Hessen




Hessen (Coronafälle)

23:00 Uhr

Die folgenden Infizierungsfälle sind von den einzelnen Gesundheitsämtern der Kreise und Städte sowie dem Gesundheitsministerium in Hessen bestätigt worden ...


Bundesland-Daten  
Einwohner (31.12.2019) 6.288.080
ø jährliche Sterberate 69.480
ø je 100.000 Einw./verstorben 1.105
= Sterberate/Einw. in % 1,1030%
Grippetote 2017/2018 geschätzt² 25.100
↑ Grippetote in Hessen² 1.901
= Sterberate/Einw. in %² 0,0302%

Coronafälle am Vortag* 10.939
neue positiv getestet Fälle* + 16
laborbestätigte Fälle* 10.955
Neuinfizierte (7-Tage/Mittel)* + 127/+ 18,14
Verbreitung je 100.000 Einw.*¹ 174,22  6,03
genesene Fälle* - 10.064
aktive Fälle* 379
Todesfälle* + 0     512
CFR* 4,67%
= Sterberate/Einw. in %*

0,0081%

Intensivbetten belegt/frei³ 1.708/775
↑ mit CoVid-19/beatmet³ 0,93% 23/12
↑ je 100.000 Einw./bereit³ 0,37/12,32

¹²³ siehe Anmerkung der Redaktion  *mit CoVid-19


Quelle→ Redaktion


Landesregierung beschließt weitere Lockerungen

13:53 Uhr

Foto→ Peter H.
Foto→ Peter H.

Ministerpräsident Volker Bouffier

Im Bereich der Kontakt- und Betriebsbeschränkungen, bei Veranstaltungen wie Messen oder Konzerten sowie in Theatern und Kinos und für Besuche in Krankenhäusern, Rehakliniken und Behinderteneinrichtungen

WIESBADEN · Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat entschieden, die Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus weiter zu lockern. Diese betreffen insbesondere die Kontaktbeschränkungen bei Veranstaltungen, in Theatern oder Kinos sowie die Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern, Rehakliniken und Behindertenwerkstätten.

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Hünfelder Gemeinschaftsunterkünfte

17:41 Uhr

Fotos→ DRK Hünfeld
Fotos→ DRK Hünfeld

Zwölf Corona-Infizierte in Unterkünften für Geflüchtete

Quarantäne-Maßnahmen des Landkreises Fulda in den drei Einrichtungen

HÜNFELD · Die Gesamtzahl der bisher im Landkreis Fulda bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen beläuft sich auf 398. Die Zahl der infizierten Personen in Hünfelder Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete ist von acht auf zwölf gestiegen. Sie alle haben leichte bis keine Symptome. Drei davon stehen nach derzeitigem Kenntnisstand im Zusammenhang mit dem Cluster eines großen Online-Handels in Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nach den ersten beiden positiven Befunden in zwei Unterkünften hat das Gesundheitsamt des Landkreises die Testung aller Bewohnerinnen und Bewohner veranlasst und dabei auch eine dritte Gemeinschaftsunterkunft in Hünfeld einbezogen. Zu den acht positiven Ergebnissen am Wochenbeginn sind nun vier weitere Erwachsene hinzugekommen, die positiv auf das Virus getestet wurden. Von den rund 150 Bewohnerinnen und Bewohnern sind knapp 140 negativ. Der Landkreis Fulda hatte über alle drei Einrichtungen eine Quarantäne verhängt.

 


Für den „Jägerhof“ gilt die Quarantäneanordnung nur für die zwei positiven Personen. Diese beiden sind jeweils in Einzelzimmern mit Nasszelle und Kochgelegenheit untergebracht und können entsprechend isoliert werden. Die anderen Bewohner dürfen das Haus verlassen. In der Unterkunft „Grotte“ gilt die Quarantäne bis zum 15. Juli. Die infizierten Personen sind in ihren Zimmern abgesondert. Die negativ getesteten Bewohner sind wegen der Wohnsituation ebenfalls isoliert, dürfen sich aber im Haus und auf dem Grundstück frei bewegen. In der Unterkunft „Alte Ziegelei“ ist eine Person positiv getestet und im Haus abgesondert. Die Einrichtung steht unter vorläufiger Quarantäne, weil noch einige Testergebnisse ausstehen. Das Gesundheitsamt des Landkreises steht in engem Austausch mit der Stadt Hünfeld und dem DRK Kreisverband Hünfeld, der für die Sozialbetreuung zuständig ist und die Bewohnerinnen und Bewohner versorgt. Auch die Hünfelder Tafel kümmert sich um die Lebensmittelversorgung.


Quelle→ Kreisverwaltung



Laufzeit der Ökolandbau Modellregion Vogelsberg wird verlängert

14:41 Uhr

Foto→ Christian Lips
Foto→ Christian Lips

Dr. Mischak

„Wichtiges Signal für den Ökolandbau im Vogelsbergkreis“

VOGELSBERGKREIS · In der Ökolandbau Modellregion Vogelsberg herrscht Freude. Einerseits über die Ausweitung der Förderung auf ganz Hessen, aber besonders über die zeitgleich von Landwirtschaftsministerin Priska Hinz verkündete Verlängerung der bisherigen Ökomodellregionen ab 2021 um fünf Jahre. „Für das Projekt Ökolandbau Modellregion Vogelsberg bedeutet das weitere fünf Jahre Planungssicherheit, Perspektive und Bestätigung für die geleistete Arbeit im Vogelsbergkreis“, kommentiert Erster Kreisbeigeordneter und zuständiger Dezernent Dr. Jens Mischak (CDU) die Verlängerung. Schon jetzt nehme der Vogelsbergkreis mit einem Bioanteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche von aktuell knapp 23 Prozent und etwa 240 Betrieben hessenweit einen Spitzenplatz ein. „Das Ziel der Landesregierung von 25 Prozent ist schon fast erreicht – daran werden wir weiter arbeiten“, versichert Dr. Mischak.


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Verdacht nicht bestätigt

15:27 Uhr

Foto→ Sebastian Gollnow
Foto→ Sebastian Gollnow

Nicht bestätigt hat sich der SARS-COV2-Verdacht

Frau hat sich nicht mit dem Corona-Virus infiziert

VOGELSBERGKREIS · Nicht bestätigt hat sich der SARS-COV2-Verdacht bei einer Mitarbeiterin der Schlitzer Dieffenbachschule. Das Testergebnis liegt dem Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises vor: Es ist negativ, die Frau hat sich nicht mit dem Corona-Virus infiziert. Zur Prophylaxe hatte das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises am Wochenende angeordnet, eine Lerngruppe für zwei Tage vom Präsenzunterricht freizustellen. Nach den Vorgaben des Hessischen Kultusministeriums zur Durchführung der letzten beiden Schulwochen war lediglich diese eine Gruppe betroffen, da dort das Abstandsgebot aufgehoben worden war. „Dabei  handelte es sich um eine reine Sicherheitsmaßnahme, die ab dem morgigen Mittwoch nicht mehr aufrecht erhalten werden muss, da sich der Verdacht auf eine Corona-Infektion nicht bestätigt hat“, erklärt Dr. Henrik Reygers vom Gesundheitsamt des Kreises am Dienstag einer Pressemitteilung. Die freigestellten Schüler können ab Mittwoch wieder den Unterricht besuchen.


Quelle→ Kreisverwaltung



Nur mit Bescheinigung

16:17 Uhr

Foto→ Michal Jarmoluk
Foto→ Michal Jarmoluk

Abstrichuntersuchungen auf COVID-19

Nur mit einer entsprechenden Bescheinigung des Gesundheitsamtes

VOGELSBERGKREIS · Das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises weist bezüglich der Abstrichuntersuchungen auf COVID-19 nochmals darauf hin, dass die Testungen in den Krankenhäusern Alsfeld und Lauterbach nur mit einer entsprechenden Bescheinigung des Gesundheitsamtes möglich ist.

 

 

Die Patienten sollen sich über die Corona-Hotline +49 (0)6641/97 71 89 beim Amt melden,  dort wird über Notwendigkeit einer Testung entschieden. Wegen der nach wie vor bestehenden Pandemie bitten wir die Bürger, keinesfalls direkt in den Krankenhäusern vorzusprechen, hier besteht Betretungsverbot. 


Quelle→ Kreisverwaltung



Landesregierung beschließt ...

11:05 Uhr

Foto→ Pexels
Foto→ Pexels

Beherbergungsverbot für Personen aus bestimmten Gebieten

Erhöhtes Infektionsrisiko

WIESBADEN · Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose: „Wir wollen weitere Ansteckungsgefahren verhindern“ Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat seine Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung überarbeitet. Neu ist: Übernachtungsbetriebe dürfen ab Samstag keine Personen aufnehmen, die aus Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko kommen. „Die Corona-Pandemie stellt uns weiterhin vor große Herausforderungen, für die wir geeignete Lösungen finden müssen. Die Gefahr ist keineswegs gebannt. Um weitere Ansteckungsgefahren zu verhindern, haben wir uns für ein Beherbergungsverbot für Personen aus Gebieten mit erhöhten Infektionsgefahren entschieden“, sagten Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose.

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Corona-Tests künftig in Krankenhäusern

14:42 Uhr

Foto→ Darko Stojanovic
Foto→ Darko Stojanovic

Nach Streit zwischen Kreisspitze und Kassenärztlicher Vereinigung

Corona-Tests künftig in den Krankenhäuser des Kreises

VOGELSBERGKREIS · Corona-Testungen werden ab Montag im Kreiskrankenhaus in Alsfeld und im Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach durchgeführt. Das hat Landrat Manfred Görig (SPD) am Donnerstag bekannt gegeben, nachdem er tags zuvor angekündigt hatte, das Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung in Alsfeld nicht länger empfehlen zu können.

 

 

Die Anmeldung für eine Testung läuft über das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises unter der Telefon-Hotline +49 (0)6641/97 71 89. Das Amt stellt auch die für die Testung erforderliche Bescheinigung aus, informiert die Kreispressestelle.


Quelle→ Kreisverwaltung



Schon fünf Wochen von Hinweise gewusst

14:45 Uhr

Foto→ Fernando Zhiminaicela
Foto→ Fernando Zhiminaicela

Fachreferent der KV wusste dass Mainzer Labor „je nach Verfügbarkeit nur das E-Gen nachweist“

Landrat Manfred Görig und Erster Kreisbeigeordneter reagieren auf Kritik der Kassenärztlichen Vereinigung / „Nicht nachvollziehbar“

VOGELSBERGKREIS · „Die Kassenärztliche Vereinigung weiß seit Wochen, dass es bei Corona-Testungen in einigen Laboren – unter anderem in der Einrichtung in Mainz - zu nicht nachvollziehbaren Testergebnissen gekommen ist. Auf unsere Hinweise aber hat sie bislang nicht reagiert“, erklärt der Vogelsberger Landrat Manfred Görig (SPD) und weist damit die von der KV am Mittwoch in einer Pressemitteilung geäußerten Kritik am Vogelsbergkreis entschieden zurück. Mehr noch: In einem dem Vogelsbergkreis vorliegenden Schriftverkehr vom 20. Mai – also vor fünf Wochen - zwischen einem Fachreferenten und dem stellvertretenden Vorsitzender der KV, Dr. Eckhard Stracke, erklärt der Referent, dass es Hinweise gibt, dass das Mainzer Labor „je nach Verfügbarkeit nur das E-Gen nachweist, was tatsächlich nicht ausreichend wäre“.


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Schon wieder falsche Ergebnisse

15:15 Uhr

Foto→ Fernando Zhiminaicela
Foto→ Fernando Zhiminaicela

Landrat Görig und Gesundheitsdezernent Dr. Mischak fordern

Kassenärztliche Vereinigung muss Labor wechseln

VOGELSBERGKREIS · Mittlerweile sind es im Vogelsbergkreis 14 Corona-Tests in Folge, deren zunächst positives Ergebnis sich im Nachhinein als falsch herausstellte. Deshalb fordern Landrat Manfred Görig und Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak die Kassenärztliche Vereinigung Hessen auf, das Untersuchungslabor zu wechseln. „Wir brauchen Sicherheit, deshalb dürfen Proben nur an die Labore gegeben werden, die nach dem sogenannten Screeningtest auch eine Bestätigungsuntersuchung auf ein zweites Gen durchführen.“


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Kabinett verabschiedet weitere Lockerungen

10:32 Uhr

Wieder mehr Besuche in Alten- und Pflegeheimen

Veranstaltungen mit 250 Personen möglich

WIESBADEN · Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat neue Corona-Lockerungen beschlossen, die ab Montag, dem 22. Juni, in Kraft treten. Diese betreffen insbesondere die Regelungen zu Besuchen in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Lockerungen für Veranstaltungen und den Einzelhandel. „Unsere Vorgehensweise nach dem Motto ,Hessen bleibt besonnen‘ zeigt Wirkung. Ausgehend von den derzeitig niedrigen Infektionszahlen haben wir einige weitere neue Regelungen beschlossen, von denen viele Menschen profitieren“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier am Donnerstag in Wiesbaden, als er gemeinsam mit Sozialminister Kai Klose die neuen Corona-Lockerungen vorstellte.


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Für ein sicheres Ergebnis

14:16 Uhr

Manfred Görig und Dr. Jens Mischak · Foto→ Pressestelle
Manfred Görig und Dr. Jens Mischak · Foto→ Pressestelle

Vogelsbergkreis ordnet zweite Testung an

Landrat Görig und Gesundheitsdezernent Dr. Mischak fordern bundesweit einheitliches Vorgehen

VOGELSBERGKREIS · Dieser Fall hatte für Schlagzeilen im Vogelsbergkreis gesorgt: Mitte Mai war eine Schülerin positiv auf das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Da die junge Frau keinerlei Symptome aufwies, ordnete das Gesundheitsamt eine zweite Testung an. Das Ergebnis: negativ. Die junge Frau war nicht die einzige Vogelsbergerin, die falsch getestet wurde, insgesamt gingen zehn solcher falsch-positiven Ergebnisse aus verschiedenen Laboren ein, die lediglich eine Screening-Untersuchung durchgeführt hatten. „Das ist nicht länger hinzunehmen, unser Gesundheitsamt lässt in solchen Fällen generell eine Bestätigungsuntersuchung durchführen“, erklärt Landrat Manfred Görig am Dienstag in einer Pressemitteilung.

 


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Konsequenzen für die Staatshaushalte

13:18 Uhr

Michael Ruhl

Wie Hessen das auffangen möchte, erkläre ich ...

