Härte. Die Situation um das Virus entwickelt sich sehr dynamisch und muss beinahe stündlich neu bewertet werden. Wir haben hier Fragen, Antworten und Informationen zum Coronavirus in Bezug auf den Pferdesport zusammengestellt und mit Links zu weiteren Informationen vernetzt. Diese Übersicht passen wir tagesaktuell an. Bitte informieren Sie sich auch auf den Seiten des Gesundheitsministeriums Ihres Bundeslandes über aktuelle Erlässe und Sonderregelungen bezüglich des Coronavirus.

 


Quelle→  FN Bundesverband



Zwangspause ist eine riesige Chance

12:10 Uhr

Betrachtung von Dirk Müller

DEUTSCHLAND · Auszug aus dem Cashkurs - Marktupdate vom 21.03.2020

 

Cashkurs - die unabhängige Finanzinformationsplattform zu den Themen Börse, Wirtschaft, Finanzmarkt von und mit Dirk Müller.


Quelle→  Cashkurs



Kommt jetzt die Ausgangssperre?

12:00 Uhr

BiLD 12 Uhr News

BERLIN · Kurze Zusammenfassung des Tages

 

- Merkel wohl wahnsinnig ohne Mundschutz einkaufen zu gehen
- weitere Lage in der Nation
- 70 Tote in Deutschland
- 9 Tote im Altersheim in Würzburg
- Pflegeverband spricht von „Flächenbrand“
- Karl Lauterbach „plädiere für eine Ausgangssperre“
- Sorgen der Pflegekräfte  
- Engpass bei Mundschutzmasken 
- Karl Lauterbach „Niemand hat mit so einer Pandemie gerechnet“
- 170.000 Deutsche warten noch im Ausland


Quelle→  BiLD



Das Wochenende der Bewährung in Deutschland

12:00 Uhr

WELT - LiVE Stream

WELT · Immer aktuell informiert über die Covid-19-Lage. In immer mehr Teilen gelten teils drastische Corona-Ausgangsbeschränkungen um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Ob diese Maßnahmen gegen das Coronavirus weiter verschärft werden müssen, liegt an dem Verhalten der Bürger. Auch im restlichen Europa ist die Lage dramatisch. Das Gesundheitssystem in Italien steht kurz vor dem Zusammenbruch und auch Spanien sowie Frankreich haben schwer zu kämpfen.

 

In Deutschland sind bislang mehr als 19.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 6.200, Bayern mit mehr als 3.100 und Baden-Württemberg mit mehr als 2.700 Fällen. Niedersachsen verzeichnet mehr als 1.200 Infektionen. 53 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben, zwei weitere Deutsche nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.


Quelle→  WELT



Supermärkte und Lieferanten arbeiten am Limit

11:48 Uhr

„Der Flaschenhals ist die Belieferung per Lkw“

BERLIN · Die Nachfrage nach Lebensmitteln und Hygieneprodukten in den Berliner Supermärkten übersteigt in der Corona-Krise das Volumen des Weihnachtsgeschäfts um fast das Dreifache. „Ein großes Zentrallager am Berliner Stadtrand konfektioniert derzeit täglich eine Menge von bis zu 700.000 Einheiten. Zu Weihnachten sind es nur rund 250.000“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, am Samstag. Die Geschäfte leiden demnach immer noch unter einem „irrationalen Abverkauf“ von Waren wie Toilettenpapier, Seife, Drogerieartikeln, Mehl und Pasta.

 

„Der Flaschenhals ist die Belieferung per Lkw. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen. Die Firmen arbeiten mit Volldampf und Überlast“. Fahrer aus Bereichen wie dem Event- und Messebau würden die Lebensmittellogistik unterstützen, um die Lieferketten aufrecht zu erhalten. Staatliche Vorgaben zur Begrenzung des Kundenansturms in den Geschäften seien jedoch nicht nötig, betonte Busch-Petersen. „Es ist klüger, das den Häusern selbst zu überlassen“.

 

In manchen Berliner Drogerie- und Supermärkten überwachten private Sicherheitskräfte den Mindestabstand zwischen den einzelnen Menschen. An den Kassen komme es immer wieder zu Konfliktsituationen, weil Kunden die Mengenbeschränkungen für begehrte Artikel nicht einhalten. „Am morgigen verkaufsoffenen Sonntag werden sich wahrscheinlich viele Märkte nicht beteiligen. Das Personal muss auch mal durchatmen. Ich ziehe meinen Hut vor den Mitarbeitern“, so Busch-Petersen.


