Sucharit Bhakdi legt mit neuem Buch nach

Prof. Sucharit Bhakdi

Geimpfte sind Teil eines "riesigen Experiments"

BERLIN · Aufgrund seiner wenig schmeichelhaften Äußerungen über die Corona-Maßnahmen wurde er stark kritisiert. Jetzt wendet sich Prof. Sucharit Bhakdi in seinem neuesten Buch gegen die eingesetzten COVID-19-Impfstoffe. So warnt er etwa vor der Bildung von Blutgerinnseln. Zuletzt traten solche infolge des Impfstoffs von AstraZeneca auf. Dr. Bhakdi sagt selbst, dass Coronaviren und auch der Fakt, dass sie mutieren, für ihn überhaupt nichts "Neues" sind.
Man tut mit "Covid-19" aber so, als sei das jetzt was "Neues", weil man eben etwas Bestimmtes damit bezweckt. Es ist ein Riesen-Betrug ! So wie bei der "Schweinegrippe" 2009, wo Herr Drosten im Nachhinein zugab, dass die "Schweinegrippe" eine "stinknormale Grippe" gewesen ist. Und der selbe unehrliche Herr Drosten führt uns jetzt wieder an der Nase herum. Ein Ehrenmann wie Dr. Bhakdi sagt, was wirklich Sache ist. Ebenso wie Dr. Wodarg und ein paar andere Ehrenmänner und Ehren-Frauen mehr.

Quelle→  RT Deutsch



CoVid-19 Fragebogen

Titel
kein Datum

Habe ich wohl schon Corona? 

Viele stellen sich diese Frage gerade ...

 

GIEßEN/MARBURG · Marburger Forscher haben jetzt einen Online-Check entwickelt, mit dem sich die Wahrscheinlichkeit einer Coronavirus-Erkrankung ermitteln lässt. Menschen mit entsprechenden Symptomen sollen so ihr individuelles Risiko sofort einschätzen können. Dazu müssen sie auf einer Internet-Plattform eine Reihe von Fragen beantworten. Der Check dauert nur ein paar Minuten.

 

Abgefragt werden u.a. Geschlecht, Alter und ob man an Symptomen ... wie Übelkeit oder Husten leidet. Die Eingaben des Fragebogens werden in anonymer Form verarbeitet. So werden z.B. keine Angaben wie Namen, Geburtsdatum und Adressen erfasst. Lediglich die Postleitzahl wird für eine statistische Auswertung verarbeitet. 


Ein Entwicklerteam aus Medizinern und IT-Spezialisten hat in die Programmierung der Fragen-Algorithmen u.a. klinische Erfahrungen aus China, Italien und Spanien eingebracht, so erklärte das Uniklinikum Gießen und Marburg (UKGM).

 

 

Diese Applikation ersetzt keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung und erbringt keine diagnostische Leistung

 

COVID-ONLINE ist eine Anwendung, die eine Diagnoseunterstützung ermöglicht. Hierfür werden die Eingaben des Fragebogens in anonymer Form verarbeitet. So werden z.B. keine Angaben wie Namen, Geburtsdatum und Adressen erfasst. Lediglich die Postleitzahl wird für eine statistische Auswertung verarbeitet. Für eine stabile und korrekte Verarbeitung speichert die Anwendung die IP-Adresse des Gerätes, welches die APP COVID-ONLINE nutzt. Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben oder für andere Zwecke genutzt. 

 

Durch die Nutzung der Anwendung COVID-ONLINE stimmen Sie dieser Verarbeitung zu.
Als Ersatz für einen Arztbesuch ist das System jedoch ausdrücklich nicht gedacht. →  starten

Quelle→  UKGM


COVID-19 Immunität und Impfung

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi

Vortrag über Immunität und Impfung bei SARS-COV2

PASSAU · Die Initiative „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) ist ein Zusammenschluss von in Medizinberufen tätigen Personen und Wissenschaftlern, die sich in Forschung und Lehre mit den Themen Gesundheit, Freiheit und Demokratie beschäftigen. Wir haben uns während der Coronakrise in unserer Kritik an den überzogenen Beschränkungen zusammengefunden.


Quelle→  MWGFD e.V.