WIESBADEN · „Die Corona-Krise hat uns noch im Griff. Sie hat nicht nur gesundheitliche und wirtschaftliche Auswirkungen, sondern auch Konsequenzen für die Staatshaushalte. Wie Hessen das auffangen möchte, erkläre ich im Video. Ich bin gespannt auf euer Feedback.“



Landesregierung beschließt weitere Regelungen

16:23 Uhr

Alexander Lorz, Volker Bouffier und Kai Klose · Foto→ Staatskanzlei
Alexander Lorz, Volker Bouffier und Kai Klose · Foto→ Staatskanzlei

Ministerpräsident Volker Bouffier:

„Erfahrungen zeigen uns, dass wir mit unserer schrittweisen Vorgehensweise richtigliegen“

WIESBADEN - Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat weitere Anpassungen der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus verabschiedet. Diese betreffen insbesondere die Kontaktbeschränkungen sowie den Bereich der Kitas und Schulen, der Schwimmbäder und des Sportbetriebs. „Wir haben das Virus-Geschehen in den vergangenen Wochen aufmerksam beobachtet. Die Erfahrungen zeigen uns, dass wir mit unserer schrittweisen Vorgehensweise richtigliegen und nun in einigen Bereichen weitere Anpassungen vornehmen können. Deshalb haben wir zum Beispiel beschlossen, die Kontaktbeschränkungen zu lockern und ein Treffen von maximal zehn Personen im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Trotzdem muss uns nach wie vor bewusst sein: Das Virus ist noch da. Wir werden weiterhin nach dem Motto ‚Hessen bleibt besonnen‘ vorgehen und beobachten, welche Beschränkungen aufrechterhalten werden müssen und wo wir einen Schritt in Richtung Normalbetrieb gehen können“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.


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Landesregierung beschließt weitere Lockerungen

10:11 Uhr

Hessische Landesregierung

Pressekonferenz

WIESBADEN · Ministerpräsident Volker Bouffier, Kultusminister Alexander Lorz und Sozialminister Kai Klose haben mit den Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände über neue Regelungen zur Corona-Virus-Pandemie in Hessen informiert. 



Hessen hat einen Plan

10:11 Uhr

Hessische Landesregierung

Gute-Zukunft-Sicherungsgesetz vorgestellt

WIESBADEN · Ministerpräsident Volker Bouffier, sein Stellvertreter Hessischer Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Michael Boddenberg haben die Entscheidungen der Landesregierung zur Bewältigung der finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie vorgesetellt. „Mit 12 Milliarden Euro führen wir unser Land sicher und nachhaltig durch die Corona-Krise.“ 



„Beschränkung der Gruppengröße in den Kitas wird aufgehoben“

11:19 Uhr

Foto→ Dr. Jens Mischak
Foto→ Dr. Jens Mischak

Dr. Jens Mischak

Wenn Personalschlüssel, Hygienekonzept und Abläufe stimmen, können Kitas ab 15. Juni die Gruppengröße erweitern

VOGELSBERGKREIS · Bisher war die maximale Gruppengröße in Kindertagesstätten im Vogelsbergkreis auf 13 Plätze und zwei zusätzliche Notfallplätze begrenzt. Der eingeschränkte Regelbetrieb, den das Hessische Sozialministerium ab Juni verkündet hat, sah zwar keine Größenbeschränkungen vor, „doch wir haben die Gruppengröße reglementiert, um den Neustart zu erleichtern“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak. Da sich die Fallzahlen im Vogelsbergkreis seit Wochen positiv entwickeln, sei es allerdings nun an der Zeit, diese Vorgaben entfallen zu lassen. 


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Alle Verordnungen gelten bis 5. Juli

16:22 Uhr

Foto→ Hess. Landesregierung
Foto→ Hess. Landesregierung

Und damit auch die Kontaktbeschränkungen

Mit Ausnahme der Quarantänebestimmungen 

WIESBADEN - Einige von Euch haben uns gefragt, wie lange die derzeitigen Kontaktbeschränkungen und Verordnungen in Hessen gelten. Mit Ausnahme der Quarantänebestimmungen gelten alle unsere Verordnungen - und damit auch die Kontaktbeschränkungen - bis zum 5. Juli 2020. Einzige Ausnahme ist die Quarantäneverordnung, diese gilt bis zum 15. Juni 2020. 



9.915 bestätigte Coronavirus-Infektionen

14:40 Uhr

Fünf neue Todesfälle

Todesfälle, die in Verbindung mit Covid-19 gebracht wird, liegt bei 471

WIESBADEN · Das entspricht fast genau dem Niveau des Vortags. Demnach gab es am Donnerstag (Stand 14:00 Uhr) 9.915 Fälle, wie das Sozialministerium in Wiesbaden erklärte. Die Zahl der Todesfälle, die in Verbindung mit Covid-19 gebracht wird, liegt nun bei 471, fünf Fälle mehr als am Mittwoch. In der Statistik des Ministeriums werden nur Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine Datenbank eingegeben wurden. Die Angaben können nachträglich nach unten oder nach oben korrigiert werden, etwa wenn Fälle nachgemeldet werden. Eine Verschärfung der Corona-Auflagen ist weiterhin nicht zu erwarten. Die Städte und Kreise in Hessen sind weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt.


Quelle→  dpa



5 m² - Regel für Gaststätten wird aufgehoben

17:08 Uhr

Foto→ Michael Ruhl
Foto→ Michael Ruhl

Michael Ruhl

Für Gaststätten in Hessen ab 28. Mai 2020

WIESBADEN - „In Hessen haben wir am 15. Mai sehr viele Öffnungen und Lockerungen möglich gemacht, deutlich mehr als in anderen Bundesländern. Gleichzeitig war dieses mehr an Freiheit nur verantwortbar durch einen vorsichtigen Beginn und eine Beschränkung der Gästezahl bezogen auf die Fläche - für unsere Gastronomen war dies sicher nicht immer einfach.

Die Erfahrungen der vergangenen zwei Wochen zeigen uns, dass wir in einigen Bereichen Lockerungen und Anpassungen vornehmen können, wie etwa bei den Gaststätten. Darum haben wir uns nun entschieden, die 5-Quadratmeterregel für gastronomische Betriebe abzuschaffen und dadurch Erleichterung zu schaffen. Insgesamt ist aber weiterhin umsichtiges Handeln erforderlich und die Abstandsregelung von 1,5 m auch in Gaststätten einzuhalten.“



Landesregierung verabschiedet weitere Anpassungen

11:39 Uhr

Symbolbild · Foto→ Alexandra Koch
Symbolbild · Foto→ Alexandra Koch

Diese betreffen Gaststätten und Hotels, Schwimmbäder, Kindergärten

Bouffier: „Oberstes Gebot der Stunde ist es, besonnen zu bleiben“

WIESBADEN - Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat jetzt weitere Anpassungen der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus verabschiedet. Diese betreffen insbesondere den Bereich der Gaststätten und Hotels, der Schwimmbäder und der Kindergärten. „Die Erfahrungen der vergangenen zwei Wochen zeigen uns, dass wir in einigen Bereichen Lockerungen und Anpassungen vornehmen können, wie etwa bei den Gaststätten, insgesamt aber weiterhin umsichtiges Handeln erforderlich ist. Oberstes Gebot der Stunde ist es, besonnen zu bleiben und schrittweise vorzugehen, damit wir den über Wochen erzielten Erfolg der Verlangsamung der Infektionsausbreitung nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“, betonte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.


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Keine Veränderung über den Feiertag

15:05 Uhr

Immer nur noch zwei „aktive Fälle“ im Vogelsberg

121 Gesamtfälle, 114 Genesene, 5 Verstorbene und 2 „aktive Fälle“

VOGELSBERGKREIS · Am Freitag nach Christi Himmelfahrt gingen im Lauterbacher Gesundheitsamt keine weiteren positiven Testergebnisse auf das Corona-Virus ein. Damit bleibt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit 121 Fällen unverändert. Auch die Zahl der 114 Genesenen und die der Verstorbenen (5) bleiben unverändert. Für das Kreisgebiet führt das Gesundheitsamt weiterhin zwei aktive Fälle.


Quelle→ Kreisverwaltung



Keine weiteren positiven Testergebnisse

17:03 Uhr

Immer nur noch zwei „aktive Fälle“ im Vogelsberg

121 Gesamtfälle, 114 Genesene, 5 Verstorbene und 2 „aktive Fälle“

VOGELSBERGKREIS · Wie die Pressestelle des Vogelsbergkreises am Donnerstag mitteilt, hat sich die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Corona-Virus nicht verändert. Auch gingen beim Gesundheitsamt keine weiteren Gesundmeldungen ein. Damit gibt es weiterhin 114 Genesene. Zieht man die  fünf Verstorbenen in Betracht, betreut das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises zwei aktive Fälle, heißt es zum Abschluss.


Quelle→ Kreisverwaltung



Keine weiteren positiven Testergebnisse

15:19 Uhr

Nur noch zwei „aktive Fälle“ im Vogelsberg

121 Gesamtfälle, 114 Genesene, 5 Verstorbene und 2 „aktive Fälle“

VOGELSBERGKREIS · Auch am heutigen Mittwoch gingen beim Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises keine weiteren positiven Testergebnisse ein. In der Pressemitteilung des Vogelsbergkreises heißt es, damit stagniert die Gesamtzahl seit 22 Tagen bei 121 Fällen. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine weitere Person sich im Laufe des Mittwochs als genesen gemeldet hat. Damit weist die Statistik 114 Genesene, fünf Verstorbene und zwei aktive Fälle aus.


Quelle→ Kreisverwaltung



Keine weiteren Coronafälle im Landkreis Fulda

14:39 Uhr

Bislang 314 Corona-Fälle im Landkreis Fulda, 263 sind genesen

Aktuell sind 39 Menschen an dem Virus erkrankt

LANDKREIS FULDA · 314 Fälle mit einer Sars-CoV-2-Infektion sind bis 20. Mai im Landkreis Fulda bestätigt worden. Davon gelten 263 als genesen, aktuell sind 39 Personen erkrankt. Zwölf Menschen mit einer bestätigten Infektion sind verstorben. In den Krankenhäusern des Versorgungsgebietes 2 (Landkreis Fulda, Hersfeld-Rotenburg und Vogelsbergkreis) werden derzeit 36 COVID-19-Patienten mit bestätigter Infektion beziehungsweise dem Verdacht auf eine Infektion behandelt, fünf von ihnen werden beatmet. Insgesamt sind bisher 20 infizierte Personen aus dem Landkreis Fulda stationär behandelt worden. Die Zahl der Abstriche im Landkreis Fulda beträgt insgesamt bisher 4.045. Die bislang 314 positiven Fälle unterteilen sich in 164 Frauen und 150 Männer. 32 von ihnen sind in medizinischen Heilberufen tätig. 4.776 Kontaktpersonen wurden ermittelt. In 3.135 Fällen sind durch das Gesundheitsamt des Landkreises Absonderungsmaßnahmen angeordnet worden. Derzeit befinden sich 598 Personen in Quarantäne.


Quelle→  Kreisgesundheitsamt



Drei Wochen ohne positives Testergebnis

16:11 Uhr

Unveränderte Corona-Zahlen im Vogelsberg

121 Gesamtfälle, 113 Genesene, 5 Verstorbene und 3 „aktive Fälle“

VOGELSBERGKREIS · Wie das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises mitteilt, sind seit 28. April keine weiteren positiven Testergebnisse auf das Corona-Virus eingegangen. Damit bleibt es am Dienstag im Kreisgebiet bei 121 Fällen. Außerdem hat sich ein weiterer Patient im Laufe des Dienstags als genesen gemeldet. Zieht man die 113 Genesenen und die 5 Verstorbenen in Betracht, bleiben im Kreisgebiet 3 aktive Fälle. „Der Erfolg, den wir im Vogelsbergkreis seit drei Wochen verbuchen, darf nicht zu Nachlässigkeit führen. Vielmehr sollte er uns allen ein Ansporn sein, auch weiterhin auf unsere Mitmenschen zu achten und die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten“, stellt Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak klar.


Quelle→ Kreisverwaltung



Seit zweieinhalb Woche keine Corona-Neuinfektion

17:18 Uhr

Unveränderte Corona-Zahlen im Vogelsberg

121 Gesamtfälle, 112 Genesene, 5 Verstorbene und 4 „aktive Fälle“

VOGELSBERGKREIS · Weiterhin bleibt das Corona-Update aus dem Vogelsberger Gesundheitsamt erfreulich: Seit zweieinhalb Wochen hat es im Kreis keine Neuinfektionen gegeben – jedenfalls wenn man die beiden Fehlalarme aus der vergangenen Woche außer Acht lässt. Auch an diesem Montag bleiben die Zahlen unverändert. Wie das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises mitteilt, bleiben die Fallzahlen am Montag unverändert. Insgesamt gingen beim Gesundheitsamt bisher 121 positive Testergebnisse auf das Coronavirus ein. 112 Menschen haben sich bei der Behörde wieder als genesen gemeldet. Berücksichtigt man die fünf Verstorbenen, bleiben im Kreisgebiet noch vier aktive Fälle.


Quelle→ Kreisverwaltung



Lauterbacher Schülerin nicht infiziert

18:50 Uhr

Zweiter Test fällt negativ aus

Somit sind wir wieder bei 121 Coronafälle im Kreis, davon noch aktiv 4

VOGELSBERGKREIS · Im Vogelsbergkreis wurden dem Gesundheitsamt in dieser Woche zwei zunächst als positiv getestete Fälle gemeldet, die sich in einem zweiten erweiterten Testverfahren als negativ herausstellten, teilt Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak am Sonntag in einer Pressemitteilung mit. So hatte das erste Testergebnis eines Labors für eine 18-jährige Schülerin des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums eine Coronainfektion nachgewiesen. Die junge Frau wies allerdings keinerlei Symptome auf. Daher veranlasste Dr. Henrik Reygers vom Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises eine weitere Testung auf Covid 19. “Das zweite Ergebnis fiel negativ aus“, erläutert Dr. Mischak. 

 

 

Genauso verhielt es sich in dem zweiten Fall. Zunächst war am Mittwoch ein positives Ergebnis beim Gesundheitsamt eingegangen, eine zweite Testung hingegen fiel negativ aus.

Somit gibt es im Vogelsbergkreis seit zweieinhalb Wochen keine Neuinfektionen. Derzeit sind beim Gesundheitsamt nur noch vier aktive Corona-Fälle registriert, die Gesamtzahl muss nach den neuen Testergebnissen auf 121 korrigiert werden.

 

 

Zum Hintergrund: Bei den Tests auf COVID-19 wird in den medizinischen Laboren die sogenannte PCR-Untersuchung zum direkten Nachweis des Virus bzw. der Erbsubstanz des Virus, angewendet. Diese Polymerase-Kettenreaktion (englisch polymerase chain reaction→ PCR) kann verschiedene Abschnitte der Virus-Erbsubstanz analysieren. In der ersten Stufe wird beim Coronavirus das sogenannte "E-Gen" nachgewiesen, das allerdings auch bei anderen „Betacoronaviren“ positiv ausfallen kann. Das E-Gen gilt als ein guter Screeningtest bei Coronaverdacht. Um den Verdacht zu erhärten, sollen Labore in der zweiten Stufe spezifischer auf das neue Coronavirus SARS-CoV-2 testen, indem sie weitere Gen-Abschnitte (z. B. das sogenannte „S-Gen“) untersuchen, die nur bei dem neuen Virus vorliegen. In dem Fall der Betroffenen aus dem Vogelsbergkreis, bei denen nun ein positives Ergebnis vorlag, war wohl lediglich eine Testung auf das E-Gen erfolgt. Daher veranlasste das Gesundheitsamt umgehend weitere spezifischere Tests - mit negativem Ergebnis! Das heißt, dass die Betroffenen und ihr Umfeld aufatmen können.