Quelle→  dpa



Feuerwehrwache in Berlin Marzahn dicht

11:41 Uhr

Wegen mehrerer bestätigter Coronavirusfälle

BERLIN · Wegen mehrerer bestätigter Coronavirusfälle musste eine Feuerwehrwache im Berliner Stadtteil Marzahn geschlossen werden.



Medikamentenknappheit treibt Preise hoch

11:15 Uhr

Intensivmediziner klagen über einen massiven Preisanstieg

NÜRNBERG · Intensivmediziner klagen über einen massiven Preisanstieg in der Corona-Krise bei wichtigen Medikamenten. Gernot Marx von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) erklärte am Samstag, große Sorge bereiteten neben der Knappheit an Verbrauchsmaterialien vor allem Engpässe bei wichtigen Narkosemitteln. Die schon seit längerem bestehenden Engpässe führten jetzt in Zeiten der Corona-Epidemie wiederum zu massiven Preisanstiegen. Das Narkosemittel Propofol, bei dem es schon vor dem Ausbruch des Coronavirus' immer wieder zu Lieferengpässen gekommen sei, stehe nicht mehr ausreichend zur Verfügung, kritisierte Marx.

 

Innerhalb weniger Tage habe sich der Preis pro Ampulle von einem auf mehr als 20 Euro erhöht: „Das bedeutet: Narkosen von Notfallpatienten könnten gefährdet und die Möglichkeiten, Kranke auf der Intensivstation zur Beatmung in „künstlichen Schlaf“ zu versetzen, bald stark eingeschränkt sein.“ Christian Hermanns, ebenfalls von der DGAI, wies zudem darauf hin, dass unter anderem auch Mittel wie Opiate, die zur Sedierung und Narkose wichtig sind, knapp seien sowie verschiedene Antibiotika, die bei Infektionen eingesetzt werden müssen.


Quelle→  dpa



Kleine Grenzübergänge werden geschlossen

09:44 Uhr

zu Frankreich und Luxemburg

BERLIN · Der Grenzübertritt nach Frankreich und Luxemburg soll ab diesem Freitag nur noch an bestimmten Orten möglich sein. Vor allem die kleinen Übergänge sollten nach und nach mit physischen Barrieren geschlossen werden, teilten die Sprecher der Bundespolizei im saarländischen Bexbach und im rheinland-pfälzischen Trier mit. Das gehe aus einer Ankündigung des Bundesinnenministeriums vom Donnerstag in Berlin vor.


Quelle→  dpa



Immer mehr jüngere Patienten auf Intensivstation

06:46 Uhr

Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie

MÜNCHEN · Auf den Intensivstationen auch in Deutschland werden immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. Das habe sich in Italien gezeigt - und „das ist ein Bild, das sich auch in Deutschland ergibt“, sagte der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. „Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation oder Intensivstation.“ Wendtner hatte in der Schwabinger Klinik Ende Januar bereits die ersten mit dem Sars-CoV-2-Virus infizierten Patienten in Deutschland behandelt. „Auch ein junger Patient ist nicht gefeit davor, einen schweren Verlauf zu haben“, warnte der Mediziner. „Das soll wachrütteln, dass man sich an die Hygienevorschriften und Regelungen hält.“ Die Gefahr durch das neuartige Virus sei anfangs unterschätzt worden - von der Politik wie auch von der Wissenschaft, räumte der Mediziner ein.


Quelle→  dpa



Bundesbank-Chef rechnet mit Rezession

05:03 Uhr

Corona-Krise - Schrumpfung der Wirtschaftskraft

BERLIN · Bundesbank-Präsident Jens Weidmann (51) geht wegen der Corona-Krise von einer Schrumpfung der Wirtschaftskraft aus. Weidmann zur „Welt“: „Eine Rezession in Deutschland ist jetzt wohl unvermeidlich.“ Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus seien aber nötig, um die Ausbreitung zu stoppen: „Die Bundesregierung hat schnell und richtig gehandelt. Zentral erscheint mir, das Vertrauen der Bürger in das staatliche Handeln zu bewahren.“ Insgesamt stehe Deutschland dank solider Staatsfinanzen gut da, um die Krise zu stemmen, sagte Weidmann. „Es war genau richtig, dass Deutschland den Staatshaushalt in Zeiten guter Konjunktur konsolidiert hat. Dadurch sind jetzt Spielräume da, um mit dieser schweren Krise umzugehen.“


