DorfBräuHaus

  • Brauerei
  • Gasthaus
  • Kneipe
  • Biergarten

Frisches, hausgebrautes Bier

Bier zum anfassen, Bier das schmeckt -
immer frisch geniessen. 

Anliegen des Wartenberger Brauhauses

ist es, ein handwerklich hergestelltes Bier nach alter Rezeptur zu präsentieren und wieder zu einer regionalen Authentizität zurückzufinden.

In der Schankstube und Biergarten
werden Ihnen nicht nur selbsterzeugte Bierspezialitäten angeboten. 

  

  

 

 

 

 

  

  

  

  

  

Geschäftsführer

Lars Hauck

  Telefon   +49 (0)6648 - 911 00 73  
  Fax   +49 (0)6648 - 911 00 76  

 

ÖFFNUNGSZEITEN

  Donnerstag 18:00 - 22:00 Uhr  
  Freitag 18:00 - 24:00 Uhr  
  Samstag 16:00 - 24:00 Uhr  
  Sonntag 14:00 - 22:00 Uhr  

 

Biergartenbetrieb bis 22:00 Uhr

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Lust nebenberuflich zu arbeiten?

zur Verstärkung des Teams

 

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    Wartenberg

 

 

 

 

 

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Lars Hauck

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The Vagrants - Live

Samstag 18:00 Uhr

@ DorfBräuHaus    

Die Rockband „The Vagrants“ gastieren auf ihrer Acoustic-Tour im DorfBräuHaus.

 

- Eintritt frei -



Vatertagstreff

Donnerstag 11:00 Uhr

@ DorfBräuHaus    

Am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) ist wie immer ab 11:00 Uhr geöffnet.

Das erste Weizenbier der Saison wird am Hahn sein und es gibt Spießbraten und Fleischkäse mit Kartoffelsalat oder Treberbrot.



DorfBräuHaus feiert 1. Kartoffelfest

Samstag 16:00 Uhr

@ Dorfzentrum Mittelstraße    

Sonntag 11:00 Uhr

@ Dorfzentrum Mittelstraße    

Ein Zeitensprung nicht nur musikalisch ...

 

Wat is'ne Dampfmaschin'? Es gibt kaum jemanden, der die Szene aus der Feuerzangenbowle nicht kennt. Lars Hauck und Gunther Thias vom DorfBräuHaus in Wartenberg · Landenhausen zeigen an diesem Wochenende mit dem Team der Kerzeller Dämpfkolonne, was man mit Dampf noch so alles machen kann. Es ist zwar keine Dampfmaschine mit der Kolben in Bewegung gesetzt werden, aber wenn Winfried Witzel aus Kerzell mit der ‚Maschine‘ um die Ecke kommt, könnte man das meinen. Er wird mit seiner Mannschaft beim 1. Kartoffelfest des DorfBräuHaus Landenhausen dabei sein.

 


an diesem Wochenende sein 1. Kartoffelfest Foto→ Kerzeller Dämpfkolonne
an diesem Wochenende sein 1. Kartoffelfest Foto→ Kerzeller Dämpfkolonne

Ein Kartoffelfest im Brauhaus? Ja! Lars Hauck und Gunther Thias setzen schon immer auf regionale und biologische Identität, So verwenden sie jetzt sogar Gerste vom heimischen Feld und lassen sie in der Rhön vermälzen. Sie brauen seit nunmehr 5 Jahren im DorfBräuHaus naturbelassene Biere - ‚Liebevoll von Hand‘, so ihr Leitspruch. Vor einigen Jahren lernten sie bei einem Fest des heutigen ‚Antonius Netzwerk Mensch‘, mit dem sie schon länger kooperieren, den Müser Landwirt Manfred Faust kennen. „Er war auch einer, der für Produkte steht, die regional produziert und auch genau dort verkauft werden, da stimmte gleich die ‚Biologie‘ und es war schnell klar, dass wir ein gemeinsames Kartoffelfest organisieren“, so Hauck. ´

 

Der Müser Landwirt Manfred Faust wollte sich schon immer von der konventionellen Landwirtschaft absetzen. Deshalb entschloss sich vor ein paar Jahren, das Risiko einzugehen, auf einen Biohof umzustellen. Und wenn man Manfed Faust kennengelernt hat, merkt man gleich, dass er dies nie bereut hat. Er ist ebenso natürlich und authentisch, wie seine Produkte. So baut er zum Beispiel auf 4 Hektar Ackerfläche in Müs und Landenhausen Biokartoffeln an. Überwiegend die Sorte ‚Belania‘. „Diese ist gelb, festkochend und passt super auf unsere Böden“, so Faust. „Jeden Tag werden ein paar hundert Kilogramm nach Größen sortiert und in Tüten abgepackt. „Die älteren Menschen wollen gerne große Kartoffeln, weil die sich leichter schälen lassen, die Gastronomie verarbeitet lieber kleinere“. Aber ob groß oder klein, die Kartoffeln haben ein ganz besonderes Aroma, weil sie eben auch richtig gelagert werden. Dunkel und ungewaschen. So werden sie dann direkt in Papiertüten gepackt und verkauft. Dass er richtig wirtschaftet merkt man an der wachsenden Nachfrage. „Vor zwei Jahren mussten wir noch den alten Kuhstall zum Kartoffellager umbauen, um noch mehr Kartoffeln lagern zu können“.

