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Waldkalkung im Revier Karlshof

Waldkalkung im Revier Karlshof der Waldgesellschaft Riedesel

 

Von Anfang September bis Mitte Oktober 2019 werden im Revier Karlshof der Waldgesellschaft Riedesel rund 850 ha gekalkt. Dabei wird gemahlener Kalk ohne chemische Zusätze aus einem Steinbruch mit dem Hubschrauber über dem Wald ausgebracht. Der Kalk wird mit Sattelzügen angeliefert, und an Beladeplätzen in den am Hubschrauber hängenden Kübel geladen.

 

Es handelt sich um eine zu 90 % von der EU, vom Bund und vom Land Hessen geförderte Bodenschutzkalkung, der aufwendige Bodenuntersuchungen vorausgegangen sind. Diese Bodenuntersuchungen haben gezeigt, dass eine Kalkung nötig ist, um die Versauerung durch Stickoxide und Schwefeldioxide zu kompensieren. Dabei sollen auch die Lebensbedingungen für Bodenorganismen und Wurzelsysteme und somit insgesamt die Vitalität der Waldbestände verbessert werden. Die Waldwege in den betroffenen Gebieten werden für Waldbesucher in dieser Zeit gesperrt und sollten im eigenen Interesse nicht betreten werden. Eine gesundheitliche Gefahr besteht nicht, jedoch kann durch den herunterfliegenden Kalk die Kleidung verschmutzen. Auch ist nicht auszuschließen, dass vereinzelt größere Brocken Kalk herunterkommen.

 

Betroffen sind die Waldflächen der Waldgesellschaft Riedesel südlich von Schlitz-Willofs und nördlich-östlich von Wartenberg-Angersbach.

Eine Wiederholungskalkung ist erst in 10 bis 15 Jahren wieder notwendig.