Quelle→  dpa



Bau und Zulieferung von Medizintechnik-Teilen

17:57 Uhr

Darauf richtet sich VW ein

WOLFSBURG · Volkswagen will Hersteller von Medizintechnik wie Beatmungsgeräten in der Corona-Krise mit dem Bau und der Zulieferung eigener Teile unterstützen. „Medizinisches Equipment ist natürlich neu für uns“, sagte ein Sprecher am Freitag. „Aber sobald wir die Anforderungen kennen und die entsprechende Blaupause erhalten, können wir starten.“ Es gehe um Komponenten, die sich mit 3D-Druckern aus der Kunststoffteile- oder Prototypenfertigung herstellen ließen.


Quelle→  dpa



Corona 5 · Überlastung des Gesundheitssystems?

17:01 Uhr

Extrapolation, Herdenimmunität bewertung von Horst Lüning

DEUTSCHLAND · Vor Tagen ist in Bayern der Katastrophenfall ausgerufen worden. Warum, weshalb und wie ich es meine (muss nicht stimmen) wie es weiter geht, sehen Sie jetzt hier. Sie finden auch neue Extrapolationen für Infizierte. Ach ja, zahlreiche Stimmen (auch Ärzte) haben sich zu Wort gemeldet, alles wäre Fake. Auch dazu äußere ich mich und diskutiere auch die Herdenimmunität in Bevölkerungen.

 

Corona 4   https://youtu.be/QshW833KOPA 

Corona 3   https://youtu.be/01nTF5LahZ8

Corona 2   https://youtu.be/lSCB-JKl-AU

Corona 1   https://youtu.be/pNu3VzyP9ko

Büro Whisky.de   https://youtu.be/wIipjuGL58g

Washington Post   https://www.washingtonpost.com

Vortrag Dr. Mang   https://youtu.be/sd_PncrJXmQ


Quelle→  Horst Lüning


Kommentar Volker Derouaux

Das Problem ist für mich die fehlende Vertrauenswürdigkeit von Quellen. Fangen wir mit China an wo niemand von uns Otto Normal Bürgern nach Ansicht der unglaublich dramatischen Bilder aus Wuhan geglaubt hat das es irgendwas ungefährliches sein könnte was da los geht.

Dann die WHO die von unter anderem Bill Gates gesponsert wird und auch schon seit längerer Zeit von Chinesischen Firmen sehr viel Geld bekam und der Zweifel an Objektivität schon berechtigt ist.

Dann die Regierungen von allen betroffenen Staaten die sehr unterschiedlich reagieren was auch kein Vertrauen erzeugen kann. Dann die Test Aktionen, wer stellt diese her, werden alle korrekt ausgewertet und wer gibt die Statistiken heraus. Wie und wann ist der spezielle Virus nachgewiesen und bei wem kann es lebensgefährlich sein und bei wem ist zweifelsfrei der neue Virus am Tod Schuld wenn es zum Tod kommt. Wir Bürger bekommen immer schnellere Reaktionen von immer größeren Auswirkungen zu spüren und haben keine Möglichkeit unsere Zweifel vernünftig abzuarbeiten und den Schlüssel zu den Tatsachen angepassten Verhalten zu erhalten.

Für mich und bestimmt auch der großen Mehrheit meiner Mitmenschen war es schon immer selbstverständlich sich angemessen zu verhalten wenn man erkältet ist oder gar Fieber hat und es ist auch bekannt das man in überfüllten Wartezimmern und Hallen in Krankenhäusern eher mal sich was einfangen kann. Wir können nur das tun was vernünftig ist und die Ansteckung als Gefahr annehmen also so gut es geht vermeiden.



BKA warnt vor Haustürbetrug

16:27 Uhr

Achtung! Betrüger geben sich als Amtspersonen aus

WIESBADEN · Das Bundeskriminalamt warnt vor Haustürbetrug mit Corona-Tests: „Achtung! Betrüger geben sich als Amtspersonen aus, die Tests auf das Covid-19-Virus durchführen wollen. Es werden keine flächendeckenden Tests durchgeführt! Die Polizei informiert: Bei Verdacht auf eine Erkrankung werden Corona-Tests ausschließlich angemeldet durchgeführt. Bei unangemeldeten Tests kann es sich um Betrüger handeln.“


Quelle→  dpa



Grotesk! Ausgangssperre ...