 

 

Diese Kontroll-Tests wurden übrigens aufgrund einer Empfehlung des in medizinischen Coronafragen zuständigen Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) durchgeführt. So wies das HMSI in einer e-Mail darauf hin, dass ein „…alleiniger Nachweis des E-Gens an Diagnostik nicht aus(reicht), um das Erbgut von SARS CoV-2 valide genug nachzuweisen“. Der Nachweis eines zweiten Gens zur Bestätigung müsse erfolgen. 

Abschließend kündigt Gesundheitsdezernent Dr. Mischak an, dass diese „unbefriedigende Situation“ am Montag mit dem von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen beauftragten Labor geklärt werden müsse.


Quelle→ Kreisverwaltung



Kein weiterer Coronafall im Vogelsbergkreis

18:13 Uhr

Weiterhin sechs „aktive Fälle“

112 Vogelsberger sind genesen

VOGELSBERGKREIS · Beim Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises sind am heutigen Samstag keine positiven Corona-Testergebnisse eingegangen. Somit bleiben die Zahlen für den Vogelsbergkreis unverändert. Es gibt insgesamt 123 Corona-Fälle, 112 Vogelsberger sind genesen. Weiter schreibt die Pressestelle des Vogelsbergkreises in ihrem täglich Corona-Update, berücksichtigt man die fünf Todesfälle, bleiben sechs aktive Fälle.


Quelle→ Kreisverwaltung



Droht ein weiterer Dürresommer?

15:55 Uhr

Situationsbericht zur Trockenheit

Ertragseinbußen von 20 bis 30 Prozent werden erwartet

VOGELSBERGKREIS · „Die beiden trockenen Sommer 2018 und 2019 wirken noch nach und auch in diesem Frühjahr fehlt erneut der Regen. Schon jetzt wächst bei unseren Landwirten im Vogelsbergkreis die Angst vor einem dritten Dürresommer in Folge.“ Das Fazit, das Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak zieht, nachdem er den „Situationsbericht zur Trockenheit in der Landwirtschaft“ zur Kenntnis genommen hat, ist ernüchternd, heißt es in der Pressemitteilung.

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Quelle→ Kreisverwaltung



1 weiterer Coronafall im Vogelsbergkreis

15:14 Uhr

18-jährige Schülerin positiv auf das Coronavirus getestet

Der Schulbetrieb soll Montag weiterlaufen

VOGELSBERGKREIS · Eine 18-jährige Schülerin des Lauterbacher Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie zeigt keinerlei Symptomatik und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Der übrige Schulbetrieb soll ab Montag weiterlaufen.

 

 

Das Vogelsberger Gesundheitsamt steht in engem Kontakt zur Schulleitung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vogelsberger Gesundheitsamtes ermitteln derzeit die Kontaktpersonen der jungen Frau. „Dabei gehen wir streng nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts vor: Kontaktpersonen der Kategorie I werden ebenfalls abgesondert“, erklärt Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak.

 

 

Die Schulleitung des AvH wird die Eltern informieren, dass der übrige Schulbetrieb ab Montag weiterläuft. Wie überall gilt es, die Hygieneregeln einzuhalten. Mit dem neuen Fall erhöht sich die Gesamtzahl der Corona-Fälle auf 123. 112 Vogelsberger sind genesen. Berücksichtigt man die fünf Todesfälle, bleiben 6 aktive Fälle.


Quelle→ Kreisverwaltung



Es gibt nur drei Szenarien

18:45 Uhr

Jürgen Radeck · Foto→ Steffen Kollmann
Jürgen Radeck · Foto→ Steffen Kollmann

... so betonte Jürgen Radeck

Je ein Absteiger pro Liga ist keine Option

FULDA · Etwas Unklarheit herrschte in den vergangenen Tagen darüber, wie viele Szenarien in Bezug auf das weitere Vorgehen im Spielbetrieb der Hessische Fußball-Verband (HFV) seinen Vereinen vorstellen will. Nun meldet sich Jürgen Radeck, Vorsitzender des Verbandsausschusses für Spielbetrieb, zu Wort.

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Quelle→  TorGranate



Öffnung der Sporthallen und Sportstätten

12:40 Uhr

Vogelsbergkreises für den Trainingsbetrieb im Vereinssport

Aber mit Einschränkungen, wieder ermöglicht

VOGELSBERGKREIS · Ende vergangener Woche wurde die Nutzung öffentlicher Einrichtungen des Sportbetriebs durch die Landesregierung grundsätzlich, aber mit Einschränkungen, wieder ermöglicht. Vor einer Öffnung aller Sporthallen und Sportstätten in Verantwortung des Kreisausschusses des Vogelsbergkreises müssen die in der „Corona“-Verordnung benannten Voraussetzungen sichergestellt sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Hochbau, Energie und Gebäudewirtschaft sind derzeit dabei, alle Dusch- und Waschräume sowie die sonstigen Gemeinschaftsräumlichkeiten zu verschließen, da diese nicht genutzt werden dürfen. Ausnahme bilden dabei selbstverständlich die Toiletten, soweit ein direkter Zugang über die Flurbereiche möglich ist.

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Quelle→ Kreisverwaltung



Hessen möchte die Grundsteuer neu berechnen

11:55 Uhr

Hessens Finanzminister Michael Boddenberg
Hessens Finanzminister Michael Boddenberg

... mit einem eigenen Modell

Finanzminister Boddenberg stellt Eckpunkte der geplanten Neuregelung vor

WIESBADEN - „Gerecht, einfach und verständlich: So soll die neue Grundsteuer in Hessen sein. Gerecht, da in guten Lagen mehr Grundsteuer anfällt als in weniger guten. Einfach, da sie für Bürger wie Verwaltung gut handhabbar ist. Verständlich, da gut nachvollziehbar ist, wie diese für die Kommunen so wichtige Steuer berechnet wird. Dieser Dreiklang ist mit unserem Flächen-Faktor-Verfahren möglich – und er ist auch für andere Länder ein möglicher Weg. Ich habe daher meine Länderkolleginnen und -kollegen angeschrieben und angeboten, sich am Hessen-Modell zu beteiligen. Denn dieses bietet den Spielraum, um die Parameter den individuellen Strukturen im Land anzupassen“, sagte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg heute in Wiesbaden. „Die notwendige Neuregelung der Grundsteuer sehe ich als Chance zur Steuervereinfachung. Diese Gelegenheit sollten wir ergreifen. Durchschnittlich etwa 400,- €uro Grundsteuer im Jahr je Grundstück rechtfertigen keinen überhohen Aufwand durch komplizierte Regelungen, wenn gerecht auch einfach, transparent und verständlich geht. Das ist mit dem Hessen-Modell gewährleistet.“

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Auslegungshinweisen der Verordnung

10:49 Uhr

Mund-Nasen-Bedeckung

In Einrichtungen und öffentlichen Personenverkehr

WIESBADEN - Anlage zu den Auslegungshinweisen der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona Pandemie · Stand: 09.05.2020

 

 

In Verkaufsstätten des Groß- und Einzelhandels und in bestimmten Dienstleistungsbetrieben, auf Ladenstraßen, in Spielhallen und Spielbanken sowie in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern und Gedenkstätten sowie von Tierparks und Zoos muss für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

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Landesregierung beschließt weitere Lockerungen

09:45 Uhr

Volker Bouffier verkündet die neuen Regelungen in Hessen

Lockerungen der Corona-Beschränkungen

WIESBADEN - Gemeinsam mit Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose hat Ministerpräsident Volker Bouffier die neuen Regelungen in Hessen zur Corona-Virus-Pandemie erläutert.



Beschlüsse der Hessischen Landesregierung

17:17 Uhr

Alles unter bestimmten Auflagen

Hier eine kurze Zusammenfassung

WIESBADEN - verkündeten Beschlüsse der Hessischen Landesregierung:

  • ab 09. Mai Geschäfte ohne Flächenbegrenzung
  • ab 09. Mai Kinos, Theater etc.
  • ab 15. Mai Gaststätten, Fitnessstudios, Ferienwohnungen etc
  • Großveranstaltungen gelten ab 100 Personen

Alles unter den bestimmten Auflagen.

 

Hier die Details ...

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Bund-Länder-Beratung

Ministerpräsident Bouffier informiert über Ergebnisse

„Die Situation ist ausgesprochen ernst“

WIESBADEN - Nach den erneuten Bund-Länder-Beratungen am 6. Mai 2020 hat Ministerpräsident Volker Bouffier über die wichtigsten Ergebnisse informiert. 

  • Kontaktbeschränkungen sollten bis zum 5. Juni verlängert werden, aber abgeschwächt werden. Gastronomie, Hotels und Campingplätze sollen noch im Mai wieder öffnen dürfen.
     
  • Veranstaltungen bis zu 100 Personen sollen unter Auflagen wieder möglich sein.

  • Freizeitsport im Freien soll wieder erlaubt werden

  • Fitnessstudios sollen im Mai unter Auflagen wieder öffnen dürfen.

  • Für die Öffnung im Handel wird es keine Quadratmeterbeschränkungen mehr geben.

  • Hygiene- und Abstandregeln sowie die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und im ÖPNV gelten weiterhin.

Am Donnerstagvormittag, 7. Mai 2020 tagt das hessische Corona-Kabinett, berät und beschließt die konkreten Maßnahmen. Ministerpräsident Volker Bouffier wird am Donnerstagnachmittag über die Ergebnisse informieren.



Hessen entscheidet morgen über Daten für Lockerungen

16:18 Uhr

Restaurants und Gaststätten sollen noch im Mai wieder öffnen dürfen

Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 5. Juni 

WIESBADEN · Restaurants und andere Gaststätten in Hessen sollen noch im Mai wieder öffnen dürfen. Dies gelte auch für Hotels und Campingplätze, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch. Genaueres werde das Corona-Kabinett am morgigen Donnerstag festlegen.

 

Übrigens: Auch Hessen will die umfassenden Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 5. Juni verlängern. Das werde er dem Corona-Kabinett so zur Entscheidung vorschlagen, sagte Ministerpräsident Bouffier am Mittwoch nach einer Schalte der Regierungschefs aus Bund und Ländern.


Quelle→  dpa



Stufenweise Lockerung der Corona- Beschränkungen

15:54 Uhr

Hessischer Fahrplan zur stufenweisen Lockerung

„Ein entscheidender Faktor ist die Bereitschaft der Bevölkerung“

WIESBADEN · Das neue Coronavirus SARS-Cov-2 ist seit Wochen das alles bestimmende Thema. Ein Patentrezept für den Umgang mit dem Virus gibt es nicht, ebenso wenig gibt es bisher einen Impfstoff oder ein wirksames Medikament. „Um Menschenleben zu retten, hat die ganze Welt eine Vollbremsung eingeleitet. Auch wir haben das getan und so wichtige Zeit gewonnen, die wir intensiv zur Vorbereitung genutzt haben“, erklärt der hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, in seiner Regierungserklärung heute, in der er zunächst über die aktuelle Situation in Hessen und die ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus berichtete.


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Lockerungen der Corona-Beschränkungen ...

11:20 Uhr

Friseure, Spielplätze, Musikschulen und Museen wieder geöffnet

unter besonderen Abstands- und Hygienevorkehrungen

VOGELSBERGKREIS · Wie die hessische Landesregierung nach einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer sowie der Bundeskanzlerin Angela Merkel mitteilt, wurden verschiedene Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen beschlossen. 

 

Ab Montag, 4. Mai, können beispielsweise Friseure, Spielplätze und Musikschulen unter besonderen Abstands- und Hygienevorkehrungen wieder öffnen. „Wir begrüßen die maßvollen Lockerungen, die die Landesregierung auf den Weg gebracht hat. Allerdings gilt es weiterhin auf sich selbst und seine Mitmenschen zu achten – Maskenpflicht und Abstandsgebot gelten nach wie vor“, teilt Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak am Freitag mit. Gleichwohl begrüßt Dr. Mischak die Lockerungen, die vielen Unternehmern zugutekämen. „Unternehmen, die durch die Lockerung die Möglichkeit bekommen, am Montag wieder zu öffnen, können sich bei Fragen an verwaltungsstab@vogelsbergkreis.de wenden“, teilt Dr. Mischak mit. Dort würden Detailfragen zu den Hygieneregelungen in den betroffenen Einrichtungen geklärt.


Quelle→ Kreisverwaltung



Startschuss für die Straßenbauarbeiten an der K48

17:09 Uhr

Spatenstich · Foto→ Kreisverwaltung
Spatenstich · Foto→ Kreisverwaltung

Zwischen den Gemündener Ortsteilen

Hainbach, Otterbach und Rülfenrod

VOGELSBERGKREIS · Mit einem symbolischen Spatenstich ist am Dienstag der offizielle Startschuss für die Straßenbauarbeiten an der K48 zwischen den Gemündener Ortsteilen Hainbach, Otterbach und Rülfenrod erfolgt. „Auch, wenn sich unser Alltag durch die Coronakrise maßgeblich verändert hat, finden wir als Landkreis es wichtig, mit diesem Spatenstich ein Signal zu geben, dass die Investitionstätigkeiten der öffentlichen Hand weiterlaufen“, betonte Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak. Die Gemeinschaftsmaßnahme mit der Gemeinde Gemünden, mit einer Investitionssumme von 1,1 Millionen €uro, ist das größte Projekt für den Landkreis im Bereich der Kreisstraßen in diesem Jahr. Mit einer Länge von rund 3,8 Kilometern ist diese Baumaßnahme auch eine der längsten der zurückliegenden Jahre. 


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4 weitere Coronafälle im Main-Kinzig-Kreis

13:39 Uhr

Noch 396 Menschen nachweislich an CoVid-19 erkrankt

Die Lage rund um das Coronavirus erwartungsgemäß ruhig

MAIN-KINZIG-KREIS · Auch am Sonntag bleibt die Lage rund um das Coronavirus erwartungsgemäß ruhig. Das Kreisgesundheitsamt meldet lediglich vier weitere bestätigte Infektionen. Die betreffenden Fälle kommen jeweils zu gleichen Teilen aus Hanau und Maintal. Darüber hinaus gibt es im Main-Kinzig-Kreis keine neuen Befunde. Damit ist die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle auf 572 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 148 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 396 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Unverändert werden derzeit 51 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt.


Quelle→  Kreisgesundheitsamt



Abgeordnetenarbeit auch in schwierigen Zeiten

Foto→ Michael Ruhl
Foto→ Michael Ruhl

Michael Ruhl

Liquidität der kleinen Unternehmen durch Landesprogramme sicherstellen

WIESBADEN - Nachdem während der derzeitigen Corona-Lage der Hessische Landtag in den letzten sechs Wochen nur zur Verabschiedung des Corona-Nachtragshaushalts sowie zur Vereidigung des neuen hessischen Finanzministers zusammenkam, tagt nun zunächst wieder ein Teil der Fachausschüsse, berichtet der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Ruhl (Herbstein). Ab 5. Mai komme dann wieder der Landtag zu einer zweitätigen Plenarsitzung zusammen.