 

Vor drei Jahren hat Faust dann noch angefangen, mit zwei „Hühnerhotels“ ein zweites weiteres Standbein aufzubauen. Heute hat er sechs davon. Pro Wagen sind 225 Hennen untergebracht, die jeweils 900 Quadratmeter Auslauf haben. Im ‚Hotel‘ mit drei Geschossen befinden sich Wintergarten, Laufbereich und Stangen zum Aufbäumen. Durch die Photovoltaikzellen auf dem Wagen ist der Betrieb autark möglich. Licht, Öffnen und Schließen der Türen, alles geht vollautomatisch über die mit Sonnenstrom geladenen Batterien. Die Hennen werden mit Futter aus dem eigenem Betrieb versorgt und legen 1000 Eier am Tag, die dann am eigenen Hof oder dem Antoniusladen verkauft werden, ebenso wie die Kartoffeln. „Man schmeckt einfach den Unterschied, da kann man mir erzählen was man will“, schwärmt Manfred Faust.

 

Beim 1. Kartoffelfest am Wochenende kann man zusehen, wie die Kartoffeln von Manfred Faust von der Kerzeller Dämpfkolonne verarbeitet werden. Mit dem Kartoffeldämpfer aus dem Jahr 1930 wird für das leibliche Wohl gesorgt. Eigentlich wurde früher mit diesem Kartoffeldämpfer von Dorf zu Dorf gezogen, um Kartoffeln für die Landwirte zu dämpfen. Sie wurden dadurch haltbarer gemacht und als Silage zum Verfüttern gelagert. Heute ist das ein riesen Spektakel, wenn man zusehen kann, wie in diesem Koloss Kartoffeln gedämpft werden und frisch auf den Teller kommen. Angeboten werden sie dann mit Kassler und Kräuterschmand oder Grüner Soße. Wahlweise aber auch mit guter Hausmacher-Wurst.

 

Dadurch kam Ottmar Günther aus Stockhausen ins Spiel, denn dafür brauchte man ja noch einen ‚Bio-Metzger‘. „Er passt super in unser Team vom Kartoffelfest“, so Gunther Thias vom DorfBräuHaus. Vor fünf Jahren machte sich der Metzger in der ehemaligen Metzgerei in Stockhausen, in der er früher sogar arbeitete, selbstständig. Seither hat Stockhausen wieder einen Metzger. „Wir sind eine kleine Metzgerei als Familienbetrieb, ein echter Handwerksbetrieb“ ist Ottmar Günther stolz. Außergewöhnlich ist, dass wir noch selbst schlachten“. Die Schweine kommen von Malkes und die Rinder von Müs. „Alles Tiere aus glücklicher Haltung und aus der Region. Und manchmal werden sogar Schafe aus Stockhausen selbst geschlachtet“, so Günther.

 

Das Kartoffelfest beginnt am Samstag ab 16:00 Uhr und am Sonntag um 11:00 Uhr. Für musikalische Unterhaltung ist auch gesorgt. Die Band Zeitensprung spielt am Samstag ab 18:00 Uhr und Sonntag ab 14:00 Uhr Rockklassiker der 60er, 70er und 80er Jahre im beheizten Festzelt am Dorfbräuhaus. der Eintritt ist frei.


Vom Kochtopf zur Brauerei ...

Zufriedene Gründer und Bierbrauer: Gunther Thias und Lars Hauck Foto→ Christian Bornträger
Zufriedene Gründer und Bierbrauer: Gunther Thias und Lars Hauck Foto→ Christian Bornträger

LARS und GÜNTHER feiern 5 Jahre DorfBräuHaus mit 4 Festtage

 

Wie man aus einem alten Backhaus mit Bäckerei und einem historischen Feuerwehrhaus eine Brauerei macht, das haben Lars Hauck und Gunther Thias gezeigt: Sie eröffneten vor fünf Jahren das DorfBräuHaus in Wartenberg · Landenhausen. Und das kann sich nicht nur sehen, sondern auch schmecken lassen ! Aber zurück auf Anfang. Vor 25 Jahren kamen die zwei Freunde Gunther und Lars aus Lauterbach auf die Idee, einmal ein eigenes Bier zu brauen. Lars Hauck hatte bei der Lauterbacher Burgbrauerei bereits seine Lehre zum Brauer gemacht. "Und, da wir bis dato schon Apfelsaft und -wein selbst gemacht hatten, sollten wir auch einmal ein eigenes Bier brauen" erinnert sich Hauck. So wurde im Kochtopf 1991 der erste Sud gebraut. „Das Ergebnis war so gut, dass wir gesagt haben, wir müssen weitermachen“, schwärmt Gunther Thias noch heute. „Den zweiten Sud haben wir dann im Wurstkessel gemacht. Da gingen 130 Liter rein, das war schon ganz ordentlich" so Thias. Zehn Mal wurde dann im Wurstkessel gebraut, bevor Gunther dann einen Ferienjob in der LBF in Lauterbach machte. Dort durfte er sich dann nach der Arbeit einen richtigen Edelstahlkessel mit 450 Litern schweißen. Mit diesem wurde dann bis zum Jahr 2011 gebraut, dem Jahr in dem das DorfBräuHaus seinen Betrieb aufnahm.