16:06 Uhr

Politik selbst für mangelnde Vorsicht verantwortlich!

DEUTSCHLAND · Auszug aus dem Cashkurs - Marktupdate vom 20.03.2020

 

Cashkurs - die unabhängige Finanzinformationsplattform zu den Themen Börse, Wirtschaft, Finanzmarkt von und mit Dirk Müller.


Quelle→  Cashkurs



Deutschland holt 75 Pflegekräfte von den Philippinen

15:33 Uhr

Pflegenotstand in Deutschland

BERLIN · Pflegekräfte von den Philippinen sollen Deutschland bei der Versorgung von Covid-19-Patienten helfen. Nach Angaben der Hessischen Krankenhausgesellschaft ist ein „Rekrutierungsflug“ für Intensivpersonal geplant. „Wir haben eine Sondergenehmigung bekommen, dass wir noch 75 philippinische Pflegekräfte nach Hessen bringen können“, sagte der Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Christian Höftberger, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

 

Diese Zahl beziehe sich nur auf die Asklepios-Kliniken, deren Regionalgeschäftsführer in Hessen Höfteberger ist. „Aber ich habe Kenntnis darüber, dass im gleichen Flieger weitere philippinische Intensivpflegekräfte sitzen.“ Sie sollen in einem anderen großen privaten Krankenhausunternehmen arbeiten. Auch zwei weitere große Kliniken hätten noch Pflegekräfte in diesen „Rekrutierungsflieger“ hineinbekommen, sagte Höftberger.

 

Möglich gemacht hätten das Außenminister Heiko Maas (SPD), der Krisenstab der hessischen Landesregierung und die Arbeitsagentur. Maas habe sich sogar dafür eingesetzt, dass trotz der dort verhängten Ausgangsrestriktionen die Visa per Boten von der Botschaft zu den Mitarbeitern gebracht wurden.


Quelle→  dpa



Bis zu 5 Jahre Knast bei Verstößen gegen Corona-Verordnungen

14:52 Uhr

Nicht nur schlichte Geldbußen, sondern Geld- und Haftstrafen

TRIER · Die Staatsanwaltschaft Trier weist auf ihrer Internetseite auf die drohende Strafbarkeit hin, wenn Anordnungen der Bundes- und Landesregierung ignoriert werden. Es drohten dabei nicht nur schlichte Geldbußen, sondern Geld- und Haftstrafen bis zu fünf Jahren! Die Verfolgungsbehörde mahnt eindringlich und klar: „Die Staatsanwaltschaft wird ihr bekanntwerdende Verstöße gegen die getroffenen Maßnahmen mit Nachdruck verfolgen und einer Ahndung zuführen. Gleiches gilt auch für Straftaten, die unter besonderer Ausnutzung der derzeitigen Krise begangen werden.“ Am Ende erfolgt ein Aufruf an die Vernunft der Bürger: „Die Staatsanwaltschaft appelliert an die Bevölkerung, die bislang zum Schutz aller angeordneten Maßnahmen unbedingt zu befolgen.“


Quelle→  dpa



Hohe Corona-Dunkelziffer

14:35 Uhr

sieben- bis zehnmal höher liege als die offizielle Zahl

KÖLN · Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geht bei der Zahl der Corona-Infektionen von einer hohen Dunkelziffer aus. Mediziner rechneten damit, dass die Zahl der Menschen, die das Coronavirus haben und es gar nicht merken, sieben- bis zehnmal höher liege als die offizielle Zahl, sagte Laschet am Freitag in einer Bürger-Fragestunde des Radiosenders WDR 2. Die Zahl der bekannten und bestätigten Coronavirus-Infektionen in NRW ist erneut deutlich gestiegen. Das Landeskabinett werde am Sonntag weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beschließen, kündigte Laschet an. Unter anderem werde die Liste der Berufe nachgearbeitet, die noch ihre Dienste anbieten dürften. Auch über Baumärkte und Restaurants sei zu reden.


Quelle→  dpa



Corona und die Lufthansa

Geparkte Lufthansa-Jets in Frankfurt: "So gut wie keine Buchungseingänge mehr" Foto→ Michael Probst/ AP
Geparkte Lufthansa-Jets in Frankfurt: "So gut wie keine Buchungseingänge mehr" Foto→ Michael Probst/ AP

Der Sturzflug des Kranichs

FRANKFURT/MAIN · Kein Dax-Konzern wurde von der Seuche härter getroffen als die Lufthansa. Die Fluglinie bedient nur noch fünf Prozent ihres Programms. Kann das Unternehmen die Krise überstehen? Als nach den Anschlägen vom 11. September 2001 die internationale Luftfahrt unter Schock stand, flog die Lufthansa Dutzende Maschinen in die US-Wüste aus, um sie dort zu parken. Derlei Umwege sind aktuell nicht nötig.