33 Fakten zu Corona

Jürgen Höller

Fakten von anerkanntesten Wissenschaftlern oder Organsiationen weltweit

SCHWEINFURT · In diesem Video möchte ich einmal 33 Fakten zum derzeitigen Stand in der Corona-Krise geben. Diese stammen von den anerkanntesten Wissenschaftlern oder Organsiationen weltweit. Ohne jede Meinung, ohne jede Kommentierung, Hier auch der Link zu einer Datei, wo du diese 33 Fakten nochmals lesen kannst – oder diesen Link auch mittels WhatsApp, e-Mail, usw. mit Deinen Freunden teilen kannst: → mehr erfahren.


Quelle→  Jürgen Höller



Ab wann bin ich eigentlich „Kontaktperson“?

17:31 Uhr

... und was muss man dann beachten?

Bin ich dann automatisch Kontaktperson?

BERLIN · Mein Nachbar hat Corona. Bin ich dann automatisch Kontaktperson? Mein Kollege im Großraumbüro hat Corona. Bin ich Kontaktperson? Oder: Ich war in einem Krankenhaus. Bin ich jetzt Corona-Kontaktperson? Antwort: Kann sein. Aber ob man wirklich infektionsgefährdet ist, ist so einfach nicht zu sagen. Denn: Es kommt nicht nur auf den gemeinsam genutzten Raum an. Sondern auf Zeitpunkt, Dauer und Nähe des Kontaktes mit einem Corona-Patienten. Kontaktperson ist zwar nur, wer mit einem bestätigten Covid-19-Fall zu tun hatte. Allerdings gelte ich ggf. auch schon als Kontaktperson, wenn der Infizierte zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Symptome hatte! Denn schon zwei Tage vor dem Auftreten eines ersten Symptoms kann der Corona-Infizierte andere Menschen anstecken. Deshalb gelte ich bereits als Kontaktperson, wenn ich zwei Tage, bevor die Krankheit bei einem Infizierten offensichtlich wurde, mit demjenigen zu tun hatte. Hatte ich drei, vier oder noch mehr Tage vorher Kontakt mit dem Menschen, gelte ich nicht als Kontaktperson.

 

Laut RKI gibt es drei unterschiedliche Kategorien von Kontaktpersonen. Und entsprechend unterschiedliche Empfehlungen für ihr Verhalten ...

 

Kategorie 1  Sie haben sich rund 15 Minuten lang mit einem Menschen unterhalten, der jetzt nachweislich Corona-infiziert ist? Dann ist die Gefahr, dass Sie sich angesteckt haben, recht hoch. Gleiches gilt, wenn Sie vielleicht nicht so lange gesprochen haben – aber mit Körpersekreten eines Infizierten in Kontakt gekommen sind. Laut RKI sollte man dem örtlichen Gesundheitsamt direkt Bescheid geben – und auf jeden Fall zu Hause bleiben. Außerdem sollten Kontaktpersonen der Kategorie 1 zweimal täglich die eigene Körpertemperatur messen, Tagebuch über mögliche Symptome führen. Und schon mal die Namen der eigenen Kontaktpersonen überlegen und notieren.

 

Kategorie 2  Sie hatten weniger als 15 Minuten Face-to-Face-Kontakt mit einem (späteren) Corona-Patienten. Im besten Fall haben Sie auch noch mehr als 2 Meter Abstand gehalten. Zur Kategorie 2 gehören z.B. Menschen, die einfach nur mit nachweislich Infizierten in einem Raum waren. Wenn also irgendein Kollege, Ihr Nachbar oder jemand, den Sie bloß kurz gesehen haben, Corona hat, fallen Sie in diese Kategorie. Beim Gesundheitsamt muss man sich in diesem Fall nicht melden. Die eigenen Kontakte sollten trotzdem auf ein Minimum beschränkt werden.

 

Kategorie 3  Zu dieser Gruppe gehört ausschließlich medizinisches Personal – mit und ohne Schutzkleidung. Ärzte, Pfleger, Krankenschwestern, Praxis-Mitarbeiter sind generell infektionsgefährdeter als andere. Deshalb gelten für sie spezielle Maßnahmen. Zum Beispiel sollen sie sich täglich fragen: Habe ich Symptome? Und die Antworten darauf auch dokumentieren.

 

Das RKI empfiehlt: „Bei Auftreten von Symptomen (auch unspezifischen Allgemeinsymptomen) sofortige Freistellung von der Tätigkeit.“


Quelle→  dpa



Quarantäne: Was ist zu beachten?