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Was die Corona-Schnelltests bei Eintracht Frankfurt ergaben

14:30 Uhr

Untersuchung nicht repräsentativ

FRANKFURT/MAIN · Coronavirus-Schnelltests haben nach einem Bericht des „Spiegel“ beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt keine befriedigenden Ergebnisse darüber gebracht, wie immun Menschen gegen den Covid-19-Erreger sind. Demnach sind in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Frankfurt bei einem Pilotprojekt 30 Teammitglieder des Clubs mit zwei gängigen Antikörpertests untersucht worden. In sieben Fällen – und damit knapp bei einem Viertel der Proben – wichen die Ergebnisse voneinander ab. „Auch wenn unsere Untersuchung nicht repräsentativ ist, mahnt sie doch zur Vorsicht, sich nicht allein auf diese Schnelltests zu verlassen“, sagte Eintracht-Mannschaftsarzt Florian Pfab. In dem Klub hatten sich zwei Spieler und zwei Betreuer mit dem Covid-19-Erreger infiziert.


Quelle→  dpa



Zurück in die Schule!

20:08 Uhr

Schutz der Gesundheit bleibt oberstes Ziel

WIESBADEN · Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz haben heute die ersten Lockerungen für den hessischen Schulbetrieb nach den Corona bedingten Schulschließungen erklärt. Was das für die Schülerinnen und Schüler in Hessen bedeutet? Am 27. April werden die Schulen schrittweise wieder geöffnet. Natürlich wird die Landesregierung alles dafür tun, dass die Schülerinnen und Schüler so sicher wie irgend möglich dem Schulunterricht folgen können. Um die Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten, werden die Klassen auf maximal 15 Schülerinnen und Schüler verkleinert.



Bouffier zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen

17:22 Uhr

Schutz der Gesundheit bleibt oberstes Ziel

WIESBADEN · Nach den Beratungen am Mittwoch (15. April 2020) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Ministerpräsident Volker Bouffier am Abend über die Ergebnisse informiert. Dabei machte er deutlich, dass die Gefahr durch das Corona-Virus noch nicht gebannt sei, auch wenn sich die Infektionsgeschwindigkeit verlangsamt habe. Der Regierungschef betonte zudem, dass der Gesundheitsschutz und die medizinische Versorgung der Bevölkerung mit den notwendigen Bettenkapazitäten weiter Priorität haben.



Weniger Todesfälle in Hessen

14:07 Uhr

Moderater Anstieg

WIESBADEN · Die Zahlen der neu mit dem Corona-Virus Infizierten und der neuen Corona-Todesfälle sind in Hessen zuletzt moderater angestiegen. Am Samstag (Stand: 14:00 Uhr) verzeichnete das Ministerium für Soziales und Integration 5.815 nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckte Menschen. Das war ein Plus von 138 Fällen im Vergleich zum Vortag, wie das Ministerium in Wiesbaden auflistete. Die Zahl der Toten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, stieg im gleichen Zeitraum um nur noch 8 auf 129. An den vergangenen vier Tagen lagen die Zahlen der Infizierten und der Todesfälle höher.


Quelle→  dpa



Wer sich nicht an die Regeln hält, muss zahlen

17:54 Uhr

Verstöße gegen die Verordnungen werden mit Bußgeldern belegt

WIESBADEN · Ab morgen gilt auch bei uns: Wer sich nicht an die Regeln hält, muss zahlen! Denn ab dem 3. April können in Hessen Verstöße gegen die Verordnungen der Landesregierung zum Schutz vor dem Corona-Virus mit Bußgeldern belegt werden. Zwar halten sich die Allermeisten von Euch an die notwendigen Einschränkungen und das zeigt: Hessen hält zusammen! Aber es gibt immer noch Unbelehrbare: „Dieses Verhalten können und werden wir nicht akzeptieren. Damit sollte jedem klar sein, wie ernst wir es meinen“, so Sozialminister Kai Klose und Innenminister Peter Beuth.



5 weitere Coronafälle im Vogelsbergkreis

17:13 Uhr

Vier in häuslicher Quarantäne, einer wird stationär behandelt

VOGELSBERGKREIS · Fünf weitere Vogelsberger wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Vier der Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne, einer wird stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Vogelsbergkreis hat sich am Dienstag somit auf 58 erhöht. Auch die Zahl der Genesenen steigt an. Gestern kam eine weitere Person hinzu, die die Erkrankung gut überstanden hat. Die Gesamtzahl liegt bei nunmehr 15 Personen.


Quelle→  Kreisverwaltung



2 weitere Coronafälle im Vogelsbergkreis

18:00 Uhr

Einer wird stationär behandelt

Einer in häuslicher Quarantäne

VOGELSBERGKREIS · Zwei weitere Corona-Patienten meldet das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises am Sonntag. Einer der neuen Patienten befindet sich in häuslicher Quarantäne, einer wird stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Vogelsbergkreis hat sich auf 53 erhöht.


Quelle→  Kreisverwaltung



Hilfetelefon des Vogelsbergkreises wird gut angenommen

18:00 Uhr

Michael Merschrod von der Fachstelle „Prävention im Alter“ beantwortet am Hilfetelefon die zahlreichen Anfragen von älteren alleinstehenden Bürgerinnen und Bürgern des Vogelsbergkreises · Foto→ Jennifer Sippel / Vogelsbergkreis
Michael Merschrod von der Fachstelle „Prävention im Alter“ beantwortet am Hilfetelefon die zahlreichen Anfragen von älteren alleinstehenden Bürgerinnen und Bürgern des Vogelsbergkreises · Foto→ Jennifer Sippel / Vogelsbergkreis

Einkaufshilfen in vielen Gemeinden

VOGELSBERGKREIS · Sehr gut angenommen wird das erst vor wenigen Tagen eingerichtete Hilfetelefon für ältere alleinstehende Bürgerinnen und Bürger im Vogelsbergkreis. Michael Merschrod, Mitarbeiter der Fachstelle „Prävention im Alter“, beantwortet gemeinsam mit seinen beiden Kolleginnen die Anfragen der Menschen. „Viele der älteren Bürgerinnen und Bürger, die über das Hilfetelefon Kontakt mit uns aufnehmen, sind aufgrund der Corona-Pandemie verunsichert. Sie sind froh, am Hilfetelefon einen Ansprechpartner zu haben, an den sie sich mit ihren Ängsten und Nöten wenden können. Sie fragen nach den Hygienemaßnahmen, nach den verschiedenen Arten von Mundschutz und danach, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können“, erklärt Merschrod. „Wenn wir nicht bereits selbst Auskunft geben können, leiten wir die Anrufer an die jeweilige Fachstelle weiter.“

 

Die Anrufer sind meist 60 Jahre und älter – zählen also zur Corona-Risikogruppe. Diese Risikogruppe sollte nach Möglichkeit so wenig wie möglich das Haus verlassen. Fragen nach Hilfen für den Einkauf stehen dennoch nicht zu sehr im Fokus der Anrufenden. „Ich denke, das liegt daran, dass sich in dieser Krise viele Menschen in den Dörfern und Gemeinden selbst organisieren und Einkaufshilfen anbieten.“ In der Tat gibt es in fast allen Städten und Gemeinden des Vogelsbergkreises ehrenamtliche Einkaufshilfen, die für zur Risikogruppe gehörende Menschen einkaufen oder Medikamente besorgen. „Sollten Bürgerinnen und Bürger noch nicht von einer Einkaufshilfe profitieren, können Sie sich gern melden, damit wir eine Lösung finden. Denn ältere Menschen sollten wirklich am besten nicht unter Leute und selbst einkaufen gehen“, rät Merschrod abschließend.

 

Die Mitarbeiter der Fachstelle „Prävention im Alter“ sind montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 12 Uhr unter folgenden Telefonnummern zu erreichen ...

  • Frau Blank → 06641/ 977-1781

  • Frau Vorwerk → 06641/ 977-1782

  • Herr Merschrod → 06641/ 977-178


6 weiterer Coronafälle im Vogelsbergkreis

15:53 Uhr

Fünf befinden sich in häuslicher Quarantäne, einer stationär

Zwei weitere Corona-Patienten genesen

VOGELSBERGKREIS · Zwei weitere Corona-Patienten im Vogelsbergkreis haben die Krankheit gut überstanden, somit kann das Gesundheitsamt des Kreises insgesamt sieben genesene Fälle melden. Gleichzeitig kamen am Samstag sechs neue Covid-19-Patienten hinzu. Fünf von ihnen befinden sich in häuslicher Quarantäne, ein Patient wird stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Vogelsbergkreis hat sich somit auf 51 erhöht.

 

 

„Bei 28 dieser 51 Corona-Patienten handelt es sich um Rückkehrer aus dem Skiurlaub in Österreich, davon verbrachten allein 14 ihren Urlaub in Ischgl“, erklärt Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak in einem kleinen Zwischenfazit. Drei der im Vogelsbergkreis registrierten Patienten seien in Spanien gewesen. Mischak würdigt zudem das Engagement des Gesundheitsamtes in diesen Tagen. Auch am Wochenende seien die Mitarbeiter im Dienst. Gleichzeitig dankt der Erste Kreisbeigeordnete der Bevölkerung für die Einhaltung der strikten Vorgaben.


Quelle→ Kreisverwaltung



6 neue Corona-Fälle im Vogelsbergkreis

16:41 Uhr

Fünf in häuslicher Quarantäne, ein Patient wird stationär behandelt

VOGELSBERGKREIS · Gleichzeitig kamen am Samstag sechs neue Covid-19-Patienten hinzu. Fünf von ihnen befinden sich in häuslicher Quarantäne, ein Patient wird stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Vogelsbergkreis hat sich somit auf 51 erhöht. „Bei 28 dieser 51 Corona-Patienten handelt es sich um Rückkehrer aus dem Skiurlaub in Österreich, davon verbrachten allein 14 ihren Urlaub in Ischgl“, erklärt Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak in einem kleinen Zwischenfazit. Drei der im Vogelsbergkreis registrierten Patienten seien in Spanien gewesen. 

 

Zwei weitere Corona-Patienten im Vogelsbergkreis haben die Krankheit gut überstanden, somit kann das Gesundheitsamt des Kreises insgesamt sieben genese Fälle melden. Mischak würdigt zudem das Engagement des Gesundheitsamtes in diesen Tagen. Auch am Wochenende seien die Mitarbeiter im Dienst. Gleichzeitig dankt der Erste Kreisbeigeordnete der Bevölkerung für die Einhaltung der strikten Vorgaben.


Quelle→  Kreisverwaltung



Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und kleine Betriebe

16:33 Uhr

Michael Ruhl informiert ...

WIESBADEN · Ab Montag, 30.03.2020, können die Soforthilfen des Landes Hessen beim 
 Regierungspräsidium Kassel beantragt werden. Für eine zügige, digitale Beantragung empfehle ich folgende Unterlagen vorzubereiten und schon einzuscannen ...

  • Kopie des Personalausweises 
  • Kopie des letzten, vorliegenden Einkommensteuerbescheids
  • Kopie der Anmeldung zur Lohnsteuer

Gut vorbereitet geht’s schneller !


Quelle→  Michael Ruhl



4 weitere Coronafälle im Vogelsbergkreis

15:42 Uhr

Alle vier befinden sich in häuslicher Quarantäne

Ein weiterer Corona-Patient genesen

VOGELSBERGKREIS · Ein weiterer Corona-Patient im Vogelsbergkreis hat die Krankheit gut überstanden, somit kann das Gesundheitsamt des Kreises insgesamt fünf genese Fälle melden. Gleichzeitig kamen am Freitag vier neue Covid-19-Patienten hinzu. Sie befinden sich allesamt in häuslicher Quarantäne. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle hat sich somit auf 45 erhöht.


Quelle→ Kreisverwaltung



Kindernotbetreuung in den Osterferien

15:28 Uhr

Die Infektionszahlen werden wohl weiter steigen

WIESBADEN · Hallo aus der Hessischen Staatskanzlei, heute wenden wir uns mit einem aktuellen Hinweis zur Kindernotbetreuung in den Osterferien an Sie. Und da haben wir eine gute Nachricht: Alle Eltern, die derzeit einen Anspruch auf Notbetreuung für ihre Kinder haben, können auf dieses Angebot auch in den Ferien ab dem 4. April zurückgreifen. Wie gehabt von Montag bis Freitag.

 

Wir wissen aber auch: Die Belastungen insbesondere für Rettungskräfte und alle, die im Gesundheitswesen tätig sind, werden wohl mit den Infektionszahlen weiter steigen. Ihr Einsatz wird zunehmend auch an Wochenenden gebraucht werden. Für sie haben wir deshalb gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden eine Notbetreuung auch an den Ferienwochenenden und den Osterfeiertagen vereinbart. Den genauen Personenkreis haben wir in der 2. Corona-Bekämpfungs-Verordnung festgelegt. → Verordnung

 

Eins ist uns dabei besonders wichtig: Wir halten diesen Kreis so klein wie möglich. Nicht, weil es an Räumen oder Betreuung fehlt. Sondern, weil wir das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich halten wollen.

 

Ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund! 🍀

Grüße vom Social Media-Team der Hessischen Staatskanzlei



Wichtiger Aufschub für Düngeregeln

13:48 Uhr

Regelungen zur Reduzierung der Düngung und Sperrfristen

WIESBADEN · „Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Auch die Landwirtschaft ist gefordert. Deshalb wollen wir den Bäuerinnen und Bauern im Hinblick auf das neue Düngepaket soweit wie möglich entgegenkommen,“ erklärte die Hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz und derzeitige Vorsitzende der Umweltministerkonferenz. „Ich begrüße, dass sich die Bundesregierung mit der EU geeinigt hat, dass die neuen Regelungen der Düngeverordnung in den roten Gebieten erst zum 1. Januar 2021 umgesetzt werden müssen. Damit verschaffen wir den Landwirtinnen und Landwirten Luft,“ so Hinz weiter. Dies betrifft vor allem die Regelungen zur Reduzierung der Düngung und Sperrfristen für die Ausbringungen von Gülle und Festmist. Darüber hinaus muss auch die Neuausweisung der durch Nitrat und Phosphat gefährdeten Gebiete erst zum 1. Januar 2021 durch die Länder erfolgen.



Unterbringung von Asylsuchenden

12:40 Uhr

Maßnahmen der Landesregierung im Bereich der Erstaufnahme

WIESBADEN · Die Hessische Landesregierung hat beschlossen, die Liegenschaften in Darmstadt und in Bad Arolsen zur Unterbringung von Asylsuchenden zu reaktivieren. „Wie bei allen derzeit ergriffenen Maßnahmen ist unser Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Infektionsketten zu unterbrechen. Um auf jede weitere Entwicklung vorbereitet zu sein und in den Einrichtungen der Erstaufnahme ausreichende räumliche Kapazitäten vorzuhalten, um positiv getestete Personen isolieren zu können, reaktivieren wir zwei Einrichtungen für Asylsuchende in der Erstaufnahme, erläutert der Minister.



