Jungwildrettung aus der „Luft“

Im Vogelsbergkreis gibt es drei neue Drohnenpiloten

Mehr Sicherheit für kleine Rehe

VOGELSBERGKREIS · Mehr Sicherheit für kleine Rehe: Im Vogelsberg gibt es drei neue Drohnenpiloten, die mit Hilfe einer Wärmebildkamera Jungtiere im hohen Gras aufspüren und vor dem Mähtod bewahren können, teilt Landrat Manfred Görig mit. Der Frühsommer, wenn die Wiesen für Heu oder Silage gemäht werden, ist gefährlich für kleine Rehe. Denn in den ersten sechs Lebenswochen fehlt den Jungtieren der Fluchtinstinkt. Bei Gefahr drücken sie sich daher tief in den Grasboden hinein und warten still und bewegungslos auf die Rückkehr der Mutter. „Zum Schutz vor hungrigen Räubern ist das eine perfekte Strategie der Natur, zumal die Kitze noch keinen Eigengeruch entwickelt haben, doch vor den Messern der Mähwerke schützt diese Tarnung nicht“, so Görig.


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Pressemitteilung→ Kreisverwaltung


Gemeinsam Insekten schützen

Symbolbild · Foto→ Jan Krieger
Symbolbild · Foto→ Jan Krieger

Der Kreis unterstützt Kommunen bei Insektenschutzprojekten

Biodiversitätsstrategie in Hessen

VOGELSBERGKREIS · Deutschland kann rund 30.000 heimische Insektenarten verzeichnen. Sie sind ein unverzichtbarer Teil des Ökosystems: Nicht nur als Bestäuber der Obstbäume und vieler Blütenpflanzen leisten sie einen unbezahlbaren Beitrag für die Lebensmittelproduktion und für das Fortbestehen wertvoller Biotope. Sie sind Teil der Nahrungskette und sichern das Überleben zahlreicher Vogel-, Reptilien-, oder Amphibienarten. „Insektenvielfalt und heimische Artenvielfalt sind damit untrennbar verbunden.

Einige Kommunen des Vogelsbergkreises bemühen sich bereits seit Jahren, den Insektenschutz umzusetzen. Um dieses Engagement zu unterstützen, hat die Untere Naturschutzbehörde des Vogelsbergkreises erstmalig ein kreisübergreifendes Insektenschutzprojekt ausgerufen, an dem 13 Städte und Gemeinden als Projektpartner teilnehmen. Alsfeld, Feldatal, Gemünden (Felda), Grebenhain, Herbstein, Homberg (Ohm), Kirtorf, Lautertal, Mücke, Schlitz, Schotten, Schwalmtal und Wartenberg beteiligen sich an den Maßnahmen. Das Projekt wird gefördert durch das Regierungspräsidium Gießen aus Mitteln zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie in Hessen.

Im Fokus steht heimisches Saatgut – in zweifachem Sinne: Anstelle von Zier- und Kulturpflanzen lassen sich die typischen Blütenpflanzen der Mähwiesen und Magerweiden in Blühstreifen ansäen. Für das Projekt wurde ausschließlich Saatgut heimischer Arten ausgewählt. Doch Pflanzenart ist nicht gleich Pflanzenart. Beispielsweise hat sich ein Bestand Margeriten einer Vogelsberger Wiese, der dort seit vielen Generationen überdauert, genetisch an seinen Lebensraum angepasst. Verwendet man entsprechend Saatgut gebietsheimischer Arten – zum Beispiel Margeriten aus dem hessischen Bergland – spricht man von sogenanntem „Regio-Saatgut“.

Insgesamt wurde Regio-Saatgut mit heimischen Arten für 35.000 Quadratmeter Blühfläche angeschafft. Allein 10.000 Quadratmeter werden auf verschiedenen Wegen als Samentütchen an Privatpersonen verteilt, um Hausgärten und viele andere private Grünfläche zum blühenden Insektenbuffet zu machen. Das übrige Saatgut wird zur Ansaat auf kommunalen, innerörtlichen Grünflächen verwendet. Flächen, die ohnehin schon da sind, sogenannte „Eh-Da“-Flächen, können auf diesem Weg für Natur und Artenvielfalt aufgewertet werden.