14:49 Uhr

Einfache Regeln für Maßnahme zur Pandemie-Bekämpfung

Wichtige Maßnahme, erklärt Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak

VOGELSBERGKREIS · Ein Anruf, den vermutlich die wenigsten Menschen empfangen möchten: Das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises, das mitteilt, dass man als Kontaktperson der Kategorie I zu einem bestätigten Fall gilt und somit für 14 Tage in Quarantäne muss. Dies ist jedoch eine sehr wichtige Maßnahme, erklärt Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak: „Wenn sich die Menschen an die 14-tägige Quarantäne halten und die Hygiene- und Kontaktvorschriften beachten, kann die Pandemie verlangsamt werden.“ Auch wenn Betroffene keine Beschwerden haben sollten, sei dies ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Mitmenschen: „Man schützt dadurch sich selbst und andere.“ Weitere Schutzmaßnahmen sind: Husten- und Nies-Regeln befolgen, gute Händehygiene sowie Abstand halten. Das kann vor einer Übertragung des neuartigen Corona-Virus schützen.

 

Wenn Menschen positiv auf das Virus getestet wurden, sollten sie Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn darum bitten, ihnen zum Beispiel mit dem Einkauf zu helfen. Auch können gegebenenfalls ehrenamtlich Helfende in der Gemeinde Unterstützung bieten.

 

Direkter Kontakt ist zwar nicht erlaubt, doch Betroffene sollten mit Freunden und Familienangehörigen über Telefon, Internet oder andere Medien in Verbindung bleiben. „Sollte es die Erkrankung zulassen, können Sportübungen für Zuhause genauso wichtig für die Psychohygiene sein, wie der digitale Kontakt zu seinen Mitmenschen“, versichert Dr. Mischak.

 

Wie das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises weiter mitteilt, endet die Absonderungs-Maßnahme nicht automatisch, sondern erst, wenn sie auch durch die Behörde wieder aufgehoben wurde.

Quelle→ Kreisverwaltung



Ansteckung

Ist man mit positivem Coronatest in jedem Fall ansteckend?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Infektion mit Sars-CoV-2 festzustellen

Die gängigste Variante derzeit sind die sogenannten PCR-Tests. Was genau weisen sie nach und wie zuverlässig sind sie? Wie sicher lässt sich eine Infektion mit dem Coronavirus nachweisen? Wie zuverlässig sind die eingesetzten PCR-Tests? Diese Fragen stehen immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit. Zudem stellt sich die Frage nach der Bedeutung eines positiven Testergebnisses - Ist ein positiv Getesteter zwangsläufig ansteckend? Antworten auf einige Fragen zum Thema ...

 

Was wird mit PCR-Tests nachgewiesen?
Bei einem PCR-Test (PCR: polymerase chain reaction, deutsch: Polymerase-Kettenreaktion) wird meist aus dem Rachenraum ein Abstrich genommen, der im Labor auf Genmaterial von Sars-CoV-2 untersucht wird. Dafür wird das nur in geringen Mengen vorhandene genetische Material einer Probe zunächst in mehreren Durchgängen vervielfältigt. Anschließend kann man sehen, ob Gensequenzen des Virus vorliegen oder nicht. Der Test stellt eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes fest. Demnach gilt als Infektion "die Aufnahme eines Krankheitserregers und seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus". Krankheitserreger sind unter anderem Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten, die bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen können. Für den Nachweis einer Infektion ist es irrelevant, wie viel Virus ein Mensch in sich trägt, die Frage ist nur ist er infektiös oder nicht?

 

 