3 weitere Coronafälle im Vogelsbergkreis

16:38 Uhr

Vier Patienten genesen

Befinden sich allesamt in häuslicher Quarantäne

VOGELSBERGKREIS · Mittlerweile haben vier CoVid-19-Patienten im Vogelsbergkreis die Erkrankung überstanden und sind genesen, meldet das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises am Donnerstag. Hinzu kamen allerdings drei Neuerkrankungen. Die Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Gesamtzahl der Fälle hat sich auf 41 erhöht.


Quelle→ Kreisverwaltung



Aus der Staatskanzlei

14:38 Uhr

Rückfragen zu den Regeln

WIESBADEN · Uns erreichen viele Rückfragen zu den Regeln, nach denen soziale Kontakte in der Corona-Krise zu reduzieren sind. Deshalb wollen wir noch einmal die hessische Verordnung erläutern. In Hessen gilt derzeit KEINE Ausgangssperre. Es ist also nicht verboten, das Haus oder die Wohnung zu verlassen. Dennoch müssen die Kontakte zu anderen auf ein absolutes Minimum reduziert werden.

 

Die Verordnung gibt vor, dass Sie sich max. zu zweit draußen aufhalten dürfen, auch wenn Sie sich auf den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder Einkaufen machen sollten. Eine Ausnahme ist es, wenn Sie Ihr Zuhause mit Ihrer Familie verlassen oder mit Ihren Mitbewohnern, mit denen Sie ohnehin zusammenleben. Beispiel: Eltern und Kinder dürfen selbstverständlich gemeinsam unterwegs sein. Treffen Sie dann auf andere Personen, muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

 

Es gibt nur wenige Ausnahmefälle, in denen sich außerhalb der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses mehrere Personen in einem Raum aufhalten dürfen – etwa wenn es die Berufstätigkeit erfordert oder bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Für diese Situationen gelten spezielle Hygienevorschriften. Werden die Regelungen konsequent eingehalten, haben wir gemeinsam eine Chance, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

 

Viele Grüße – und bleiben Sie gesund!



Generelles Hausverbot in Vogelsberger Flüchtlingsunterkünften

08:00 Uhr

Vorsichtsmaßnahmen für die Gemeinschaftsunterkünfte

VOGELSBERGKREIS · Wegen der Corona-Pandemie hat die Kreisverwaltung besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Gemeinschaftsunterkünfte von Asylbewerbern ergriffen. Ab sofort gilt ein generelles Hausverbot. Das Verbot gilt für "alle, die nicht in dem Haus wohnen", teilt Hans-Ulrich Merle, Sachgebietsleiter im Amt für soziale Sicherung der Kreisverwaltung mit. Diese Maßnahme sei allein als präventive Maßnahme einzustufen. Es soll erreicht werden, eine Infektion mit dem Coronavirus in der Unterkunft im Rahmen der Möglichkeiten so lange wie möglich auszuschließen.



3 Ärzte am Alsfelder Kreiskrankenhaus mit CoVid-19 infiziert

19:44 Uhr

Ein Patient wird stationär behandelt

ALSFELD · Am Alsfelder Kreiskrankenhaus haben sich drei Ärzte mit dem Corona-Virus infiziert. Ein Patient wird stationär wegen Covid-19 behandelt.


Quelle→  VRM



7 neue Corona-Fälle im Vogelsbergkreis

16:20 Uhr

Gesamtzahl der Covid-19-Patienten im Vogelsbergkreis auf 38

LAUTERBACH · Sieben neue Corona-Fälle meldet die Pressestelle des Vogelsbergkreises am Mittwoch. Somit erhöht sich die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten im Vogelsbergkreis auf 38. Sechs Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne und zeigen nur eine leichte Symptomatik, eine Person wird stationär behandelt. Unterdessen ist ein zweiter Corona-Patient genesen.


Quelle→  Kreisverwaltung



7 weitere Coronafälle im Vogelsbergkreis

13:30 Uhr

Eine Person wird stationär behandelt

Sechs in häuslicher Quarantäne und zeigen nur leichte Krankheitssymptome

VOGELSBERGKREIS · Sieben neue Corona-Fälle meldet die Pressestelle des Vogelsbergkreises am Mittwoch. Somit erhöht sich die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten im Vogelsbergkreis auf 38. Sechs Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne und zeigen nur eine leichte Symptomatik, eine Person wird stationär behandelt. Unterdessen ist ein zweiter Corona-Patient genesen.


Quelle→ Kreisverwaltung



Die Lage ist ernst, besonders für Ärzte, Pfleger und Gesundheitspersonal

13:09 Uhr

Gabriele Bleul · Foto→ ON
Gabriele Bleul · Foto→ ON

„Wir sind gut vorbereitet“ so Gesundheitsminister Spahn

FULDA · Die Lage ist ernst, besonders für Ärzte, Pfleger und alle die täglich für unsere Gesundheit im Einsatz sind. Doch die Praxen stehen vor einem immer größer werdenden Problem: Mundschutz, Desinfektionsmittel und Handschuhe werden knapp. Das Gesundheitsnetz Osthessen ruft deshalb dazu auf, diese notwendigen Materialien zu spenden. "Wir appellieren daran, dass Mundschutz, Handschuhe oder Desinfektionsmittel an die Arztpraxen gespendet werden, sodass genug für die Notfallversorgung da ist", sagt Gabriele Bleul, Geschäftsführerin vom Gesundheitsnetz Osthessen. Auch Pflegeeinrichtungen sollen dabei bedacht werden. Besonders Desinfektionsmittel wird derzeit in den Praxen knapp. "Nur wenn alle mithelfen können wir vermeiden, dass Praxen schließen müssen. Genau das versuchen wir zu vermeiden."



1 weiterer Coronafall im Vogelsbergkreis

15:36 Uhr

Reiserückkehrerin aus der Alpenregion

In häuslicher Quarantäne und zeigt nur leichte Krankheitssymptome

VOGELSBERGKREIS · Lediglich einen neuen Corona-Fall meldet die Pressestelle des Vogelsbergkreises am Dienstag. Somit erhöht sich die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten auf 31. Bei der positiv getesteten Patientin handelt es sich um eine Reiserückkehrerin aus der Alpenregion. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne und zeigt nur leichte Krankheitssymptome.


Quelle→ Kreisverwaltung



1 neuer Corona-Fall im Vogelsbergkreis

15:05 Uhr

In häuslicher Quarantäne mit leichten Krankheitssymptomen

LAUTERBACH · Lediglich einen neuen Corona-Fall meldet die Pressestelle des Vogelsbergkreises am Dienstag. Somit erhöht sich die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten auf 31. Bei der positiv getesteten Patientin handelt es sich um eine Reiserückkehrerin aus der Alpenregion. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne und zeigt nur leichte Krankheitssymptome.



Schwerkranker Patient jetzt im Klinikum

20:59 Uhr

Zahl der Corona-Infizierten im Vogelsbergkreis steigt

LAUTERBACH · Aktuell seien außerdem zwei weitere leichtere Fälle stationär hinzugekommen. Einer wird laut Plücker auf der normalen Station isoliert behandelt, bei dem anderen handele es sich um einen Verdachtsfall, der auf der Intensivstation liege, jedoch ohne Beatmung auskomme. Die Lage ist ernst. Wie ernst, belegt auch die aktuelle Entwicklung: Denn der Jüngere der beiden vor dem Wochenende aufgenommenen Covid-19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt und beatmet werden mussten, wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag ins Fuldaer Klinikum verlegt und muss per "künstlicher Lunge" beatmet werden. Der schwerkranke Mann, der Urlaub in einem Risikogebiet gemacht hatte, hatte laut Plücker keine Vorerkrankung.



Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

16:58 Uhr

Pandemie - Kampf gegen das Corona-Virus

WIESBADEN · Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten wird eine Absonderung bzw. ein Tätigkeitsverbot angeordnet, wenn sie einer bestimmten Personengruppe angehören. Bitte lesen Sie sich unverzüglich nach der Einreise die Hinweise des Sozialministeriums durch und vermeiden Sie Kontakt zu anderen Menschen.

 Verordnung für Reiserückkehrer

 

Betretungsverbot für Reiserückkehrer für bestimmte Einrichtungen und Besuchszeiteneinschränkungen

Für alle hessischen Reiserückkehrer aus Risikogebieten wird ein Betretungsverbot für bestimmte Einrichtungen ausgesprochen. Ziel ist es, insbesondere vulnerable Gruppen sowie medizinisches und pflegerisches Personal in diesen Einrichtungen vor einer möglichen COVID-19-Infektion zu schützen. Zudem gelten für alle hessischen Bürgerinnen und Bürger Besuchseinschränkungen.  weitere Informationen auf  den Seiten des Sozialministeriums

 

Wie schütze ich mich?

Wenn Sie die Hygenieregeln beachten, können Sie das Infektionsrisiko für Sie selbst und andere minimieren. Als Schutzmaßnahme – auch vor der Grippe – sind Bürgerinnen und Bürger dringend dazu aufgefordert, folgendes einzuhalten:

  • häufig und gründlich Hände waschen (auch Kinder und Jugendliche)
  • Husten und Niesen nur in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge (auch Kinder und Jugendliche)
  • Einmal-Taschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch in einem Mülleimer entsorgen
  • kein Händeschütteln, keine Umarmungen / Wangenkuss
  • nicht mit den Händen an Nase, Mund und Augen fassen (vor allem nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden, aber auch zu Hause)
  • Smartphone, Handy, Tablet etc. regelmäßig reinigen/desinfizieren
  • grundsätzlich nur eigene Gläser und Besteck benutzen
  • Menschenansammlungen konsequent meiden
  • Soziale Kontakte vorerst vermeiden

Wie verhalte ich mich bei Symptomen?

Sollten Sie Krankheitssymptome wie Husten, Fieber oder Atemnot verspüren, sind folgende drei Schritte wichtig:

  • die 116 117 anrufen (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes)
  • sich telefonisch an das örtliche Gesundheitsamt wenden
  • sich telefonisch an ihre Hausärztin oder an ihren Hausarzt wenden

Diese klären dann mit der anfragenden Person ab, ob eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus wahrscheinlich ist und leiten bei begründetem Verdacht die weitere Diagnostik und Behandlung ein.

 

Was bleibt geöffnet, was muss schließen?

Um die Verbreitung des Corona-Virus zumindest zu verlangsamen ist es notwendig, die persönlichen Kontakte so weit wie möglich zu minimieren. Ab dem 18. März 2020 bis vorerst zum 19. April 2020 gelten besondere Vorgaben.
 weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Schließungen

 

Weitere Fragen

Sollten Sie weitere Fragen haben, bitten wir Sie, sich im ersten Schritt an die e-Mail buergertelefon@stk.hessen.de zu wenden. Sie erhalten schnellstmöglich eine Antwort. Außerdem gibt es eine hessenweite Hotline. Sie können sich unter 0800 - 5554666 an unsere Expertinnen und Experten wenden. Bitte beachten Sie, dass die Hotline momentan hoch frequentiert wird. Deshalb bitten wir Sie, sich nur in absoluten Ausnahmefällen an die Hotline zu wenden und wenn Sie auf unserer Homepage keinerlei Informationen zur Ihren Anliegen finden. Sie steht täglich von 8 bis 20 Uhr für Sie zur Verfügung.



4 weitere Coronafälle im Vogelsbergkreis

16:22 Uhr

Reiserückkehrer aus der Alpenregion

In häuslicher Quarantäne und zeigen nur leichte Krankheitssymptome

VOGELSBERGKREIS · Erneut hat es im Vogelsbergkreis vier neue Corona-Fälle gegeben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten auf 30. Bei den vier neuen Patienten handelt es sich um Reiserückkehrer aus der Alpenregion. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und zeigen nur leichte Krankheitssymptome.


Quelle→ Kreisverwaltung



4 neue Corona-Fälle im Vogelsbergkreis

16:00 Uhr

Fachstelle "Prävention im Alter"

LAUTERBACH · Erneut hat es im Vogelsbergkreis vier neue Corona-Fälle gegeben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten auf 30. Bei den vier neuen Patienten handelt es sich laut Mitteilung der Kreisverwaltung um Reiserückkehrer aus der Alpenregion. Sie befinden sich demnach in häuslicher Quarantäne und zeigen nur leichte Krankheitssymptome.

 

"In der jetzigen Situation müssen vor allem die Bürger unterstützt werden, die zur Risikogruppe gehören und sich anderweitig keine Hilfe zum Beispiel für den Einkauf organisieren können, da sie auf sich alleine gestellt sind", erklärt Landrat Manfred Görig (SPD). Für diesen Personenkreis richtet der Vogelsbergkreis daher ab Dienstag, 24. März, in der Fachstelle "Prävention im Alter" ein Hilfetelefon ein. Hier können sich Menschen hinwenden, um sich Hilfe in den verschiedenen Alltagsbereichen zu organisieren, erläutert Görig.

 

Die Mitarbeiter der Fachstelle "Prävention im Alter" sind montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 12 Uhr zu erreichen: Ansprechpartner sind Frau Blank unter der Telefonnummer 06641/9771781, Frau Vorwerk unter der Telefonnummer 06641/9771782 und Herr Merschrod unter der Telefonnummer 06641/977178.


Quelle→  Kreisverwaltung



8 neue Corona-Fälle im Vogelsbergkreis

00:00 Uhr

26 + 8 = 26 ??? Aha !

LAUTERBACH · Im Vogelsbergkreis gibt es acht weitere Corona-Fälle, wie die Kreisverwaltung am Sonntag mitteilte. Alle acht Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne, sie zeigen eine leichte Symptomatik und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Bei zwei Erkrankten handelt es sich um Reiserückkehrer aus der Alpenregion. Die Gesamtzahl der Erkrankten stieg im Kreis damit auf 26.


Quelle→  Kreisverwaltung



Leitlinien zur Eindämmung des Corona-Virus

Ministerpräsident Volker Bouffier am Sonntag in Wiesbaden

„Die Situation ist ausgesprochen ernst“

WIESBADEN - Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer haben sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf eine Verschärfung der gemeinsamen Leitlinien zur Eindämmung des Corona-Virus verständigt.

 

Persönliche Kontakte reduzieren

Die beschlossenen Maßnahmen setzen auf die in Hessen bereits bestehenden Regelungen auf, mit dem Ziel, persönliche Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

 

„Die Situation ist ausgesprochen ernst. Wir müssen die persönlichen Kontakte weiter minimieren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Trotzdem müssen wir besonnen bleiben. Deshalb haben wir uns auf ein weitergehendes Kontaktverbot in der Öffentlichkeit verständigt, ohne die Menschen völlig zu isolieren“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier am Sonntag in Wiesbaden.