 

700 der 763 zum Lufthansa-Konzern gehörenden Maschinen werden stillgelegt. Allein diese Zahl, die Konzernchef Carsten Spohr verkündete, zeigt das Ausmaß der größten Krise in der Geschichte des Konzerns, der vor Kurzem noch als Vorzeigeunternehmen galt.

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Quelle→  Spiegel Online



Ausnahmesituation könnte ein Jahr dauern

11:00 Uhr

So der Virologe Drosten

BERLIN · Wie lange wird unser Leben vom Coronavirus bestimmt? Der Berliner Virologe Christian Drosten erwartet, dass die Ausnahmesituation wegen der Corona-Pandemie ein Jahr dauern könnte. Er rechnet aber nicht damit, dass alle Einschränkungen bestehen bleiben.„Wir müssen vielleicht davon ausgehen, dass wir gesellschaftlich ein Jahr im Ausnahmezustand verbringen müssen“, sagt Drosten „Zeit Online“. „Aber man wird wahrscheinlich nicht alle Maßnahmen genauso weiterführen, wie man sie jetzt gestartet hat.“ Man werde nachjustieren können und müssen. Um ein realistischeres Bild von der Zahl der Infizierten zu bekommen, plädiert der Experte der Berliner Charité dafür, jeden Haushalt, in dem ein Corona-Infizierter lebt, insgesamt als erkrankt zu zählen und entsprechend zu isolieren.


Quelle→  dpa



Reisewarnung gilt bis Ende April

10:59 Uhr

Heiko Maas: „Bleiben Sie zu Hause“

BERLIN · Die Reisewarnung der Bundesregierung wegen der Corona-Krise gilt zunächst bis Ende April und betrifft damit auch die Osterferien. Das gab Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag auf Twitter bekannt. HeikoMaas am 17. März. Reisewarnung: Wir haben uns entschlossen, ab jetzt vor allen nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland zu warnen. Daher die dringende Bitte: Bleiben Sie zu Hause. Sie helfen damit sich und anderen! Diese Reisewarnung für touristische Reisen gilt weltweit.


Quelle→  dpa



Was kommt in dieser Krise als nächstes

Umbau der Industrie und der Gesellschaft ...

BASEL · Wie stark werden die Effekte der Krise, in der wir uns jetzt befinden, und wie lange wird sie dauern? Zur Sicherheit: Deutschsprachige Inhalte sind ausschließlich als Satire zu verstehen und richten sich ausschließlich an im Ausland lebende, deutschsprachige Zuschauer und Leser. Besonders alle Beiträge über Deutschland, sollte man, mit der notwendigen Sorgfalt als reine Satire betrachten! 2007 begann Dr. Berninger, Vorhersagen über den bevorstehenden wirtschaftlichen Zusammenbruch zu treffen. In diesem Kanal finden Sie Diskussionen in mehreren Sprachen, z. B. Deutsch, Spanisch und Englisch. Diese Youtube-Seite und das zugehörige Google+ Konto sind Teil eines nicht kommerziellen Angebots. - Jemand hat ein Facebook-Konto mit diesem Namen und meinem Bild erstellt. Um dies bei YouTube und Google zu vermeiden, habe ich den Kanal erstellt, um den Namen zu beanspruchen. 


Quelle→  dpa



An diesem Sonntag über Ausgangssperren

19:52 Uhr

Weil viele Bundesbürger den Aufrufen nicht nachkommen

STUTTGART · Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen nach einem Medienbericht an diesem Sonntag über Ausgangssperren beraten. Dies berichtet der SWR unter Berufung auf den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne). Mehrere Regierungschefs haben bereits mit Ausgangssperren gedroht. "Es hängt von der Bevölkerung ab, ob wir schärfere Maßnahmen ergreifen müssen", sagte Kretschmann dem SWR. Hintergrund ist, dass viele Bundesbürger den Aufrufen, Abstand zu Mitmenschen zu halten, nicht nachkommen.