Das DorfBräuHaus war jahrelang ein Traum der Beiden. Und den 'wollten' sie sich in Landenhausen verwirklichen. "Hier sind zufällig von uns beiden die Frauen her, da war ja klar wo das Brauhaus hinkommt" lacht Thias. Und sie hatten auch schon eine Idee wo, denn im Ortskern stand das Gemeindebackhaus in dem Bäcker Rodemer bis 2006 über 40 Jahre lang seine Bäckerei betrieben hat. Im gleichen Gebäude, nur durch eine Mauer getrennt, war das alte Feuerwehrhaus mit kleinem Türmchen, alles unter Denkmalschutz. Die Beiden waren angetan von diesem geschichtsträchtigen Gebäude. Zwei, drei Jahre wurde dann verhandelt, bis in der Gemeindevertretung im Jahre 2009 der Beschluss gefasst wurde, die Bäckerei und das Feuerwehrhaus an die frisch gegründete 'Wartenberger Brauhaus GmbH' zu verkaufen. Nun waren die Weichen gestellt. "Doch ohne Fördermittel wäre das nicht zu realisieren gewesen" erklärt Thias. "Der Gastronomieteil sollte über das 'Förderprogramm Landtourismus', der Brauhausteil über das 'LEADER-Programm' gefördert werden. Alles schien klar und dann kam die Absage bei dem LEADER-Programm, weil die Förderkriterien nicht erfüllt seien", erinnert sich Thias noch heute, an den Schreckmoment.

Durch einen Zufall traf er kurze Zeit später, auf einer Messe in München, auf einen Abteilungsleiter des Wirtschaftsministeriums. „Dieser Mann fand eine 'Lücke' und verhalf uns so zu der Förderung." Nachdem die Förderungen klar waren, konnte man loslegen. "Wir haben innerhalb von einem Vierteljahr das Gebäude gekauft, den Bauantrag und Förderantrag gestellt und die Bewilligung bekommen." So war dann am 28. Dezember noch im Jahre 2009 der Baubeginn mit vielen, vielen Freunden und Helfern. "Die haben wir dann als Dank für die Unterstützung, am 23. April 2011 in das fertige Brauhaus eingeladen. Sie sollten vor der offiziellen Eröffnung in den Genuss des Dorfbräuhauses kommen." Und das kamen sie; "Da wurden die ersten 600 Liter Bier getrunken, da gings schon ganz schön rund!" Erzählen die Freunde Lars und Gunther mit einem Schmunzeln.

 

Die offizielle Eröffnung war dann am 30. April 2011 und "wir hatten einen herrlichen Frühsommertag mit 25°C" erinnert sich Thias mit einem Blick auf die aktuelle Wetterlage mit Schnee. Am kommenden Wochenende feiert das Dorfbräuhaus nun seinen 5. Geburtstag, das von dem Diplom-Ökotrophologen und Braumeister Lars Hauck (47) und seinem Freund dem Agraringenieur Gunther Thias (46) im Nebenerwerb betrieben wird. Anhand der Berufe lässt sich auch ihre Philosophie glaubhaft ableiten. Denn sie wollten immer ein handwerkliches Bier mit heimischen Rohstoffen herstellen „Liebevoll von Hand“, wie die beiden sagen. Und sie brauen naturbelassenes und unfiltriertes Bier, denn nur so bleiben alle ursprünglich vorhandenen Vitamine, Aminosäuren, Proteine, Mineralien, Spurenelemente und Geschmacksstoffe enthalten. „Das Bier wird weder pasteurisiert noch künstlich haltbar gemacht.“

 

Um all diese Werte weiterzugeben, wurde im Dorfbräuhaus bereits der erste Brauer ausgebildet. Marcel Glocke hat vor kurzem seine Prüfung mit Bravour bestanden. Er war zudem der jahrgangsälteste Auszubildende. Um Erfahrungen auszutauschen und weiterzugeben pflegt das Dorfbräuhaus-Team auch Kontakte zu anderen Hausbrauereien. Auch werden Braukurse angeboten, zu denen öfter einmal Hobbybrauer kommen, um dazuzulernen

Bericht→ Christian Bornträger