 

Die Hessische Landesregierung hat die Maßnahmen noch am Sonntagabend in einer Sonderkabinettsitzung beschlossen:

 

Verschärfung des Kontaktverbots

Kernpunkt ist eine weitere Verschärfung des bereits bestehenden Kontaktverbots im öffentlichen Raum. Auch in Hessen dürfen sich ab sofort nur noch Gruppen von maximal zwei Personen gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen sind nur dann erlaubt, wenn die Personen zu einem gemeinsamen Hausstand zählen.

 

Ausnahmen von der Regelung

Ausgenommen von der 2-Personen-Begrenzung in der Öffentlichkeit sind zudem Personengruppen, die geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen. Auch Busse und Bahnen sind naturgemäß von der Regelung ausgenommen. Sie können also weiter genutzt werden. Auch die Abiturprüfungen in Hessen können weiterlaufen. Dabei sind die Hygienevorschriften zu beachten.

 

Schließungen von Betrieben

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie beispielsweise Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil hier körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.



Hessen erlässt umfassendes Kontaktverbot

19:00 Uhr

Weitere Corona-Maßnahmen beschlossen

WIESBADEN · Zur Eindämmung der Corona-Krise hat Hessen ein weitgehendes Kontaktverbot erlassen: Menschen dürfen nur noch zu zweit rausgehen. Diese Einschränkung gilt ab sofort. Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die hessische Landesregierung am Sonntagabend im Eilverfahren weitere Maßnahmen beschlossen. Unter anderem gilt ab sofort ein weitreichendes Kontaktverbot - für zunächst zwei Wochen. Nach dem neuen Beschluss dürfen sich nur noch zwei Personen zusammen im öffentlichen Raum aufhalten. Damit wolle man insbesondere Alleinstehenden ermöglichen, sich auch weiterhin mit einer Person außerhalb des eigenen Hausstands draußen zu treffen, hieß es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Damit korrigierte die Staatskanzlei vorherige Aussagen von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

 

"Es ist Verwirrung entstanden"

Dieser hatte bei einer Pressekonferenz am Nachmittag gesagt, eine Begleitperson außerhalb des eigenen Haushalts sei nur dann erlaubt, wenn Alleinstehende oder gebrechliche Menschen auf Hilfe angewiesen seien. Es sei Verwirrung entstanden, sagte Bouffier am Abend dem hr. Eine zweite Person sei immer erlaubt und müsse nicht aus dem häuslichen Umfeld stammen. "Aber dabei haben wir insbesondere an Leute gedacht, die alleine leben und Hilfe brauchen."

 

Familien und Mitbewohner ausgenommen

Vom Kontaktverbot ohnehin ausgenommen sind Familienmitglieder und alle Menschen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben. "Der Grundgedanke hierbei ist die Gefahr der Infektion", sagte Bouffier. Eine Familie begegne sich sowieso zu Hause, da lasse sich eine Ansteckung kaum verhindern. Ebenfalls von der Regelung ausgenommen seien Personen, die geschäftlich oder dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs seien, teilte die Staatskanzlei am Abend mit. Auch Busse und Bahnen dürften weiterhin von mehreren Menschen genutzt werden.

 

Abiturprüfungen gehen weiter

Eine komplette Ausgangssperre wird es damit derzeit nicht geben. Spaziergänge bleiben weiterhin erlaubt, ebenso der Weg zur Arbeit. Auch die Abiturprüfungen sollen laut Staatskanzlei weiterhin nach Plan stattfinden.

 

Neben dem Kontaktverbot wurden am Sonntag bei einer gemeinsamen Telefonkonferenz aller Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weitere Maßnahmen beschlossen. "Das meiste, was heute vereinbart wurde, haben wir in Hessen schon gemacht", sagte Ministerpräsident Bouffier. Das betrifft unter anderem die Regelung, dass Gaststätten und Restaurants Essen nur noch zum Abholen anbieten dürfen.

 

Friseure und Kosmetikstudios müssen schließen

Neu sei für Hessen aber, dass kosmetische Dienstleister wie Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons künftig geschlossen werden sollen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben dann aber weiter möglich.

 

Bouffier dankte den Hessen auch dafür, dass sie sich an die bisher beschlossenen Maßnahmen gehalten hätten. Am Samstag waren öffentliche Versammlungen zunächst auf fünf Personen begrenzt worden. Alle Polizeipräsidien hätten berichtet, dass es am Wochenende in Hessen ruhig geblieben sei.

 

Ausgangssperre wäre die letzte Maßnahme

Nach dpa-Informationen hatte sich eine Gruppe von zwölf Ländern bereits vor der Telefonkonferenz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörte auch Hessen.

 

Im Vorfeld hatte Ministerpräsident Bouffier betont, eine Ausgangssperre wäre die letzte Maßnahme. "Freiheit ist ein kostbares Gut", sagte der Regierungschef am Freitag. Jetzt müsse jeder Verantwortung übernehmen, "für sich, aber auch für alle anderen".


Quelle→  Staatskanzlei



4 neue Coronafälle im Vogelsbergkreis

17:50 Uhr

Samstag 21 Fälle +4 am Sonntag = 26?

LAUTERBACH · Am Sonntag wurden im Vogelsbergkreis vier neue Corona-Fälle registriert, ebenfalls vier am Samstag, damit stieg die Gesamtzahl auf 26. Die vier Erkrankten zeigen laut der Pressemitteilung der Kreisverwaltung nur eine leichte Symptomatik, sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

 

Am Samstag wurden bereits vier weitere neue Fälle gemeldet. Die Testergebnisse von zwei Frauen und von zwei Männern seien positiv ausgefallen. Alle vier Erkrankten vom Samstag befinden sich in häuslicher Quarantäne, sie laut Kreispressestelle zeigen eine leichte Symptomatik und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Bei zwei Erkrankten handele es sich um Reiserückkehrer aus der Alpenregion.


Quelle→  Kreisverwaltung



Pressekonferenz zum Kontaktverbot

17:45 Uhr

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU)

WIESBADEN · Bund und Länder haben eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus vereinbart. Was das für Hessen bedeutet, erklärt Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Pressekonferenz.

 

Der Staatskanzlei zufolge dürfen sich nur noch zwei Personen zusammen im öffentlichen Raum aufhalten. Damit wolle man insbesondere Alleinstehenden ermöglichen, sich auch weiterhin mit einer Person außerhalb des eigenen Hausstands draußen zu treffen. Damit korrigierte die Staatskanzlei vorherige Aussagen von Ministerpräsident Volker Bouffier.


Quelle→  dpa



Hessen erlässt besonders strenges Kontaktverbot

17:22 Uhr

Grundsätzlich NUR NOCH ALLEINE aus dem Haus

WIESBADEN · Hessen erlässt ein besonders weitgehendes Kontaktverbot. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) teilte mit, Menschen dürften grundsätzlich NUR NOCH ALLEINE aus dem Haus gehen. Wer Unterstützung brauche, dürfe von einer zweiten Person begleitet werden, sagte Bouffier. Für Familien gebe es Ausnahmen von dieser Regel.

 

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, kündigte für ihr Bundesland ebenfalls ein Kontaktverbot an: Ansammlungen von mehr als zwei Personen im privaten wie im öffentlichen Bereich sind damit grundsätzlich verboten, ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Einkäufe oder andere notwendige Erledigungen werden aber erlaubt bleiben, auch Spaziergänge.


Quelle→  dpa



„Der Ernstfall hat längst begonnen“

09:13 Uhr

2 Patienten im Krankenhauses an Beatmungsgeräten

LAUTERBACH · Die Krankenhäuser bereiten sich unter Hochdruck auf eine Vielzahl von schwer kranken Corona-Patienten vor – so auch im Krankenhaus Eichhof in Lauterbach. Derzeit befinden sich zwei Covid 19-Patienten in der Obhut des Krankenhauses an Beatmungsgeräten. Eichhof Chefarzt Tobias Plücker appelliert noch einmal an Bevölkerung Verordnungen einzuhalten.



4 neue Corona-Fälle im Vogelsbergkreis

17:45 Uhr

Testergebnisse zweier Frauen und zweier Männern positiv

LAUTERBACH · Im Vogelsbergkreis gibt es vier weitere Corona-Fälle. Die Testergebnisse von zwei Frauen und von zwei Männern fielen positiv aus. Alle vier Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne, sie zeigen eine leichte Symptomatik und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Bei zwei Erkrankten handelt es sich um Reiserückkehrer aus der Alpenregion.


Quelle→  Kreisverwaltung



3. Corona-Tote in Hessen

09:24 Uhr

Mann tot in Wohnung gefunden

FLÖRSHEIM · In einer Wohnung in Flörsheim ist ein älterer Mann tot aufgefunden worden, der nach Behördenangaben vermutlich an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben ist. Damit wäre es der dritte Corona-Todesfall in Hessen. Dem Mann sollte am Freitagabend das – positiv ausgefallene – Testergebnis auf den Erreger Sars-CoV-2 überbracht werden, wie ein Polizeisprecher am Samstag berichtete. Als der Mann die Tür nicht öffnete, seien die Einsatzkräfte in Vollschutzkleidung in die Wohnung gegangen. Nach Angaben des Main-Taunus-Kreises gehörte der Mann wegen seines hohen Alters und Vorerkrankungen zur Risikogruppe. „Eine traurige Nachricht für uns alle“, sagte Gesundheitsdezernentin Madlen Overdick einer Mitteilung zufolge. Das Gesundheitsamt und der Kreis setzten weiterhin alle Kraft ein, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.


Quelle→  dpa



Das Corona-Virus ist im Eichhof-Krankenhaus angekommen

18:23 Uhr

6 (plus 2) Internsivbetten stehen hier zur Verfügung

LAUTERBACH · Aktuell werden zwei Covid-19-Patienten auf der Intensivstation behandelt, die beatmet werden müssten. Davon sei der am schwersten Erkrankte ein unter 60-Jähriger ohne bekannte Vorerkrankung, der andere Patient sei älter. Beide waren in Risikogebieten unterwegs und haben sich vermutlich dort infiziert.



Hessen schließt Restaurants und Gaststätten

15:40 Uhr

Notwendigkeit von Ausgangssperren

WIESBADEN · Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bleiben auch in Hessen alle Restaurants und Gaststätten geschlossen. Zudem dürfen sich mit Anbruch des Samstags nur noch maximal fünf statt bisher höchstens hundert Menschen an öffentlichen Orten versammeln. Zur möglichen Notwendigkeit von Ausgangssperren sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), diese Frage werde am Sonntag zwischen Bund und Ländern erneut beraten. „Die Ausgangssperre ist eine der letzten Maßnahmen, die man treffen kann.“


Quelle→  dpa



Deutschland holt 75 Pflegekräfte von den Philippinen

15:33 Uhr

Pflegenotstand in Deutschland

BERLIN · Pflegekräfte von den Philippinen sollen Deutschland bei der Versorgung von Covid-19-Patienten helfen. Nach Angaben der Hessischen Krankenhausgesellschaft ist ein „Rekrutierungsflug“ für Intensivpersonal geplant. „Wir haben eine Sondergenehmigung bekommen, dass wir noch 75 philippinische Pflegekräfte nach Hessen bringen können“, sagte der Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Christian Höftberger, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

 

Diese Zahl beziehe sich nur auf die Asklepios-Kliniken, deren Regionalgeschäftsführer in Hessen Höfteberger ist. „Aber ich habe Kenntnis darüber, dass im gleichen Flieger weitere philippinische Intensivpflegekräfte sitzen.“ Sie sollen in einem anderen großen privaten Krankenhausunternehmen arbeiten. Auch zwei weitere große Kliniken hätten noch Pflegekräfte in diesen „Rekrutierungsflieger“ hineinbekommen, sagte Höftberger.

 

Möglich gemacht hätten das Außenminister Heiko Maas (SPD), der Krisenstab der hessischen Landesregierung und die Arbeitsagentur. Maas habe sich sogar dafür eingesetzt, dass trotz der dort verhängten Ausgangsrestriktionen die Visa per Boten von der Botschaft zu den Mitarbeitern gebracht wurden.


Quelle→  dpa



2 weitere Coronafälle im Vogelsbergkreis

14:10 Uhr

Zwei Reiserückkehrer aus der Alpenregion

Erster Corona-Patient genesen

VOGELSBERGKREIS · Das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises meldet die erste Genesung eines Corona-Patienten im Kreis. Unterdessen gibt es zwei neue Corona-Fälle. Es handelt sich um zwei Reiserückkehrer aus der Alpenregion. Eine erkrankte Frau zeigt nur leichte Symptome, ein Mann muss stationär behandelt werden.


Quelle→ Kreisverwaltung



Hessen reduziert Obergrenze für Versammlungen

12:25 Uhr

Restaurants und Gaststätten werden geschlossen

WIESBADEN · Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen, hat die hessische Regierung die Versammlungsobergrenze von bisher 100 Personen reduziert. Restaurants und Gaststätten werden geschlossen.



2. Corona-Todesfall in Hessen

23:15 Uhr

Eine Frau (89) aus Mainhausen

MAINHAUSEN · Bei der Toten handelt es sich um eine 89 Jahre alte Frau aus Mainhausen, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstagabend hervorgeht. „Sowohl die Infektionskette als auch die Kontaktpersonen der Verstorbenen konnten nachvollzogen werden“, heißt es dort weiter. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Am Dienstag war der erste Todesfall in Folge einer Corona-Infektion in Hessen gemeldet worden. Es handelte sich dabei um einen Patienten, der stationär in einer Wiesbadener Klinik behandelt worden sei. Derzeit sind im Land 901 Infektionen mit dem Virus registriert.


Quelle→  dpa



15 Coronafälle im Vogelsbergkreis

16:05 Uhr

Drei Frauen und drei Männern aus verschiedenen Teilen des Kreises

Bei einer Person ist die Infektionsquelle nicht bekannt

VOGELSBERGKREIS · Die Zahl der bestätigten Coronafälle im Vogelsbergkreis hat sich auf 15 erhöht. Am Donnerstag lagen die positiven Testergebnisse von drei Frauen und drei Männern aus verschiedenen Teilen des Vogelsbergkreises vor. Bei einer Person ist die Infektionsquelle nicht bekannt, bei den anderen handelt es sich um Reiserückkehrer. Alle zeigen nur leichte Symptome, sie befinden sich  in häuslicher Quarantäne.


Quelle→ Kreisverwaltung



15 Coronafälle im Vogelsbergkreis

14:34 Uhr

Aus verschiedenen Teilen des Vogelsbergkreises

VOGELSBERGKREIS · Die Zahl der bestätigten Coronafälle im Vogelsbergkreis hat sich auf 15 erhöht. Am Donnerstag lagen die positiven Testergebnisse von drei Frauen und drei Männern aus verschiedenen Teilen des Vogelsbergkreises vor. Bei einer Person ist die Infektionsquelle nicht bekannt, bei den anderen handelt es sich um Reiserückkehrer. Alle zeigen nur leichte Symptome, sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.