Quelle→  dpa



Zahl der Coronavirus-Tests reicht nicht aus

17:56 Uhr

Breites Testen ist einfach nicht möglich"

BERN · Die zur Zeit vorhandene Zahl der Coronavirus-Tests reicht nach Angaben der Pharmaindustrie nicht aus, um wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen weitreichende Tests durchzuführen. "Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem", sagt der Chef der Schweizer Pharmafirma Roche, Severin Schwan. "Es ist wichtig, dass die Tests zunächst für Risikopatienten und solche mit Krankheitssymptomen sind. Breites Testen ist einfach nicht möglich."


Quelle→  dpa



Hände waschen - so wichtig

16:35 Uhr

Dr. John Campbell erklärt ...

LONDON · Ein Arzt erklärt wie man sich die Hände richtig wäscht ... Name John Campbell und ein pensionierter Krankenschwesterlehrer, eine A- und E-Krankenschwester mit Sitz in England. Er unterrichtet auch in Asien und Afrika, wenn es ihm die Zeit erlaubt. Seine Videos sollen den Schülern helfen, den Hintergrund aller Formen der Gesundheitsversorgung zu lernen. Seine Doktorarbeit konzentrierte sich auf die Entwicklung offener Lernressourcen für Krankenschwestern im In- und Ausland.

 

Sie können seine Bücher auch im hochauflösenden PDF-Format herunterladen, viele Videos, einen 64-GB-Stick mit dem aktuellen Videosortiment, sprechende PowerPoints und Podcasts, die von seiner Website campbellteaching.co.uk vorinstalliert sind.

 

Seine Bücher 'Campbell`s Physiology Notes' und 'Campbell's Pathophysiology Notes' können auch über seine Website bestellt oder heruntergeladen werden. 



„Wir sind von normal weit entfernt“

12:20 Uhr

Kassenärzte erwarten Schutzmasken-Lieferung

BERLIN · Deutschlands Kassenärzte können millionenfach auf neue Schutzausrüstung gegen eine Coronavirus-Infektion hoffen. An diesem Donnerstag werde es erste neue Lieferungen geben, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, in Berlin. KBV-Vize Stephan Hofmeister sagte, rund zehn Millionen Schutzmasken seien nun von Herstellern geliefert worden. Sie würden über das Bundesgesundheitsministerium und die Kassenärztlichen Vereinigungen an Praxen, Bereitschaftsdienste und Stellen für Testabstriche verteilt. Gassen sagte, viele Hersteller würden die Praxen mit Desinfektionsmittel-Mengen „im Fünf-Liter-Bereich“ direkt beliefern. Es gebe genügend Desinfektionsmittel.

 

Eindringlich riefen die Kassenärzte dazu auf, die ambulante Versorgung nicht zu gefährden. „Wir sind von normal weit entfernt“, sagte Gassen. Die Praxen bildeten einen Damm. Breche dieser Damm, würden Deutschlands Krankenhäuser überfordert sein wie dies in Italien schon der Fall sei. „Wir tun alles dafür, dass dieser Damm hält.“ Die Bürgerinnen und Bürger rief Gassen deshalb auf: „Bleiben Sie gesund und bleiben Sie zuhause.“ Einzelne Praxen seien bereits wegen Quarantänemaßnahmen beim Personal geschlossen, aber es seien noch nicht viele.


Quelle→  dpa



„Deutsche Wirtschaft stürzt in Rezession“

11:55 Uhr

So der Ifo-Präsident Clemens Fuest

MÜNCHEN · Die Coronavirus-Krise schürt bei deutschen Firmenchefs Angst vor einer kräftigen Rezession. Ökonomen befürchten sogar einen der größten Konjunkturbrüche in der Nachkriegszeit von bis zu neun Prozent. Die Stimmung der vom Ifo befragten Manager fiel im März auf den tiefsten Stand seit Mitte 2009, wie das Münchner Institut am Donnerstag mitteilte. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank nach vorläufigen Ergebnissen auf 87,7 Punkte, nach 96,0 Zählern im Februar. „Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. „Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate verfinsterten sich wie nie zuvor.“ Auch die Einschätzungen zur Lage seien deutlich gefallen. „Die Inkubationszeit ist vorüber, das Virus hat Deutschland voll im Griff“, sagte DekaBank-Ökonom Andreas Scheuerle. Der Ifo-Index gilt als einer der zuverlässigsten Frühindikatoren für den weiteren Konjunkturverlauf.


Quelle→  dpa