Wie sieht es mit der Fehlerquote bei PCR-Tests aus?
PCR-Tests sind genau, können aber in einigen Fällen auch falsche Ergebnisse liefern. Wissenschaftler unterscheiden hier zwei statistische Größen: Die Sensitivität gibt an, wie gut ein Test mit einem Virus infizierte Menschen richtig erkennt. Die Spezifität gibt an, wie gut der Test einen Nicht-Infizierten korrekt als solchen erkennt. Es stehen eine Reihe von kommerziellen Testsystemen zur Verfügung, für die hohe - und damit gute - Werte für Sensitivität und Spezifität angegeben werden. Wie oft es zu falsch positiven und falsch negativen Testergebnissen kommt - wie oft also ein Gesunder fälschlicherweise als infiziert und ein Infizierter fälschlicherweise als virusfrei eingestuft wird - lässt sich aber nicht sicher angeben. Das liegt unter anderem daran, dass dabei auch die Umstände bei der Probennahme, Transport und Lagerung sowie der Bearbeitung im Labor eine Rolle spielen. Grundsätzlich gilt: Je wahrscheinlicher es ist, dass sich eine Person infiziert hat, desto höher ist auch die Aussagekraft eines positiven Tests - und umgekehrt. Experten nennen das Vortestwahrscheinlichkeit. "Das Ergebnis einer Labortestung ist immer eine Diagnose, nie ein rohes Testergebnis", hatte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité dazu erklärt. Wenn die Tests korrekt durchgeführt und deren Ergebnisse fachkundig beurteilt werden, geht das RKI "von einer geringen Zahl falsch positiver Befunde aus, die die Einschätzung der Lage nicht verfälscht". Konkretere Angaben macht das Institut nicht.

 

Sind alle Menschen mit positivem PCR-Ergebnis ansteckend?
Nein. PCR-Tests weisen nicht nach, ob ein Mensch zum Zeitpunkt des Abstriches infektiös ist oder nicht. Erbgut findet sich auch in totem Virusmaterial, das zum Beispiel nach einer vom Immunsystem erfolgreich bekämpften Infektion noch vorhanden ist. Solches Material kann sich auch noch viele Tage bis mehrere Wochen nach einer Infektion nachweisen lassen - ansteckend ist der Betroffene dann unter Umständen längst nicht mehr. Labordaten legen nahe, dass Infizierte zwei Tage vor Symptombeginn und zu Beginn der Krankheit am ansteckendsten sind, wie es von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) heißt. Je nachdem, wann der Test erfolgt, kann ein nachweislich Infizierter bereits nicht mehr ansteckend sein - aber auch später noch infektiös werden. Auch bei einem asymptomatischem Infektionsverlauf kann das Virus noch übertragen werden.

 

 

Was sagt der sogenannte Ct-Wert beim PCR-Test aus?
Der Ct-Wert gibt einen Hinweis auf die Virusmenge, die ein Infizierter in sich trägt. Er zeigt an, wie viele Zyklen die PCR laufen muss, bis Virus-Erbgut entdeckt wird. Ist die Virenmenge in der Probe groß, reichen dafür relativ wenige Runden. Je geringer die Viruskonzentration in der Probe ist, desto mehr Zyklen sind nötig - und desto höher ist der Ct-Wert. Ist der Ct-Wert größer als 26, wird das als Hinweis auf eine niedrige Viruskonzentration gewertet. Nach Angaben des RKI lässt sich aus Proben mit einem Ct-Wert von mehr als 30 in Laborversuchen kein Virus mehr vermehren. In vielen Laboren, die PCR-Tests auswerten, wird die Analyse erst bei einem Ct-Wert von deutlich über 30 gestoppt - vor allem bei anlasslosem Testen können darum auch Menschen ein positives Testergebnis erhalten, die nicht mehr ansteckend sind. Allerdings variieren Ct-Werte auch in Abhängigkeit von Abstrichqualität und Testdetails. Bislang wird der Wert bei der Übermittlung der Testergebnisse an die Gesundheitsämter in der Regel auch gar nicht aufgeführt.


Fazit ...
Der Ct-Wert sagt nicht direkt etwas über die Infektiosität der Betroffenen aus. Er ist aber ein wichtiges Indiz bei der Interpretation der Befunde durch einen Arzt.

Quelle→ PTA heute


Ct-Wert als Maß für die Infektiosität

Für die Menge an Virus-RNA sollte der beim PCR-Test ermittelte Ct-Wert herangezogen werden

Bedeutet positiv getestet gleich ansteckend?