Quelle→  dpa



4 weitere Coronafälle im Vogelsbergkreis

15:55 Uhr

Drei Männer allesamt Rückkehrer aus der Alpenregion

Eine Frau wird derzeit stationär behandelt

VOGELSBERGKREIS · Im Laufe des Mittwochs kamen im Vogelsbergkreis vier neue Corona-Fälle hinzu. Eine Frau aus dem Ostteil des Kreises hatte Kontakt zu einem Erkrankten. Sie wird derzeit stationär behandelt, befindet sich aber auf dem Weg der Besserung. Am Mittwoch lagen zudem die positiven Testergebnisse von drei Männern vor, allesamt Reiserückkehrer aus der Alpenregion.  Die Männer aus verschiedenen Kommunen im südöstlichen Kreisgebiet befinden sich in häuslicher Quarantäne, sie zeigen bislang keine beziehungsweise leichte Symptome.


Quelle→ Kreisverwaltung



4 neue Corona-Fälle im Vogelsbergkreis

15:01 Uhr

Innerhalb eines Tages nahezu verdoppelt

VOGELSBERGKREIS · Die Anzahl an bestätigten Corona-Fällen im Vogelsbergkreis hat sich innerhalb eines Tages nahezu verdoppelt. Im Laufe des Mittwochs kamen vier neue Corona-Fälle hinzu, berichtet die Kreispressestelle. Eine Frau aus einem Ostteil des Kreises hatte Kontakt zu einem Erkrankten. Sie wird derzeit stationär behandelt, befinde sich aber auf dem Weg der Besserung. Am Mittwoch lagen zudem die positiven Testergebnisse von drei Männern vor, allesamt Reiserückkehrer aus der Alpenregion. Die Männer aus verschiedenen Kommunen im südöstlichen Kreisgebiet befinden sich in häuslicher Quarantäne, sie zeigen bislang keine beziehungsweise leichte Symptome. Damit steigt die Anzahl auf insgesamt neun Fälle im Kreis.


Quelle→  Kreisverwaltung



5. Corona-Fall im Vogelsbergkreis

17:11 Uhr

Ein Mann (45) im westlichen Vogelsberg

LAUTERBACH · Im Vogelsbergkreis gibt es den fünften Corona-Fall. Dies teilte die Kreispressestelle mit. Ein 45-Jähriger aus dem westlichen Kreisgebiet zeigte nach einem Aufenthalt in Tirol eine leichte Symptomatik und ließ einen Test durchführen, der positiv ausfiel. Der Mann befindet sich in häuslicher Quarantäne. Ihm gehe es gut.


Quelle→  Kreisverwaltung



„Wir sind vorbereitet“

17:11 Uhr

Görig und Mischak im Austausch mit Ärzten und Klinikchefs

VOGELSBERGKREIS · Die drei Krankenhäuser im Vogelsbergkreis sind vorbereitet: Intensiv-Betten und Beatmungsgeräte stehen für eventuell notwendig werdenden Behandlungen von Corona-Patienten zur Verfügung. Planbare Eingriffe wurden geschoben, große Operationen, die eine anschließende Beatmung verlangt hätten, sogar „auf Eis gelegt“, wie Dr. Arno Kneipp, der Ärztliche Leiter des Alsfelder Kreiskrankenhauses, im Gespräch mit Landrat Manfred Görig und Erstem Kreisbeigeordneten Dr. Jens Mischak erläuterte. Die Verwaltungsspitze des Vogelsbergkreises hatte am  Montageabend die Verwaltungschefs sowie Ärzte der drei Krankenhäuser zum Gespräch eingeladen. Ebenso konnten sich Sprecher der niedergelassenen Hausärzte über die Situation in den Kliniken informieren.

 

Am Montag gab es im Vogelsbergkreis vier bestätigte Coronafälle – bei mehr als 100.000 Einwohnern, rechnete Dr. Henrik Reygers vom Gesundheitsamt des Kreises vor. Die Pandemie wird noch Fahrt aufnehmen, so sein Kollege Dr. Dr. Rüdiger Rau.

 

„Wir sind vorbereitet“, meldete Ingo Breitmeier, der Geschäftsführer des  Alsfelder Kreiskrankenhauses. Beatmungsplätze ständen zur Verfügung, ihre Anzahl solle zudem noch aufgestockt werden. Geräumt worden sei eine halbe Station, um im Ernstfall Corona-Patienten isoliert behandeln zu können. „Wir haben fünf Zimmer, die wir sofort belegen können“, so Ingo Breitmeier.

 

Vorgehalten werden zudem OP-Kapazitäten:  „Wir haben ein Programm, das wir jederzeit absagen beziehungsweise abändern können“, so der Ärztliche Leiter aus Alsfeld, Dr. Kneip. So verfahren wird ebenso im Lauterbacher Eichhof-Krankenhaus und im Krankenhaus in Schotten. Auch in Lauterbach wurde eine halbe Ebene geräumt, sodass dort quasi eine Isolierstation eingerichtet werden könnte, erklärten Vorstand Mathias Rauwolf und Chefarzt Tobias Plücker. Auch in Lauterbach könnten Beatmungsplätze zur Verfügung gestellt werden. „Wir sind vorbereitet“, so auch die Meldung aus Schotten. Planbare Operationen würden verschoben, teilweise „sagen die Patienten von sich aus, dass der Eingriff verschoben werden  kann“. Auch für Patienten, die beatmet werden müssen, ist Schotten gerüstet.

 

In der jüngsten Änderung der Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 16. März gibt das hessische Sozialministerium eine klare Weisung heraus: „In allen hessischen Krankenhäusern wird die Durchführung von medizinischen Eingriffen und Behandlungen, für die derzeit keine dringende medizinische Notwendigkeit besteht (nicht notwendige Behandlungen), ausgesetzt“, heißt es darin. Die Entscheidung, ob eine nicht notwendige Behandlung vorliegt, obliege dem ärztlichen Personal des Krankenhauses. Diese Regelung greift ab dem morgigen Mittwoch. Zudem seien Patienten, die bereits aufgenommen wurden, deren nicht notwendige Behandlung aber noch nicht begonnen habe, zu entlassen.

 

Eingeschränkt wurde zudem der Besuchsdienst in den drei Krankenhäusern im Vogelsbergkreis. Die Eichhof Stiftung hat ihre Vorsichtsmaßnahmen nochmals verschärft, indem sie ein generelles Besuchsverbot erteilt hat. Das Besuchsverbot gelte für das Krankenhaus Eichhof, das Seniorenzentrum Schlitzerland sowie die Vogelsberger Lebensräume. Ausnahmen gelten nur in begründeten Einzelfällen und nach telefonischer Rücksprache. Mit dieser Maßnahme soll außerdem die ärztliche und pflegerische Arbeitsfähigkeit sichergestellt werden, sagt Vorstand Mathias Rauwolf.  

 

In Schotten und Alsfeld darf nur noch ein Besucher pro Patient und Tag für eine Stunde ins Krankenhaus kommen.


Quelle→  dpa



Hessische Staatskanzlei gibt bekannt

08:40 Uhr

Weitere Schritte im Kampf gegen das Coronavirus

WIESBADEN · Die Hessische Landesregierung hat am Samstag wie angekündigt in einer weiteren Sonder-Kabinettsitzung getagt. „Wir haben weitere Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus beschlossen. Ziel ist es, die Ausbreitung der Infektionen zu verlangsamen“, erklärte der Hessische Ministerpräsidenten Volker Bouffier.

 

Hier einige Beschlüsse ...

Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern

Um die Verbreitung des Corona-Virus zumindest zu verlangsamen ist es notwendig, die persönlichen Kontakte so weit wie möglich zu minimieren. Daher werden Veranstaltungen ab 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verboten. Das gilt sowohl für öffentliche wie auch für private Veranstaltungen.

 

Notfallbetreuung

Für bestimmte Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6 und bestimmte Kindergartenkinder wird eine Notfallbetreuung in kleinen Gruppen gewährleistet. Die Gruppe der anspruchsberechtigten Eltern wird erweitert insbesondere um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Krankenhäuser.



4. Coronafall im Vogelsbergkreis

19:25 Uhr

Ein Mann (55) in häusliche Quarantäne

VOGELSBERGKREIS · Wie Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak (CDU) am Samstagabend mitteilt, gibt es im östlichen Kreisgebiet den vierten bestätigten Corona-Fall. Der 55-Jährige befindet sich mit leichten Symptomen in häuslicher Quarantäne. "Der Patient ist kooperativ und hat sich vorbildlich verhalten", versichert Gesundheitsdezernent Dr. Mischak. Der 55-Jährige habe nach seiner Rückkehr aus Österreich nur zu wenigen Menschen Kontakt gehabt und geht verantwortungsvoll mit der Situation um. "Der bestätigte Fall zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst und andere durch bedachtes Handeln zu schützen", sagt Dr. Mischak. Rückkehrer aus Risikogebieten sollten sich freiwillig in häusliche Quarantäne begeben, um sich und andere zu schützen, teilt der Gesundheitsdezernent mit.


Quelle→ Kreisverwaltung



Hessische Staatskanzlei gibt bekannt

18:15 Uhr

„Wir müssen die Ausbreitung der Infektionen verlangsamen“

WIESBADEN · Die Hessische Landesregierung hat heute in einer Sonder-Kabinettsitzung weitere notwendige Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus veranlasst:

  • Der reguläre Schulbetrieb wird bis zu den Osterferien ausgesetzt. Die Abiturprüfungen sollen durchgeführt werden.
  • Eine Notbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 wird für besondere Berufsgruppen angeboten.
  • Die Kindergärten und Krippen bleiben bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Eine Notbetreuung wird für besondere Berufsgruppen angeboten.
  • Der Vorlesungsbeginn der Hochschulen wird auf den 20. April verschoben.
  • Risikogruppen unter Landesbeschäftigten können ab sofort von zu Hause aus arbeiten.
  • Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit ist gewährleistet.
  • Angehörige besonderer Berufsgruppen, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen zwei Wochen in Quarantäne bleiben.
  • Zudem gelten deutliche Einschränkungen für Rückkehrer aus Risikogebieten.
  • Besuchszeiten und Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern und Pflege-einrichtungen werden deutlich eingeschränkt.

Regulärer Schulbetrieb wird bis zu den Osterferien ausgesetzt

In Hessen wird ab Montag, 16. März, an allen Schulen kein regulärer Unterricht mehr stattfinden. Am Montag haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte noch einmal Gelegenheit, in den Schulen zusammenzutreffen, um Verabredungen für die unterrichtsfreie Zeit bis zu den Osterferien zu treffen, persönliche Lehr- und Lernmaterialien aus den Schulen zu holen und Hinweise zu geben, wie Unterrichtsstoff ggf. vor- und nachbereitet werden kann. Schulleitungen sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten zur Anwesenheit verpflichtet, um die Erreichbarkeit für die Schulaufsicht sicherzustellen und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen vor Ort umgehend umsetzen zu können.

 

Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler

Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6 ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient dazu, insbesondere Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.

 

Landesabitur soll durchgeführt werden

Trotz der vorübergehenden Schulschließungen soll das Landesabitur wie geplant stattfinden. Die Abiturienten waren bereits gestern vom Unterricht befreit worden. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem mögliche Ansteckungssituationen vermieden werden. Landesregierung und Schulverwaltung wollen aber all jenen, die mit den bevorstehenden Prüfungen ihre Hochschulreife erlangen möchten, diese Möglichkeit auch weiterhin offenhalten. Das Landesabitur soll demnach – Stand heute – am Donnerstag, 19. März, beginnen und die schriftlichen Prüfungen bis zum vorgesehenen Ende am 2. April durchgeführt werden. Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist.

 

Kindertageseinrichtungen bieten lediglich Notbetreuung

Bis zum 19. April, dem Ende der Osterferien, bleiben die hessischen Kindertageseinrichtungen geschlossen. Eine Notbetreuung insbesondere für Kinder von sogenannten Funktionsträgern wie zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleuten und medizinischem Personal wird angeboten.

 

Sicherheit und Ordnung sind gewährleistet

Die Einsatzfähigkeit der hessischen Polizei ist sichergestellt. Die Hessische Landesregierung bekräftigte, dass die Polizei weiterhin Präsenz zeigen und dafür Sorge tragen werde, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung gewährleistet bleibt. Die hessische Polizei hat zum Schutz der Polizeibeschäftigten bereits seit 2009 umfangreiche Maßnahmen getroffen, um mögliche Infektionsgefahren zu mindern. Hessische Polizisten führen in jedem Streifenwagen eine persönliche Schutzausstattung zur Hygienevorsorge mit. Die örtlich zuständigen sieben Polizeiflächenpräsidien gewährleisten dabei flächendeckend die erforderlichen Maßnahmen vor Ort. Die Struktur, die personelle Ausstattung und der vorhandene Infektionsschutz versetzen die hessische Polizei in die Lage, den Schutz der Bevölkerung und die öffentliche Sicherheit und Ordnung in ganz Hessen zu gewährleisten.

 

 

 

Deutliche Einschränkungen für Rückkehrer aus Risikogebieten

Jedem, der sich in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, wird das Betreten von Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen für 14 Tage verboten. Dies gilt auch für alle, die ab sofort aus einem Risikogebiet zurückkehren.

 

Besuchszeiten und Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern werden deutlich eingeschränkt

Jede Person, die in einem Krankenhaus oder ähnlichen Einrichtung versorgt wird, darf höchstens einen Besucher für höchstens eine Stunde am Tag empfangen. Ausgenommen sind insbesondere Seelsorger, Rechtsanwälte und Eltern, die ihr minderjähriges Kind versorgen.

 

Funktionsträger, die aus Risikogebieten kommen, müssen in Quarantäne

Urlauber, die für die Gewährleistung eines weiterhin funktionierenden Gesund-heitswesens oder der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung unentbehrlich sind und kürzlich oder künftig aus vom Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebieten zurückkehren, müssen 14 Tage in häusliche Quarantäne. Damit wird sichergestellt, dass diese Menschen nicht ungewollt Kolleginnen und Kollegen aus diesen Bereichen mit dem Virus infizieren.

 

Verschiebung des Vorlesungsbeginns an den Hochschulen

Der Vorlesungsbeginn an allen Hochschulen des Landes wird einheitlich auf den 20. April 2020 verschoben. Dabei handelt es sich gegenüber dem planmäßigen Vorlesungsbeginn für die allermeisten Hochschulen um eine Verschiebung von ein bis zwei Wochen. Publikumsveranstaltungen sowie Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen finden bis zum Vorlesungsbeginn nicht statt. Der Forschungs-, der Verwaltungs- und der Bibliotheksbetrieb werden unter Berücksichtigung der aktuellen Risikoeinschätzung aufrechterhalten.

 

Risikogruppen unter Landesbeschäftigten können ab sofort von zu Hause aus arbeiten

Für Beschäftigte des Landes hat die Hessische Landesregierung beschlossen, dass Personen über 60 Jahren sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen fortan, sofern es ihre Tätigkeit erlaubt, von zu Hause aus arbeiten können. Das Robert-Koch-Institut sieht bezogen auf das neuartige Corona-Virus bei Personen über 60 Jahren ein deutlich gesteigertes Risiko für einen schwereren Erkrankungsverlauf. Ebenso zählen Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, sowie Krebserkrankungen oder Beschäftigte mit unterdrücktem Immunsystem als Risikogruppe.