Blühflächen sind nur eine von vielen möglichen Varianten, die heimische Insektenvielfalt zu fördern. Eine kurze Zusammenstellung, wie an jedem Haus, jeder Wohnung und jedem Garten mehr für die Insektenvielfalt getan werden kann, hat der Vogelsbergkreis in einer Broschüre zusammengestellt, die nicht nur auf der Website des Kreises, sondern auch in den Partnerkommunen als Print- oder Online-Variante erhältlich ist.

Auch bei der Gemeinde Wartenberg stehen ab sofort die Samentütchen kostenlos für Bürgerinnen und Bürger zur Abholung (solange der Vorrat reicht) im Rathaus zur Verfügung.


Quelle→ Gemeinde Wartenberg


Vogelstimmenwanderung

Sonntag 08:00 Uhr

@ Ortsausgang Richtung Rudlos    

Der Verein der Vogelfreunde Angersbach und der NABU laden alle Naturliebhaber und Vereinsmitglieder zur Vogelstimmenwanderung ein. Treffpunkt ist am Ortsausgang Richtung Rudlos. Die etwa zweistündige Exkursion wird von Michael Schier geleitet. Kleidung und Schuhe sollten der Witterung angepasst sein.



Vogelstimmenwanderung

Mittwoch 08:00 Uhr

Feuerwehr Landenhausen    

Am 01. Mai findet, wie jedes Jahr, unsere traditionelle Vogelstimmenwanderung statt. Treffpunkt wie immer am Feuerwehrhaus in Landenhausen. Manfred Häuser wird uns wieder fachkundig die einzelnen Vogelstimmen erklären. Den Abschluss machen wir in einem Lokal.

 

Zu dieser Wanderung sind alle Mitglieder, Angehörige und Freunde des Obst- und Gartenbauvereins herzlich eingeladen.

 


Foto→ Obst-& Gartenbauverein Landenhausen
Foto→ Obst-& Gartenbauverein Landenhausen

im Rückblick ... Vereins iNFO

 

Der Obst- und Gartenbauverein Landenhausen führte am 1. Mai seine traditionelle Vogelstimmenwanderung durch. Unter der sachkundigen Führung von Manfred Häuser wurde diesmal die Vogelwelt im Bereich des Steigertals zwischen Zahmen und Blankenau erkundet. Insgesamt konnten 32 verschiedene Arten gesehen oder gehört werden. Das Wetter spielte auch mit, so dass nach 2 Stunden eine rundum gelungene Wanderung zu Ende ging.

Bericht→ Obst-& Gartenbauverein Landenhausen


Vogelstimmenwanderung

Dienstag 08:00 Uhr

Feuerwehr Landenhausen    

Am 01. Mai findet, wie jedes Jahr, unsere traditionelle Vogelstimmenwanderung statt. Treffpunkt wie immer am Feuerwehrhaus in Landenhausen. Manfred Häuser wird uns wieder fachkundig die einzelnen Vogelstimmen erklären. Den Abschluss machen wir in einem Lokal.

 

Zu dieser Wanderung sind alle Mitglieder, Angehörige und Freunde des Obst- und Gartenbauvereins herzlich eingeladen. 


im Rückblick ... → Vereins iNFO

 

Der Obst- und Gartenbauverein Landenhausen führte am 1. Mai seine traditionelle Vogelstimmenwanderung durch. Unter der sachkundigen Führung von Manfred Häuser wurde die Vogelwelt in Landenhausen erkundet. Insgesamt konnten 27 verschiedene Arten gesehen oder gehört werden. Das Wetter spielte auch mit, so dass nach 4 Stunden eine rundum gelungene Wanderung zu Ende ging.

Bericht→ Obst-& Gartenbauverein Landenhausen