Ein positiver PCR-Test weist bei korrekter Probenentnahme eine Infektion mit SARS-CoV-2 sicher nach. Doch sind diese positiv getesteten Personen auch immer ansteckend? Darüber haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Fachleute diskutiert. Eine bessere Einschätzung dahingehend könnte der sogenannte Ct-Wert liefern, der einen Hinweis auf die tatsächlich vorhandene Menge an Virus-RNA liefert. Bei der Abklärung eines Verdachts auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gilt nach wie vor der direkte Erregernachweis durch einen PCR-Test als Goldstandard. Das dazu benötigte Untersuchungsmaterial wird aus den oberen Atemwegen als Nasopharynx-Abstrich gewonnen. Beim PCR-Test werden bestimmte Abschnitte des viralen Erbguts, also der RNA, nachgewiesen. Das Vorhandensein von SARS-CoV-2-RNA gilt dabei als Nachweis einer Infektion. Bei dem Verfahren der Polymerase-Kettenreaktion (engl. polymerase chain reaction) wird das Erbgut so lange vervielfältigt, bis ein Messsignal – meist in Form einer Fluoreszenz – detektiert werden kann. Durch diese Vervielfältigung ist das Testverfahren in der Lage, schon geringe Virenmengen zu erkennen. Und je mehr dieser Schritte zur Vervielfältigung für ein positives Testergebnis nötig sind, desto geringer war die Menge an Virusmaterial in der Ausgangsprobe. Dies führt beim PCR-Test aber auch dazu, dass Menschen ein positives Ergebnis bekommen, obwohl sie nur noch geringe Mengen an Virusmaterial im Körper haben und wahrscheinlich niemanden mehr anstecken können.

 

 

Der Ct-Wert
Als Maß für die tatsächlich vorhandene Menge an Virus-RNA kann daher der beim PCR-Test ermittelte Ct-Wert herangezogen werden. Dieser Wert (engl. cycle-threshold-Wert) gibt den Vermehrungszyklus der Polymerase-Kettenreaktion an, bei dem zuerst ein exponentieller Anstieg des Fluoreszenz-Signals beobachtet werden kann. Er ist also ein Maß für die benötigten Schritte zur Vervielfältigung des viralen Erbguts. Dabei gilt, je höher der gefundene Ct-Wert ist, desto niedriger ist die ursprüngliche Viruskonzentration in der untersuchten Probe. Ct-Werte von >26 gelten dabei als Hinweis auf eine niedrige, Werte von >30 auf eine sehr niedrige Viruskonzentration. Die ursprüngliche Virenmenge wiederum beeinflusst, wie ansteckend eine infizierte Person ist. Eine hohe Viruskonzentration im Nasen-Rachen-Raum sorgt im Normalfall auch für eine hohe Infektiosität.

 

 

Was bedeutet eine niedrige Viruskonzentration?
Eine niedrige Konzentration an Coronavirus im Probenmaterial kann aus verschiedenen Gründen vorliegen. Einmal kann es sich tatsächlich um eine Infektion mit nur geringer Menge an Virus handeln. Die Infektion kann aber auch schon wieder am Abklingen sein, dieser Fall tritt häufig bei Verlaufskontrollen von Patienten ein. Auch eine nicht optimale Entnahme der Probe kann dazu führen, dass nur eine geringe Menge an Virus nachgewiesen werden kann. In einem solchen Fall wird eine zweite Kontrolle empfohlen. Und letztendlich kann auch bei schwer kranken Patienten das Virus bereits vom Rachenbereich in die Lunge gewandert sein.

 

 

Korreliert der Ct-Wert mit der Ansteckungsfähigkeit?
Grundsätzlich wird durch das PCR-Testverfahren nur die virale RNA nachgewiesen, nicht das intakte Virus. Ein positiver Nachweis auf SARS-CoV-2-RNA ist deshalb nicht unbedingt mit einer Infektiosität des Patienten gleichzusetzen. Denn bei sehr kleiner Virenlast in der Probe ist eine Vermehrungsfähigkeit des Virus unwahrscheinlich. Verschiedene Forscher haben sich daher mit einem Zusammenhang der Menge an Virus-RNA im Probenmaterial und einer möglichen Anzüchtbarkeit der enthaltenen Viren in einer Zellkultur als Maß für die Ansteckungsfähigkeit beschäftigt. Und hier konnte tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dem Ct-Wert und einer möglichen Anzüchtbarkeit gefunden werden. Bei Ct-Werten im Bereich 31 bis 34 ließ sich das Coronavirus deutlich weniger anzüchten als bei niedrigen Ct-Werten, die Infektiosität der Patienten dürfte daher als sehr gering einzuschätzen sein. 