 

Finanzämter für Besucher geschlossen

Ab Montag bleiben alle Servicestellen der hessischen Finanzämter für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Selbstverständlich arbeiten die Finanzämter in Hessen trotz dieser Einschränkung bis auf Weiteres regulär weiter und bleiben telefonisch erreichbar. Bei Fragen können sich die Steuerpflichtigen also nach wie vor telefonisch über die jeweiligen Telefonservicestellen der Finanzämter an ihr zuständiges Finanzamt vor Ort wenden. Für allgemeine Anfragen steht wie gewohnt die landesweite kostenlose Servicenummer der Steuerverwaltung zur Verfügung: 0800 - 522 533 5. Weitere Rufnummern und Sprechzeiten finden Sie unter: finanzamt.hessen.de. Der Präsenzbetrieb am Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz in Rotenburg a. d. Fulda wird ab Montag vorübergehend eingestellt.

 

Digitaler Servicepoint für Anfragen

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt auch die Hessische Justiz vor große Herausforderungen. Die Justizministerin, die Präsidenten der hessischen Obergerichte sowie der Generalstaatsanwalt stehen untereinander, aber auch mit den einzelnen Gerichten, in engem Austausch. Die Beteiligten sind sich einig, dass auf Grundlage der bestehenden Instrumentarien die Funktionsfähigkeit der Gerichte und der Staatsanwaltschaften aufrechterhalten bleibt.

 

Darüber hinaus steht der Digitale Servicepoint der Hessischen Justiz unter der Servicerufnummer 0800 - 96 32 147 für alle Anfragen der Bürgerinnen und Bürger mit Justizbezug zur Verfügung.

 

Auch der hessische Justizvollzug ist gewappnet. Die hessischen Justizvollzugsanstalten haben in enger Abstimmung mit der Justizministerin einen Pandemieplan entwickelt, der die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet.

 

Erläuterung zu den Personengruppen, die Anspruch auf eine Notbetreuung ihrer Kinder haben

 

Dazu zählen entsprechend der Änderungsverordnung vom 14. März 2020

 

1.    Angehörige des Polizeivollzugsdienstes im Sinne der Hessischen Polizeilauf- bahnverordnung vom 10. März 2015 (GVBl. S. 134), zuletzt geändert durch Ge- setz vom 30. Juni 2017 (GVBl. S. 114), sowie des Bundespolizeigesetzes vom 19. Oktober 1994 (BGBl. I S. 2978, 2979), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. No- vember 2019 (BGBl. I S. 1724) und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Landes, die bei den Polizeipräsidien tätig sind und Vollzugsaufgaben wahrneh- men,

 

2.    Angehörige von Feuerwehren gemäß §§ 9 und 10 des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Ja- nuar 2014 (GVBl. S. 26), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. August 2018 (GVBl. S. 374),

 

3.    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdiens- tes nach § 2 Abs. 2 des Hessischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheits- dienst vom 28. September 2007 (GVBl. I S. 659), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Mai 2018 (GVBl. S. 82),

 

4.    Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Amtsan- wältinnen und Amtsanwälte der Justiz,

 

5.    Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzuges,

 

6.    Bedienstete von Rettungsdiensten gemäß § 3 Abs. 1 des Hessischen Rettungs- dienstgesetzes vom 16. Dezember 2010 (GVBl. I S. 646), zuletzt geändert durch Gesetz vom 12. September 2018 (GVBl. S. 580),

 

7.    Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerkes gemäß § 2 des THW-Gesetz vom 22. Januar 1990 (BGBl. I S. 118), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. Juni 2013 (BGBl. I S. 1514),

 

8.    Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes gemäß § 38 Abs. 1 des Hessi- schen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes,

 

9.    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 bis 7 sowie § 36 Abs. 1 Nr. 2 des Infektionsschutzgesetzes,

 

10. die in der gesundheitlichen Versorgung von Menschen tätigen Angehörigen medi- zinischer und pflegerischer Berufe, insbesondere

 

a)    Altenpflegerinnen und Altenpfleger nach § 1 des Altenpflegegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. August 2003 (BGBl. I S. 1691), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307) in Verbindung mit § 64 des Pflegeberufegesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13. Januar 2020 (BGBl. I S. 66), oder nach § 58 Abs. 2 des Pflegeberufegesetzes,

 

b)    Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer nach § 1 des Hessischen Alten- pflegegesetzes vom 5. Juli 2007 (GVBl. I S. 381), zuletzt geändert durch Ge- setz vom 21. Juni 2018 (GVBl. S. 296),

 

c)    Anästhesietechnische Assistentinnen und Anästhesietechnische Assistenten im Sinne der §§ 1 und 2 der DKG-Empfehlung zur Ausbildung und Prüfung von Operationstechnischen und Anästhesietechnischen Assistentinnen/Assistenten vom 17. September 2013,

 

d)    Ärztinnen und Ärzte nach § 2a der Bundesärzteordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. April 1987 (BGBl. I S. 1218), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),

 

e)    Apothekerinnen und Apotheker nach § 3 der Bundes-Apothekerordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Juli 1989 (BGBl. I S. 1478, 1842), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),

 

f)     Desinfektorinnen und Desinfektoren nach § 1 der Ausbildungs- und Prüfungs- ordnung für Desinfektorinnen und Desinfektoren vom 6. Dezember 2010

 

(GVBl. I S. 711), zuletzt geändert durch Verordnung vom 3. Dezember 2015 (GVBl. S. 580),

 

g)    Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinder- krankenpfleger nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 des Krankenpflegegesetzes vom 16. Juli 2003 (BGBl. I S. 1442), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307), in Verbindung mit § 64 des Pflegeberufegesetzes oder nach § 58 Abs. 1 des Pflegeberufegesetzes,

 

h)    Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Krankenpflegegesetzes, in Verbindung mit § 64 des Pflegeberufegesetzes,

 

i)      Hebammen gemäß § 3 des Hebammengesetzes vom 22. November 2019 (BGBl. I S. 1759),

 

j)      Krankenpflegehelferinnen und Krankenpflegehelfer gemäß § 1 des Hessisches Krankenpflegehilfegesetzes vom 21. September 2004 (GVBl. I S. 279), zuletzt geändert durch Gesetz vom 29. September 2017 (GVBl. S. 313),

 

k)    Medizinische Fachangestellte gemäß § 1 der Verordnung über die Berufsaus- bildung zum Medizinischen Fachangestellten/zur Medizinischen Fachange- stellten vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 1097),

 

l)      Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und Medizinisch-techni- sche Laboratoriumsassistenten gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 des MTA-Gesetzes vom 2. August 1993 (BGBl. I S. 1402), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),

 

m)  Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und Medizinisch-technische Radiologieassistenten gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 2 des MTA-Gesetzes,

 

n)    Medizinisch-technische Assistentinnen für Funktionsdiagnostik oder Medizi- nisch-technischer Assistenten für Funktionsdiagnostik gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3 des MTA-Gesetzes,

 

o)    Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter gemäß § 1 des Notfallsanitätergeset- zes vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1348), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2768),

 

p)    Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten im Sinne der §§ 1 und 2 der DKG-Empfehlung zur Ausbildung und Prüfung von Operationstechnischen und Anästhesietechnischen Assistentinnen/Assistenten vom 17. September 2013,

 

q)    Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner gemäß § 1 Absatz 1 Satz 1 des Pfle- geberufegesetzes,

 

r)     Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner nach § 1 Absatz 1 Satz 2 des Pflege- berufegesetzes,

 

s)    Pharmazeutisch-technische Assistentinnen oder pharmazeutisch-technische Assistenten nach § 1 Abs. 1 des Gesetzes über den Beruf des pharmazeu- tisch-technischen Assistenten in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 1997 (BGBl. I S. 2349), zuletzt geändert durch Gesetzes vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),

 

t)     Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten nach § 1 des Rettungsassis- tentengesetzes vom 10. Juli 1989, zuletzt geändert durch Gesetz vom 2. De- zember 2007 (BGBl. I S: 2686) in Verbindung mit § 30 des Notfallsanitätergesetzes,

 

u)    Zahnärztinnen und Zahnärzte gemäß § 1 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. April 1987 (BGBl. I S. 1225), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2768),

 

v)    Zahnmedizinische Fachangestellte gemäß § 1 der Verordnung über die Be- rufsausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten/zur Zahnmedizini- schen Fachangestellten vom 4. Juli 2001 (BGBl. I S. 1492).

 

11. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unmittelbar in den Sektoren nach § 6 der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz vom 22. April 2016 (BGBl. I S. 958), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. Juni 2017 (BGBl. I S. 1903), tätig sind. Dabei bleiben die Schwellenwerte der Anhänge 1, 2, 4 und 5 außer Betracht.“



Hessen: Urlaubsrückkehrer

18:10 Uhr

Mit bestimmten Berufen MÜSSEN in Quarantäne

WIESBADEN · Angehörige bestimmter Berufsgruppen werden nach ihrer Rückkehrer aus Coronavirus-Risikogebieten in Hessen unter Quarantäne gestellt. Das gelte zum Beispiel für Polizisten, Rettungskräfte oder medizinisches Personal, sagte der hessische Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. Eine Quarantäne von 14 Tagen gelte auch für Richter und Feuerwehrleute.


Quelle→  dpa



Absonderung/Tätigkeitsverbot für Funktionsträger

Die die aus Risikogebieten zurückkommen

WIESBADEN · Absonderung/Tätigkeitsverbot für Funktionsträger, die aus Risikogebieten zurückkommen

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten wird eine Absonderung bzw. ein Tätigkeitsverbot angeordnet, wenn sie einer bestimmten Personengruppe angehören. Ziel ist es, die notwendige Personalausstattung für die gesundheitliche Versorgung von Menschen sowie für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit bzw. Ordnung sicherzustellen.

 

Welche Personengruppen sind betroffen?

  • Angehörige des Polizeivollzugsdienstes
  • Arbeitnehmer des Landes, die bei den Polizeipräsidien tätig sind und Vollzugsaufgaben wahrnehmen
  • Angehörige von Feuerwehren
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes
  • Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte der Justiz
  • Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzuges
  • Bedienstete von Rettungsdiensten
  • Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerkes
  • Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes
  • Soldatinnen und Soldaten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ...

  • Krankenhäusern
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Entbindungseinrichtungen
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 5 genannten Einrichtungen vergleichbar sind
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in medizinischen und pflegerischen Berufen arbeiten, insbesondere ...

  • Altenpflegerinnen und Altenpflege
  • Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche im Rahmen der stationären Hilfen zur Erziehung oder der Eingliederungshilfe betreuen,
  • Anästhesietechnische Assistentinnen und Anästhesietechnische Assistenten
  • Ärztinnen und Ärzte
  • Apothekerinnen und Apotheker
  • Desinfektorinnen und Desinfektoren
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
  • Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Hebammen
  • Krankenpflegehelferinnen und Krankenpflegehelfer
  • Medizinische Fachangestellte
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten
  • Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und Medizinisch-technische Radiologieassistenten
  • Medizinisch-technische Assistentinnen für Funktionsdiagnostik oder Medizinischtechnischer Assistenten für Funktionsdiagnostik
  • Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter
  • Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten
  • Anästhesietechnische Assistentinnen/Assistenten
  • Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner
  • Pharmazeutisch-technische Assistentinnen oder pharmazeutisch-technische Assistenten
  • Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten nach § 1 des Rettungsassistentengesetzes
  • Zahnärztinnen und Zahnärzte
  • Zahnmedizinische Fachangestellte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unmittelbar in kritischen Infrastrukturen arbeiten. Dazu gehören ...

 

Energie

  • Stromversorgung
  • Gasversorgung
  • Kraftstoff- und Heizölversorgung
  • Fernwärmeversorgung

Wasser

  • Trinkwasserversorgung
  • Abwasserbeseitigung

Informationstechnik und Telekommunikation

 

Gesundheit

  • stationäre medizinische Versorgung
  • Versorgung mit unmittelbar lebenserhaltenden Medizinprodukten, die Verbrauchsgüter sind
  • Versorgung mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Blut- und Plasmakonzentraten zur Anwendung im oder am menschlichen Körper;
  • Laboratoriumsdiagnostik.

Wie lange gilt die Verordnung?

Von Freitag, 13. März bis voraussichtlich Sonntag, 19. April.

 

Was sind Risikogebiete?

Ein Risikogebiet ist ein Gebiet, das durch das Robert Koch-Institut als Risikogebiet oder als besonders betroffenes Gebiet festgelegt ist, solange diese Festlegung nicht aufgehoben wird. Das Gebiet des Landes Hessen gilt nicht als Risikogebiet. Das für den öffentlichen Gesundheitsdienst zuständige Ministerium wird ermächtigt, weitere Gebiete als Risikogebiete für die oben genannten Personengruppen festzulegen oder aufzuheben. Das für den öffentlichen Gesundheitsdienst zuständige Ministerium wird jede Erweiterung oder Änderung von Risikogebieten in geeigneter Form sowie auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration öffentlich bekanntmachen.

 

Wann ist die Absonderung aufzunehmen?

Unverzüglich nach der Einreise aus einem Risikogebiet 

bzw. sobald ein Risikogebiet festgelegt wird und die Reiserückkehr aus einem solchen Gebiet innerhalb von 14 Tagen erfolgt ist. Die beiden Punkte gelten auch für ein berufliches Tätigkeitsverbot, das greift, wenn der Wohnsitz nicht in Hessen ist.

 

Wann endet die Absonderung bzw. das berufliche Tätigkeitsverbot?

Die Absonderung bzw. das berufliche Tätigkeitsverbot enden am 14. Tag nach dem Tag der Einreise aus dem Risikogebiet.

 

Gibt es Ausnahmen?

Über eine solche Aussetzung entscheidet ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. 


Quelle→  dpa



3. Infizierter im Vogelsbergkreis

15:04 Uhr

Ein Mann (59) aus dem Ost-Vogelsberg

VOGELSBERGKREIS · Der Vogelsbergkreis meldet am Freitag seinen dritten Corona-Fall. Erkrankt ist ein 59-jähriger Mann aus dem Ostkreis. Derzeit wird er stationär in einer Klinik behandelt. Der Mann hatte einen Urlaub in Italien verbracht. Nach seiner Rückkehr hatte er lediglich Kontakt zu einer Person, teilt das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises mit.


Quelle→  Pressemitteilung



101 Infektionen in Hessen

15:04 Uhr

WIESBADEN · Laut dem neuesten Stand des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (Stand 13. März, 14:00 Uhr) sind die Infektionen in Hessen auf 101 Personen gestiegen.

VOGELSBERGKREIS   2  +1   3  

+1

13.03.2020  (49)  männlich - Ost-Vogelsberg
+1 11.03.2020  (38)  männlich Schlitz - Ost-Vogelsberg
+1 05.03.2020  (21)  weiblich Schwalmtal - West-Vogelsberg

Quelle→  Pressemitteilung