 

 

Ct-Werte nicht unbedingt vergleichbar
Auch das Robert Koch-Institut weist allerdings darauf hin, dass der Ct-Wert nur einen semiquantitativen Messwert darstellt und von Labor zu Labor nicht unmittelbar verglichen werden kann. Das wäre nur möglich, wenn es einen Bezug auf einen exakt quantifizierbaren Standard gäbe. Der Virologe Christian Drosten schlägt daher vor, die Geräte zur Durchführung der PCR-Reaktion auf eine bestimmte Virenmenge zu kalibrieren. Wenn es also möglich wäre, die ermittelten Ct-Werte besser vergleichen zu können, wäre das zumindest eine Möglichkeit festzustellen, ob positiv getestete Personen auch tatsächlich noch ansteckend sind. Dies hätte dann unter anderem Einfluss auf die Länge der angeordneten Quarantäne. Bisher ist es allerdings so, dass die meisten Labore bei einem positiven PCR-Test den Ct-Wert den Gesundheitsämtern ohnehin nicht mitteilen.

 

Fazit ...
Der Ct-Wert sagt nicht direkt etwas über die Infektiosität der Betroffenen aus. Er ist aber ein wichtiges Indiz bei der Interpretation der Befunde durch einen Arzt.

Quelle→ PTA heute


PCR-Test & Ct-Wert

Was ist der Ct-Wert und wie kommt er zustande?

Das PCR-Verfahren gilt als der Goldstandard der Corona-Tests

Neben positiv oder negativ spielt auch der CT-Wert eine wichtige Rolle. Was sagt er über die Infektiosität und den Krankheitsverlauf Betroffener aus? CT-Wert ist ein Begriff, über den man im Zusammenhang mit Corona-Tests immer wieder stolpert. Im Kern gibt er an, wie hoch die Viruslast in einer bestimmten Probe ist. Fachleute diskutieren, was das für die Infektiosität eines Patienten und den Krankheitsverlauf bedeuten könnte. Das ist nicht einfach: Um wirklich zu verstehen, was der Wert aussagt, macht es Sinn, sich das PCR-Testverfahren ein wenig genauer anzuschauen.

 

 

Die Grundlage: Wie funktioniert eine PCR?
Der PCR-Test gilt als die zuverlässigste Möglichkeit, eine Infektion mit dem Coronavirus nachzuweisen. PCR steht für Polymerase Chain Reaction, zu deutsch Polymerasekettenreaktion. Es ist ein molekularbiologisches Verfahren, mit dem DNA vervielfältigt wird, um sie später zu analysieren. Das gereinigte Erbgut wird dafür mit verschiedenen Enzymen und DNA-Bausteinen in ein Plastikröhrchen gegeben, man nennt das den PCR-Ansatz. Das Röhrchen kommt in einen Thermocycler - im Prinzip eine Kombi aus Herd und Kühlschrank. Der Thermocycler kann die Temperatur des Röhrchens nach einem programmierten Muster hoch- und runterfahren. Das ist wichtig, denn die Vervielfältigung der DNA besteht aus verschiedenen Schritten, die jeweils bei unterschiedlichen Temperaturen ablaufen und sich in Zyklen wiederholen. Dabei wird der DNA-Doppelstrang immer wieder aufgetrennt und ergänzt, sodass sich die DNA in jedem Zyklus verdoppelt. Das ist mehr oder weniger alles, was bei einer normalen PCR passiert.

 

 

Welche Besonderheiten gibt es bei der Corona-PCR?
Das Corona-Virus hat keine DNA, sondern RNA. Das ist aber kein Problem, denn es gibt Enzyme, die RNA in DNA umschreiben können. Umgeschrieben wird in einem Schritt vor dem Start der eigentlichen PCR. PCRs, bei denen RNA in DNA umgeschrieben wird, heißen RT-PCR. Das RT steht für das Enzym Reverse Transcriptase, das die RNA in DNA umschreibt. Der Corona-Test hat aber noch eine weitere Besonderheit. Normale PCRs verdoppeln die DNA einfach nur, analysiert wird das Erbmaterial dann nach der PCR. Die Corona-PCR enthält zusätzlich zum normalen Ansatz Fluoreszenzsonden. Diese Sonden sind auf ein bestimmtes Zielgen des Virus ausgerichtet. Erst wenn sich die Sonde an das Zielgen angelagert hat, beginnt sie zu leuchten. Dieses Leuchten kann mit einem Photometer im Thermocycler gemessen und am Computer ausgelesen werden. So kann man schon während der PCR sehen, ob Virus-Erbgut in der Probe vorhanden ist. Quasi in Echtzeit, weshalb diese Form der PCR Real Time PCR heißt.

 

 

Wie genau sind die Tests?
Die Genauigkeit der PCR-Tests in Deutschland ist sehr hoch. Infektionen werden in 98 Prozent der Fälle erkannt. Um doppelt sicher zu gehen, werden die meisten Proben außerdem auf zwei unterschiedliche Zielgene hin untersucht, mit zwei unterschiedlichen Fluoreszenzsonden. Die Real Time PCR (abgekürzt wird das mit einem q oder r - beim Corona-Test zum Beispiel RT-qPCR, manchmal auch qRT-PCR) ist ein Standardwerkzeug der Virusdiagnostik. Sie wird zum Beispiel auch genutzt, um das Blut aus Blutspenden auf Viren wie HIV oder Hepatitis zu testen.

 

 

Was ist nun der Ct-Wert?
Ct steht für Cycle Threshold, zu deutsch Schwellenwert-Zyklus. Er bezeichnet die Zahl der Zyklen, die eine Real Time PCR gelaufen ist, bevor eine Fluoreszenz messbar ist. Das dauert umso länger, je weniger Virus-Erbgut sich zu Beginn der PCR im Plastikröhrchen befunden hat. Ein hoher Ct-Wert weist also auf eine niedrige Viruslast in der Probe hin.

 

 

Was beeinflusst den Ct-Wert?
Leider kann man von einem hohen Ct-Wert nicht direkt auf eine niedrige Infektionsgefahr für andere schließen.
Das liegt an verschiedenen Faktoren ...

→ fehlende Standardisierung

Es gibt keinen einheitlichen, standardisierten Ct-Wert, ab dem eine positiv getestete Person nicht mehr als infektiös gilt. Das liegt unter anderem daran, dass es viele verschiedene Tests gibt, die auf unterschiedliche Zielgene ausgerichtet sind und deren PCR-Ansätze sich leicht unterscheiden. Dadurch unterscheidet sich auch, welche Virusmenge zu welchem Ct-Wert führt. Untersuchungen des Robert Koch-Instituts haben gezeigt, dass Coronaviren ab einem Ct-Wert von >26 nicht mehr im Labor vermehrt werden können. Das spricht auch gegen eine Ansteckungsgefahr durch die Person, von der die Probe stammt. Untersuchungen in Großbritannien haben aber gezeigt, dass selbst bei einem Ct-Wert von >30 acht Prozent der Proben im Labor noch vermehrbar sind. Diese Personen könnten also noch ansteckend sein. Selbst beim gleichen Test kann es in unterschiedlichen Laboren zu verschiedenen Ergebnissen kommen. Einen klaren Ct-Wert, ab dem einen Person als positiv, aber nicht ansteckend gilt, gibt es also nicht.

→ Verlauf der Krankheit

Vor allem zu Beginn einer Corona-Erkrankung kann die Viruslast einer Person noch sehr gering sein. Wer zu Beginn der Infektion einen Test macht, der einen hohen Ct-Wert hat, kann schon ein paar Tage später ansteckend sein. Das Ergebnis eines PCR-Tests sollte deshalb immer im Zusammenhang mit möglichen Symptomen betrachtet werden. Auch Risikokontakte oder der Aufenthalt in Risikogebieten spielen eine Rolle bei der Interpretation des Tests.

 

→ Die Viruslast in der Probe ist nicht unbedingt die Viruslast des Patienten

Ein hoher Ct-Wert bedeutet zwar, dass die untersuchte Probe wenig Viren enthalten hat. Das bedeutet aber nicht, dass auch der Patient selbst nur eine geringe Viruslast hat. Viele Faktoren können die Virusmenge in der Probe beeinflussen. Zum Beispiel, wie der Abstrich durchgeführt wurde, wie viel Probenmaterial entnommen wurde, wie die Probe gelagert und transportiert wurde. Dazu kommen Schwankungen je nach Ort des Abstrichs.



Fazit ...
Der Ct-Wert sagt nicht direkt etwas über die Infektiosität der Betroffenen aus. Er ist aber ein wichtiges Indiz bei der Interpretation der Befunde durch einen Arzt.

Quelle→ PTA heute


CoVid-19

SARS-CoV-2